Campus HagenbergInformatik, Kommunikation, Medien

Studium für moderne Computertechnik und Embedded Systems

Computer steuern Autos, fliegen Flugzeuge, dirigieren Roboter und stecken im Internet of Things. Was früher rein mechanisch oder elektrisch war, nutzt heute einen Mikrocontroller mit vielfältiger Sensorik. Mit moderner Software und Netzwerktechnik entstehen intelligente und vernetzte Produkte – die sogenannten Embedded Systems, die unsere Welt revolutionieren.

Das nötige Know-how für die Entwicklung dieser Embedded Systems vermittelt das Studium Hardware-Software-Design. Diese moderne Computertechnik aus professionell entwickelter Hardware und Software sorgt für die vielen Hightech-Funktionen dieser „smarten“ Produkte (Smart IT).

Mit diesem Studium können Sie ganze IT-Systeme jeglicher Art entwickeln: Mit der eigenen Hardware und der eigenen Software versetzen Sie Roboter in Bewegung und bringen die nächste Generation von Spielkonsolen, Smartwatches und Sprachassistenten auf den Markt und sorgen für Sicherheit und Energieeffizienz im modernen Smart Home – unterstützt durch künstliche Intelligenz.

Dieses Know-how ist quer über alle Branchen gefragt und eröffnet vielfältige Berufsperspektiven. Studierende können ihre Kenntnisse nach persönlichem Interesse über zahlreiche Wahlfächer vertiefen. > mehr zu den HSD Schwerpunkten

Neu: Das Studium Hardware-Software-Design gibt es seit Herbst 2020 auch in dualer Form für Jobeinsteiger und Berufstätige.

Das Studium "Hardware-Software-Design" im Überblick [PDF, 2 MB]

Key Facts

Hardware-Software-Design ist ein Studium der technischen Informatik. Bewusst breit angelegt, verknüpft es die Informatik bzw. Software-Entwicklung eng mit dem Hardware-Entwurf und der digitalen Vernetzung.

Dieses Know-how ist die Basis für die Entwicklung intelligenter Computersysteme, den sogenannten Embedded Systems.

Damit werden unsere Studierenden bestmöglich auf künftige IT-Innovationen vorbereitet und können moderne Computertechnik selbst realisieren.


Mehr zum Studium

Was kommt danach?

Ihr breit gefächertes Know-how umfasst:

  • Erstellung professioneller Software-Anwendungen,
  • Aufbau von Mikrocontroller-Systemen inkl. Entwurf eigener Mikrochips, und besonders
  • die Entwicklung integrierter Computersysteme (Embedded Systems) für intelligente, vernetzte Produkte

Karrieremöglichkeiten stehen ihnen unter anderen in folgenden Bereichen offen:

  • Smart Home,
  • Internet of Things (IoT, IIoT),
  • Entwicklung von Mikrocontroller- und Sensorsystemen,
  • Robotertechnik,
  • Consumer Electronics,
  • Motorsteuerungen und Fahrzeug-Elektronik,
  • Fahrassistenzsysteme und autonomes Fahren,
  • Firmware-Entwicklung,
  • Industrieautomation und "Digitale Fabrik",
  • Mikrochip-Entwicklung und Prozessorentwurf,
  • IT-Systeme für Medizin, Luft- und Raumfahrt

Mehr dazu

Ich kann allen, besonders Frauen, ein technisches Studium nur empfehlen. Berührungsängste sind unbegründet und in vielen Fächern werden keine oder nur geringe Vorkenntnisse vorausgesetzt. Zudem unterstützte mich die FH stets dabei, mir das nötige IT-Knowhow anzueignen. Martina Zeinzinger, Forschung & Entwicklung, Embedded Systems Lab, Hagenberg

Raus aus der Theorie

Die breite Ausbildung im Studium Hardware-Software-Design ermöglicht den Studierenden interessante Praktika in allen Firmen und Branchen, wo Hardware oder Software entwickelt wird. Besonders attraktiv ist dabei das Tätigkeitsfeld der Embedded-Systems: Dort geht es um die Entwicklung von "smarten Produkten", welche Elektronik, Software und Vernetzung kombinieren, wie das in der Consumer Electronic oder dem vernetzten Haus der Fall ist.

