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Medizintechnik-Studium öffnet das Tor zur Forscherkarriere


Marianne Hollensteiner hat selbst Medizintechnik an der FH Oberösterreich in Linz studiert. Dabei hat die passionierte Judoka neben dem Sports- auch der Forschergeist gepackt. So startete sie ihre Karriere nach dem Studienabschluss direkt am Department für Medizintechnik der FH, genauer im Forschungsteam ReSSL, welches sich mit der Entwicklung von chirurgischen Simulatoren beschäftigt.

„Aktuell arbeite ich an der Herstellung eines künstlichen Schädelknochens der sich beim Bohren, Fräsen, Sägen und Eindrehen von chirurgischen Schrauben wie ein echter Schädelknochen anfühlt“, erzählt die Medizintechnikerin über ihre Arbeit. An diesem Kunstknochen sollen später angehende Chirurgen operative Eingriffe lernen und trainieren.

An der Medizintechnik gefällt Hollensteiner die Verbindung der beiden Bereiche Medizin und Technik: „Mit Hilfe der Technik, also der Entwicklung künstlicher Knochen, unterstütze ich angehende Chirurgen in der Ausbildung und helfe so die Patientensicherheit zu erhöhen“.

Marianne Hollensteiner gibt ihre Begeisterung gerne weiter. „Am Tag der offenen Tür am 11. März sowie bei der Langen Nacht der Forschung am 22. April zeige ich vor, wie sich unsere künstlichen Knochen im Vergleich zu echten Knochen anfühlen. Kommt vorbei und probiert es aus!“

Bildquelle: FH OÖ