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Unternehmen geben Fachhochschulen in Oberösterreich Bestnoten

Top-Werte ergab eine „Standortbestimmung“ unter 222 Unternehmen in Oberösterreich durch das Meinungsforschungsinstitut Spectra im Auftrag der FH Oberösterreich im Mai 2007:

Die wichtigsten Ergebnisse der Unternehmen mit FH-AbsolventInnen:

  • 96 Prozent der oö. Unternehmen geben an, dass die Ausbildung den Anforderungen ihres Unternehmens voll und ganz (49 Prozent) bzw. teilweise (47 Prozent) entspricht.
  • 99 Prozent zufrieden: 60 Prozent der befragten Unternehmen sind mit den AbsolventInnen „sehr zufrieden“, weitere 39 Prozent „zufrieden“.
  • Kein einziges Unternehmen ist weniger bzw. gar nicht zufrieden

Die wichtigsten Ergebnisse der Unternehmen mit Kooperationen:

  • Erfreulich hoch wird auch der Ergebniswert der Projektkooperationen (Forschungsprojekte, Unternehmensprojekte, Berufspraktika und Diplomarbeiten) eingestuft: 86 Prozent der Unternehmen mit Kooperation halten die Projektarbeit für sehr wertvoll (31 Prozent) bzw. wertvoll (55 Prozent). Der Wert der Ergebnisse wird bei allen vier Kooperationsformen sowie bei allen vier Standorten  Hagenberg, Linz, Steyr und Wels - gleich hoch beurteilt.
  • 117 der 222 befragten Unternehmen  arbeiten mit den oö. Fachhochschul-Standorten Hagenberg, Linz, Wels und Steyr in verschiedenen Bereichen zusammen (Unternehmens- und/oder Forschungsprojekte, Berufspraktika, Diplomarbeiten)
  • 105 der 222 befragten Unternehmen kooperieren nicht mit der FH, kommen aber aus relevanten Branchen (z.B. Technik, Wirtschaft, Logistik, Informationstechnologie etc.)


Wirtschaftslandesrat Viktor SIGL:
Unternehmen geben Fachhochschulen in Oberösterreich Bestnoten

Die Fachhochschul-Studiengänge in Oberösterreich liefern der Wirtschaft exakt jene Fachkräfte, die sie dringend benötigt, und sie ist mit deren Ausbildung hoch zufrieden, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Spectra unterstreicht: Immerhin 96 Prozent der oö. Unternehmen mit FH-AbsolventInnen geben  an, dass die Ausbildung den Anforderungen ihres Unternehmens voll und ganz (49 Prozent) bzw. teilweise (47 Prozent) entspricht.Ergänzend dazu fällt die Zufriedenheit mit den FH-AbsolventInnen extrem hoch aus:

  • 60 Prozent der befragten Unternehmen sind mit den AbsolventInnen „sehr zufrieden“, weitere 39 Prozent „zufrieden“.
  • Kein einziges Unternehmen ist weniger bzw. gar nicht zufrieden.

Diese Top-Werte ergab eine „Standortbestimmung“ unter 222 Unternehmen in Oberösterreich durch das Meinungsforschungsinstitut  Spectra im Auftrag der FH Oberösterreich im Mai 2007:

  • 117 der befragten Unternehmen  arbeiten mit den oö. Fachhochschul-Standorten Hagenberg, Linz, Wels und Steyr in verschiedenen Bereichen zusammen (Unternehmens- und/oder Forschungsprojekte, Berufspraktika, Diplomarbeiten).
  • 105 befragte Unternehmen kooperieren nicht mit der FH, kommen aber aus relevanten Branchen (z.B. Technik, Wirtschaft, Logistik, Informationstechnologie etc.).

Wirtschaftsturbo Fachhochschule
Jährlich 2000 Projekte mit Unternehmen


"Die FH Oberösterreich ist nicht nur die größte Fachhochschule
was die Anzahl der Studierenden (rund 4000) betrifft, auch bei
Forschung und Entwicklung gilt sie mit jährlich über 100 Forschungsprojekten als eine der innovativsten Fachhochschul-organisationen Österreichs", streicht Wirtschaftslandesrat Sigl die Spitzenstellung der FH OÖ unter den 18 Fachhochschulinstitutionen Österreichs hervor.
Zu den 100 Forschungsprojekten kommen jährlich 1.900 Kooperationsprojekte mit der Wirtschaft und Organisationen in Form von Unternehmensprojekten, Berufspraktika und Diplomarbeiten an allen vier Standorten der FH Oberösterreich (Hagenberg: 582; Wels: 552; Steyr: 513; Linz: 260).

Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in den Bereichen Informationstechnologie (Campus Hagenberg), Gesundheit und Soziales (Campus Linz), Management (Campus Steyr) sowie Technik und Wirtschaft (Campus Wels).

"Das Land Oberösterreich hat in den letzten Jahren über 80 Millionen Euro in vier neue FH-Gebäude in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels mit bester Infrastruktur und modernsten Labor- und Forschungseinrichtungen investiert und damit die Basis für eine moderne, praxisnahe und zukunftweisende Hochschulausbildung gelegt, die bereits Früchte trägt ," erklärt Sigl.

Er verweist unter anderem auf die modernste Infrastruktur wie beispielsweise Solarlabor, Fotovoltaikanlage und Österreichs einzigem industriellen Computertomograph zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung am Campus Wels; einer 3D-Rapid-Prototyping-Anlage für die Medizin am Campus Linz, und Highend-Equipment für Entwicklungen wie den Biometrischen Reisepass oder das "Office of Tomorrow“ in der Software-Schmiede Hagenberg.



Geschäftsführer Spectra Meinungsforschung Dr. Klaus Nemetz:
Standortbestimmung um Image der FH OÖ und Zufriedenheit der Unternehmen mit FH zu erfahren


Die Ziele der Befragung

1.    Die Fachhochschule OÖ hat eine Standortbestimmung unter Unternehmen vorgenommen, um festzustellen, wo die  Fachhochschule als Bildungseinrichtung grundsätzlich steht, welches Image die einzelnen Fachhochschul-Standorte in OÖ aufweisen und wie die Zusammenarbeit der Fachhochschule OÖ mit den Unternehmen gesehen wird. Ergänzend ging die Studie auch auf die Zufriedenheit der Unternehmen mit den FH-AbsolventInnen ein.Stichprobe und Methodik2.    Die Erhebung wurde telefonisch durchgeführt und richtete sich an eine Stichprobe von insgesamt n=222 Unternehmen, wobei n=117 Interviews mit Unternehmen durchgeführt wurden, die bei Projekten mit der Fachhochschule kooperieren und n=105 Interviews mit Unternehmen über 50 Mitarbeiter, die derzeit nicht mit der FH kooperieren, aber relevante Branchen für die FHs darstellen. Für beide Unternehmensgruppen wurden Zufallsstichproben gezogen. Das Image der Fachhochschulen als Bildungseinrichtung 3.    Die Einstellung der Unternehmen zur „Bildungseinrichtung Fachhochschule“ ist grundsätzlich sehr positiv. Besonders sticht hervor, dass drei Viertel der Unternehmen (77 Prozent) die Fachhochschulen als eine unverzichtbare Einrichtung in unserem Bildungssystem ansehen. Sehr positiv vermerkt wird weiters von rund 70 Prozent der Unternehmen

  • dass die Ausbildung sehr praxisorientiert ist
  • dass die Studienrichtungen der FHs für Unternehmen sehr interessant sind
  • dass das Studium kurz, kompakt ist und sehr gute Berufschancen bietet.


Darüber hinaus besteht auf breiter Basis auch der Eindruck, dass das Studium an den Fachhochschulen straff organisiert ist.
Weitgehend vorteilhaft eingeschätzt wird auch das Faktum, dass FH-AbsolventInnen sehr gefragt sind und rasch einen Job bekommen sowie der Umstand, dass man mit einem FH-Abschluss später sehr gute Aufstiegs- und Karrierechancen hat.

Summa summarum haben die Fachhochschulen aus Sicht der Unternehmen (60 Prozent) auch einen sehr guten Ruf.

4.    Abgesehen vom höheren Ansehen der Universitäten können die Fachhochschulen gut mit den Universitäten mithalten. Nur ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) ist der Meinung, dass ein Universitäts-Diplom mehr wert ist als ein Diplom von einer Fachhochschule. Und nur 20 Prozent glauben, dass man mit einem Universitätsstudium größere Berufschancen hat als mit einem Fachhochschulstudium. Gering fällt auch die Vermutung aus (19 Prozent), dass die Ausbildung an den Fachhochschulen nicht an das Niveau der Universitäten herankommt.