Mit dem Studium Hardware-Software-Design sind Sie in der Wirtschaft äußerst begehrt, weshalb viele Firmenkooperationen bestehen. Unsere Studierenden bekommen vielfach gleich mehrere attraktive Praktikumsplätze angeboten, etwa von Unternehmen wie AudiBMWCERNAirbus, Intel Corp.Infineon Technologies oder Forschungsinstituten wie Gaisler Research / Cobham oder dem IMEC-Institut in Belgien. Auch viele heimische Betriebe wie Keba, Trumpf, Engel, Fronius, Loxone, Bosch, Sprecher Automation, B&R, Lenzing, Ginzinger, Dynatrace, MED-EL, Liebherr, Porsche Informatik, Magna oder AVL List sind darunter.

? Wussten Sie, dass...?

... der Studiengang mit dem Embedded Systems Lab eine eigene Forschungsgruppe hat und Studierende dort an intelligenten, vernetzten Produkten aus dem Bereich Internet of Things (IoT), Smart Sensors und Wearable Computing forschen können?

Technische/methodische Grundlagen
32 ECTS
Hardware
32 ECTS
Embedded Computing
19 ECTS
Software
25 ECTS
Wahlfächer
25 ECTS
Projekte, Berufspraktikum
25 ECTS
Management, Englisch, Social Skills
11 ECTS
Wiss. Arbeiten, Bachelorarbeit
11 ECTS
Details
? Wussten Sie, dass...?

... ohne Embedded Systems heute kaum noch etwas funktioniert: ob Robotik,
intelligente Produktion, das Internet der Dinge, das Smart Home, die
Verkehrsleitung der Smart City oder Assistenzsysteme im Auto.

News & Events

Mehr News & Events

Häufig gefragt

Wir haben für Sie die Antworten auf die brennendsten Fragen rund um den Studienschwerpunkt beantwortet.

Falls noch Fragen offen bleiben, bitte einfach melden. Wir beantworten sie gerne. Melden Sie sich bei hsd@fh-hagenberg.at

Allgemeine Fragen zum Studium und Studentenleben in Hagenberg haben wir auf unserer FAQ-Website beantwortet. Ein Blick darauf lohnt sich!

Für den Einstieg in das Studium sind keinerlei spezielle Fachkenntnisse erforderlich, weder Programmiererfahrung noch tiefere Computerkenntnisse. Mit der Hochschulreife aller Schultypen bzw, der Studienberechtigungsprüfung steigt man in das Studium ein. Ab dem 1. Semester werden die Themenfelder dann im Studium aufbauend vermittelt.

Ausbildung und Berufsqualifikation wie auch das Berufsbild und Jobmöglichkeiten sind in beiden Studienformen gleich. Hauptunterschied ist die andere Organisationsform, wo die Praxisteile im Partnerunternehmen stattfinden.

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Studiums ist die kombinierte Ausbildung sowohl im Entwurf von Hardware als auch in der Entwicklung von Software. Studierende können versiert mit Mikrocontroller-Systemen umgehen und selbst Mikrochips entwerfen. Zudem umfasst das Studium eine vollwertige Software-Ausbildung, um für Desktop-Systeme, Tablets oder die Mikrocontroller-Boards die Software schreiben zu können. Die EInbindung von Sensoren, Netzwerken und Cloud-Systeme ist ebenso Teil der Ausbildung.

Ja, besonders im 5. Semester gibt es eine Vielzahl individueller Wahlfächer. In diesem Semester kann man förmlich seinen eigenen Studienplan definieren und seine eigenen Schwerpunkte setzen. Aber auch schon im 4. Semester werden begleitend ergänzende Freifächer angeboten, die individuell belegt werden können.

Ja, das ist möglich. Für alle Personen, die eine Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) absolviert haben, besonders in den Fachrichtungen Elektronik, Elektrotechnik, Informationstechnologie oder Mechatronik (Automatisierungstechnik), besteht die Möglichkeit, ab März in das 2. Semester Hardware-Software-Design (HSD) einzusteigen, etwa direkt nach Bundesheer oder Zivildienst. Je nach Ausbildungszweig werden für den Quereinstieg ergänzende Kursunterlagen zum Selbststudium bzw. unterstützende Brückenkurse bei Bedarf angeboten.

Die Anerkennung ist individuell für einzelne Lehrveranstaltungen möglich und wird gemeinsam in einem Fachgespräch geklärt.

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