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Wirtschafts-Landesrat Achleitner besucht FH OÖ in Wels

Technik-Fakultät liefert wichtigen Beitrag zu „Fit for Future – OÖ 2030“ - „Kein Lebensbereich wird von der digitalen Revolution ausgespart bleiben. Wir wollen diesen Wandel aktiv gestalten und als Chance für unseren Standort nutzen“, betonte der neue Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner die FH OÖ-Fakultät in Wels. Der Fachkräftemangel, die Digitalisierung der Produktion, die Lebensmittelproduktion der Zukunft und die Veränderungen im Energiebereich - das sind wesentliche Herausforderungen für den Standort OÖ, die auch Niederschlag in seinem Programm „Fit for Future – OÖ 2030“ finden. Ziel ist es, das Land Oberösterreich als europäische Top-Wirtschaftsregion zu etablieren. FH OÖ-Geschäftsführer Gerald Reisinger und Dekan FH-Prof. Michael Rabl präsentierten dem für die FH zuständigen Landesrat die vielen Lehr- und Forschungsaktivitäten der FH OÖ in Wels in diesem Bereich.


Mit etwa 150 wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und einem sehr hohen F&E-Drittmittelanteil in sechs verschiedenen Forschungsbereichen, die auf die strategischen Ziele des Landes OÖ abgestimmt sind, gehört die Welser Fakultät der FH Oberösterreich zu den forschungsstärksten angewandten Hochschulen auf europäischer Ebene. Geforscht wird in Wels in den Bereichen Automatisierungstechnik und Simulationen, Mess- und Prüftechnik, Lebensmittel- und Biotechnologie, Energie und Umwelt, Innovations- und Technologiemanagement, Werkstoff- und Produktionstechnik.

 

Innovationsturbo Forschung

„Oberösterreich hat eine gute Basis. Um zu den Spitzen-Regionen in Europa aufzuschließen müssen wir Oberösterreich zu einem Top-Wirtschaftsraum und Top-Hochschulstandort ausbauen, denn an der Schnittstelle Wirtschaft und Wissenschaft entscheidet sich wesentlich der Erfolg einer Region. Wissenschaft und Forschung fungieren als Innovationsturbo und Innovationen sind die Treiber der Wirtschaft für künftigen Erfolg“, so Wirtschafts-Landesrat Achleitner.

„Die FH Oberösterreich ist derzeit Techniker- und IT-Lieferant Nummer eins in Oberösterreich. Außerdem ist sie mit ihrer anwendungsorientierten Forschungsstärke bereits höchst erfolgreich. Dieses Erfolgsmodell soll weiter ausgebaut werden“, unterstrich LR Achleitner weiters.

 

#UpperVision 2030 – OÖ. Wirtschafts- & Forschungsstrategie

Eine zentrale Basis für die künftige Entwicklung Oberösterreichs wird die neue Wirtschafts- und Forschungsstrategie #UpperVision 2030 sein, die gemeinsam mit allen standortrelevanten Stakeholdern, darunter auch die Wissenschafter/innen der FH OÖ Wels, erarbeitet wird. Die #UpperVision 2030 soll bis Ende 2019 fertiggestellt werden und als „roadmap for success“ auch Basis der Ausrichtung der Förderschwerpunkte des Wirtschaftsressorts bis zum Jahr 2030 sein.

 

Enge Vernetzung mit Wirtschaft

„Die FH Oberösterreich ist mit der Wirtschaft eng vernetzt und trägt durch praxisrelevante Masterarbeiten auf wissenschaftlichem Niveau sehr viel zur Innovationskraft unserer Partnerunternehmen nicht nur national, sondern auch international bei“, betont Dekan FH-Prof. Michael Rabl und weiter: „Die Ausbildungsqualität der Studiengänge ist hoch. Das bestätigen die internationalen CHE-Rankings und die FH-Rankings des Industriemagazins, bei dem rund 600 Personalisten befragt werden und die Welser FH-Studiengänge immer Spitzenplätze einnehmen. Diesen Qualitätsanspruch wollen wir weiter halten und ausbauen.“

 

Internationalisierung weiter forcieren
Unter den 2000 FH-Studierenden in Wels befinden sich stattliche 370 reguläre internationale Studierende aus mehr als 70 Ländern und weitere rund 100 Incomings. Mit 5 englischsprachigen Studiengängen zählt die FH OÖ Fakultät in Wels auch zu den Vorreitern in Sachen Internationalisierung.

„Um den Fachkräftebedarf zu decken, werden wir auf mehrere Säulen setzen: Neben der Weiter-Qualifizierung müssen wir bestehende, aber noch nicht gehobene Potentiale an Arbeitskräften nutzen. Gleichzeitig müssen wir bei der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Betriebe auch über die Grenzen Oberösterreichs – auch international - hinausblicken“, sagt Landesrat Achleitner.

Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner (vorne mitte) zu Gast an der FH OÖ in Wels. Mit FH OÖ-Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger (li) und Dekan FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl MBA (re) Bildquelle: B.Plank imbilde.at

Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner in der Forschungsfabrik „Center for Smart Manufacturing“ am FH OÖ Campus Wels Bildquelle: B.Plank imbilde.at

v.li.n.re. Dekan FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl MBA, Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner, FH OÖ-Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger Bildquelle: B.Plank imbilde.at