Das Image der Fachhochschul-Standorte in OÖ

5.    Von den einzelnen Standorten der FH Oberösterreich hat Hagenberg mit einer durchschnittlichen Imagestärke von 48 Prozent das deutlich profilierteste Image. Aus den Detailbewertungen zeichnet sich folgendes als besonders typisch für Hagenberg ab:

  • 66 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass in Hagenberg bestens qualifizierte Fachkräfte ausgebildet werden
  • 63 Prozent schreiben dem Standort Fachausrichtungen mit sehr guten Berufschancen zu
  • 61 Prozent halten Hagenberg für die FH mit dem besten Ruf
  • 51 Prozent gehen davon aus, dass die Studiengänge dort sehr gut auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt sind
  • 48 Prozent vertreten die Ansicht, dass in Hagenberg besonders viel gefordert wird.

Die Standorte Wels, Steyr und Linz haben schwächere Imagestärken als Hagenberg (31 Prozent, 26 Prozent, 19 Prozent). Dieser Umstand mag darin begründet sein, dass einerseits der FH-Campus Hagenberg sein Profil gemeinsam mit dem Softwarepark als „IT-Hochburg“ weit über die Grenzen hinaus seit Jahren schärfen konnte, während Wels und Linz lange Zeit auf viele Gebäude verteilt waren. Sie erhielten – so wie Steyr - erst 2005 Neubauten und moderne Labor-Infrastruktur und können seither an Profil gewinnen. Vergleichsweise typisch und gut ausgeprägt für die Standorte Wels und Steyr sind folgende Imagekomponenten:

  • Bilden bestens qualifizierte Fachkräfte aus
  • Haben Fachausrichtungen mit sehr guten Berufschancen
  • Studiengänge sind sehr gut auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt
  • Haben ein interessantes Angebot an Fächer
  • Ausbildung ist besonders praxisorientiert

Linz kann mit diesen Imageprofilen im Wirtschaftsbereich noch nicht mithalten, da der Standort nicht nur der Jüngste ist, sondern auch seine Zusammenarbeit prioritär im Bereich des öffentlichen Gesundheits- und Sozialwesens liegt.

Kooperationen von FH-Standorten mit Unternehmen


6.    Die Erhebung war so angelegt, dass die Hälfte der Unternehmen in der Stichprobe mit der FH Oberösterreich kooperieren und zwar in den Bereichen Berufspraktika, Bachelor- und Diplomarbeiten, bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten oder Unternehmensprojekten. Im Detail stellt sich heraus, dass 46 Prozent der Unternehmen bei Berufspraktika mit der Fachhochschule zusammenarbeiten, bei Bachelor- und Diplomarbeiten sind es 41 Prozent der Unternehmen, bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten 32 Prozent und Unternehmensprojekte werden in 23 Prozent der Betriebe durchgeführt.
Die Kooperationen mit der FH OÖ konzentrieren sich vor allem auf Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern. 79 Prozent der Betriebe dieser Größenordnung arbeiten mit den vier FH Standorten zusammen. Bei den anderen Betrieben sind es 40 Prozent (101 – 500 Mitarbeiter)  bzw. 48 Prozent (über 500 Mitarbeiter). (Chart 3)

7.    Im Durchschnitt haben die Unternehmen der speziell gebildeten Stichprobe in den letzten Jahren sieben Projekte mit der Fachhochschule Oberösterreich durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit den Fachhochschul-Standorten erhält sehr gute Beurteilungen. Beachtliche 96 Prozent der Unternehmen erklären, dass die Kooperation mit den Fachhochschul-Standorten in Oberösterreich sehr gut (62 Prozent) bzw. gut (34 Prozent) funktioniert. Die Bewertungen fallen für alle Standorte gleich hoch aus (Top2Boxes-Werte zwischen 91 Prozent und 98 Prozent) und liegen in den vier Kooperationsbereichen, also Unternehmensprojekte, Berufspraktika, Bachelor- und Masterarbeiten sowie der Bereich Forschung & Entwicklung ähnlich gleich hoch. (Charts 4,5)

8.    Erfreulich hoch wird auch der Ergebniswert der Projektkooperationen eingestuft: 86 Prozent der Unternehmen mit Kooperation halten die Projektarbeit für sehr wertvoll (31 Prozent) bzw. wertvoll (55 Prozent). Der Wert der Ergebnisse wird bei allen vier Kooperationsformen sowie bei allen vier Standorten gleich hoch beurteilt. (Chart 6)

9.    Die hohe Zufriedenheit mit den Fachhochschul-Standorten, die sich in allen Bewertungen abzeichnet, drückt sich auch darin aus, dass 82 Prozent der Kooperationspartner die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule im Bedarfsfall bestimmt fortsetzen werden. 18 Prozent sind sich noch nicht ganz sicher, ob sie wieder auf die Fachhochschule OÖ zurückgreifen werden. Erfreulich: Es gibt kein einziges Unternehmen, dass die Fortsetzung der Kooperation dezitiert ablehnt. (Chart 7)

