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Türen internationaler Top-Unis öffnen sich für Linzer FH-Studenten

Expedition in die große Welt der medizintechnischen Forschung


Was haben die Universität Zürich, die Johns Hopkins University in Baltimore und das Smith Kettlewell Institute in San Francisco gemeinsam? Erstens: Alle drei Institutionen sind innerhalb der internationalen Forschungslandschaft weltklasse. Zweitens: Sie alle beschäftigen ab Spätsommer Studierende des Linzer FH-Studiengangs Medizintechnik für ein mehrmonatiges Praktikum. Inhaltlich sind diese Praktika adäquat zu einem neuen Forschungsschwerpunkt am Campus Linz der FH Oberösterreich.

Während ein Teil der angehenden MedizintechnikerInnen Tätigkeiten in Produktmanagement oder Vertrieb anstrebt, sind andere vorrangig forschungs- und entwicklungsorientiert. Vor allem sie profitieren von den weltweiten Kontakten, die Dozent Dr. Thomas Haslwanter vom Studiengang Medizintechnik geknüpft hat. Selbst jahrelang unter anderem in Zürich und Baltimore wissenschaftlich tätig, kann er nun dem akademischen Nachwuchs zu chancenreichen Berufspraktika verhelfen.

Kompatibilität mit Forschungsschwerpunkt „Auge“

Inhaltlich beschäftigen sich alle drei Praktikanten mit Themen, die um den neuen Forschungsschwerpunkt  „Auge“ am FH OÖ Campus Linz kreisen. Reinhard Außermayr wird in Zürich Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe sein, die sich mit der neurologischen Kontrolle von Augenbewegungen befasst. Michael Ring wird sich am Smith Kettlewell Institute in San Franciso dem besseren Verständnis der Augenmechanik widmen, woraus die Mediziner wichtige Aufschlüsse über ihre Patienten gewinnen können. Robert Meierhofer kann an der Johns Hopkins University in einer Forschergruppe mitarbeiten, welche sich auf die Entwicklung eines künstlichen Gleichgewichtssystems konzentriert. Ein funktionierendes Gleichgewichtssystem ist eine Grundvoraussetzung für scharfes Sehen und daher eng mit dem Augenbewegungssystem verbunden.

Wissenstransfer nach Oberösterreich

Dozent Haslwanter ist überzeugt, dass die drei Studenten gute Botschafter für das Medizintechnikstudium im Linz sein werden. Vor allem aber verfolgen er und Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Martin Zauner das Ziel, „den wissenschaftlichen state of the art nach Oberösterreich zu transferieren, um den Menschen hier mit der Unterstützung der Medizintechnik die bestmögliche Diagnose und Therapie zu bieten“. Internationales Know-how, so Zauner und Haslwanter unisono, erleichtere auch oberösterreichischen Medizintechnik-Unternehmen die Erschließung globaler Märkte.

Rückfragehinweis: PD Dr. Thomas Haslwanter, Studiengang Medizintechnik, FH OÖ Campus Linz, Tel. 0732 2008 – 2170;  E-Mail: thomas.haslwanter@fh-linz.at