FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Forschungsstärkste FH Österreichs

Es sind die neuen Technologien, die die ForscherInnen am FH OÖ Campus Wels beschäftigen – Industrie 4.0, erneuerbare Energien, Bio-Technologie, Lebensmittelforschung, ... –, die vielseitigen beruflichen Perspektiven, aber auch die Industrienähe und schlagkräftige Organisation machen eine moderne Hochschule aus. Der Vergleich gibt dem Modell Recht.

Kreislauf des Erfolgs
Die FH Oberösterreich ist die forschungsstärkste FH Österreichs. „30 Prozent des Budgets für Forschung & Entwicklung wird über Drittmittel akquiriert“, erklärt Dekan Günther Hendorfer. Mit einem F&E-Umsatz von 14 Millionen Euro (2015) reiht sie sich sogar im deutschsprachigen Raum im Spitzenfeld ein. Die Fakultät Wels ist dabei für ca. 40 % des Umsatzes verantwortlich. „Die Industrie hat früh erkannt, dass sie die Forschung zu uns auslagern kann“, sagt Hendorfer, der auch von einem „Technologietransferzentrum“ spricht. Studierende und JungforscherInnen, die in die Industrie wechseln, werden später selbst zu AuftraggeberInnen der F&E-Abteilung in Wels – ein befruchtender Kreislauf.
Diejenigen, die bleiben, finden eine perfekte Umgebung für Forschung vor: Eine eigene F&E-GmbH unterstützt administrativ, die ForscherInnen werden fix angestellt.

Die Themen der Zeit
Etwa 120 wissenschaftliche MitarbeiterInnen – zu denen noch Studierende, FH-ProfessorInnen und TechnikerInnen kommen – arbeiten an etwa 50 F&E-Projekten. Geforscht wird in Wels in den Bereichen Automatisierungstechnik und Simulationen, Mess- und Prüftechnik, Lebensmitteltechnologie und Ernährung, Energie und Umwelt, Innovations- und Technologiemanagement, Werkstoff- und Produktionstechnik.

Forschung mit Zukunft
Erfolgreiche Forschungsergebnisse sind nur möglich, wenn auch weiterhin Studierende den Weg in die Forschung gehen wollen. „Das kreative Potential junger Leute ist unermesslich!“, sagt Hendorfer und erinnert daran, dass die Hälfte aller Nobelpreisentdeckungen im Alter von unter 25 Jahren gemacht wurden. Ein Karrieremodell, das die Dissertation und spätere Habilitation der Studierenden vorsieht, soll es JungforscherInnen in Zukunft noch leichter machen, in der Forschung Fuß zu fassen. Für ForscherInnen, die es in die Industrie zieht, ist ein eigenes Modell entworfen worden.

Daten / Fakten:

  • Die FH OÖ ist die forschungsstärkste FH Österreichs
  • F&E-Umsatz 2015 FH OÖ gesamt: rund 14 Mio Euro
  • F&E-Umsatz 2015 Fakultät Wels: rund 6,2 Mio Euro
  • Anzahl laufende F&E-Projekte Fakultät Wels 2015: 137
  • Rund 106 Publikationen im Jahr 2015 an der Fakultät Wels
  • 18 laufende Dissertationen an der Fakultät Wels
  • 6 Forschungsschwerpunkte an der Fakultät Wels:

    • Automatisierungstechnik und Simulationen
    • Mess- und Prüftechnik
    • Lebensmitteltechnologie und Ernährung
    • Energie und Umwelt
    • Innovations- und Technologiemanagement
    • Werkstoff- und Produktionstechnik