Unternehmen mit AbsolventInnen von Fachhochschulen


10.    In der speziell zusammengestellten Stichprobe beschäftigt gut ein Drittel (35 Prozent) der Unternehmen AbsolventInnen von Fachhochschulen. Bei den Unternehmen mit Kooperationsprojekten sind sogar beachtliche 61 Prozent beschäftigt. Auch in Unternehmen bis zu 100 Mitarbeitern arbeiten deutlich mehr AbsolventInnen als in größeren Unternehmen (50 Prozent versus 26 Prozent bzw. 35 Prozent). (Chart 8)

11.    Die FH-AbsolventInnen in den Unternehmen kommen von allen FH-Standorten gleichermaßen, und zwar haben 43 Prozent der Unternehmen AbsolventInnen von Wels, 36 Prozent der Unternehmen von Linz, 34 Prozent von Hagenberg und 32 Prozent von Steyr. Die Unternehmen beschäftigen die meisten AbsolventInnen von jenen Standorten, mit denen sie auch Kooperationen durchführen. Durchschnittlich waren bisher 11 AbsolventInnen in den Unternehmen tätig. (Chart 9)

12.    Die Beurteilung der AbsolventInnen fällt sehr positiv aus. 96 Prozent der Unternehmen mit FH-AbsolventInnen sind der Meinung, dass die Ausbildung der Fachhochschul-AbsolventInnen den Anforderungen des Unternehmens voll und ganz (49 Prozent) bzw. teilweise (47 Prozent) gerecht wird. Ergänzend dazu fällt die Zufriedenheit mit den AbsolventInnen extrem hoch aus. Beachtliche 60 Prozent der Unternehmen sind mit den AbsolventInnen sehr zufrieden, weitere 39 zufrieden zufrieden. Kein einziges Unternehmen ist weniger bzw. gar nicht zufrieden. (Charts 10, 11)

13.    Weiters wurde die Zufriedenheit mit den FH-AbsolventInnen in verschiedenen Bereichen erhoben: Besonders gut beurteilt wir die Teamfähigkeit der FH-AbsolventInnen (65 Prozent TopBox) sowie das Engagement der FH-AbsolventInnen (65 Prozent TopBox). Ebenfalls hohe Zufriedenheitswerte generieren die Fachkenntnis (44 Prozent TopBox), das Auftreten (43 Prozent) sowie die Kommunikationsfähigkeit (43 Prozent) der FH-AbsolventInnen. (Chart 12)

 
Geschäftsführer FH OÖ Dr. Gerald Reisinger:
Sozialkompetenz in der FH-Ausbildung wird von Firmen geschätzt

Das Umfrage-Ergebnis unterstreicht das positive Kooperationsklima der FH OÖ auf allen Ebenen: mit der Industrie, den Klein- und Mittelbetrieben und dem „Run“ auf die AbsolventInnen vor allem in technischen Bereichen.
Besonders erfreulich ist die hohe Sozialkompetenz, die die Umfrage den AbsolventInnen der FH Oberösterreich bescheinigt.
„Wir haben in Sachen Sozialkompetenz sensationelle Werte. 92 Prozent der Unternehmen sind mit der Ausbildung unserer AbsolventInnen in diesem Bereich sehr zufrieden bzw. zufrieden“, sagt Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger.

Der Wettbewerb in der Wirtschaft wird für alle Beteiligten immer härter. Dieser Umstand bedingt, dass soziale Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Gesprächsführung und andere immer mehr an Bedeutung gewinnen.

„Die Nachfrage nach fachlich top-ausgebildeten Fachkräften mit hoher Sozialkompetenz steigt ständig. Hier erreicht, wie die Umfrage zeigt, die FH OÖ mit ihrer Ausbildung einen Top-Wert“, so Reisinger. Die FH Oberösterreich möchte „Sozialkompetenz“ daher auch in der Forschung- und Entwicklung in den Mittelpunkt rücken, wie es auch das Wirtschaftsprogramm „Innovatives Oberösterreich 2010“ als Schwerpunkt vorsieht.

„Wir haben mit dem Campus Linz ein Kompetenzzentrum für Sozialkompetenz. Dieses Know How möchten wir weiter vertiefen und den Unternehmen und Organisationen zur Verfügung stellen, denn Soziale Kompetenz wird in Zukunft einen entscheidenden Zusatz-Wettbewerbsvorteil darstellen und für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich von besonderer Bedeutung sein", sagt Dr. Reisinger.