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Welser FH OÖ-Studierende entwickeln neue Produktkonzepte für Schneider Torsysteme

Die vier Innovations- und Produktmanagement (IPM)-Studierenden Anna Huber, Esra-Nur Hazertürk, Markus Löhnert und Melanie Bindreiter haben im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes für das Unternehmen Schneider Torsysteme in Buchkirchen einen neuen Innovationsprozess getestet und neue Produktkonzepte entwickelt. Ziel war es, einerseits diesen Innovationsprozess auf die Bedürfnisse des Unternehmens optimal abzustimmen und andererseits die Energieeffizienz von industriellen Falttoren zu erhöhen.


„Das Besondere an dem Projekt war zum einen die cleveren Produktideen der Studierenden, aber auch die Arbeit nach agiler Vorgehensweise. Es wurde der sogenannte Design Thinking Prozess in einem Industrieunternehmen angewendet. „Dies ist relativ neu“, berichten die beiden FH-Betreuerinnen FH-Prof. Dr. Christiane Rau und Kristiana Roth MSc. Firmenseitig wurden die Studierenden von Madeleine Heidlmayer BSc betreut, die selbst Absolventin des Studienganges Innovations- und Produktmanagement ist.

Schneider Torsysteme GmbH steht für hochqualitative und vor allem kundenorientierte Lösungen. Diese Position als Qualitätsführer will das Buchkirchner Unternehmen weiter ausbauen. Daher wurde eine Kooperation mit der FH OÖ in Wels gesucht, um einen individuell abgestimmten Innovationsprozess für Schneider-Falttore zu entwickeln und im Unternehmen zu verankern.

Tore müssen energieeffizient sein
„Torsysteme gibt es in vielen verschiedenen Ausführungsvarianten und sie finden in fast jeder Branche Anwendung. Vor allem in der Industrie wird ein hoher Qualitätsstandard erwartet, da diese mit hohen Öffnungs- und Schließzyklen arbeitet. Die Hauptanforderungen sind ein möglichst geringer Wärmeverlust und geringe Wartung der Tore“, erklärt die IPM-Studentin Anna Huber.

„In qualitativen Interviews und Beobachtungsstudien konnten wir Kundenwünsche erheben. Darauf aufbauend haben wir in mehreren Kreativworkshops neue Lösungen, die die Energieeffizienz von Falttoren verbessern können, entwickelt und ausgearbeitet“, berichtet Huber. „Für den Ablauf und die Durchführung des neuen Innovationsprozesses haben wir zudem konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche dem Unternehmen in Zukunft als Unterstützung dienen sollen.“

Die IPM-Studierenden mit FH-Prof. Dr. Christiane Rau, Martin Schneider, Mag. Bettina Gladysz-Haller, Bernhard Pichler und Madeleine Heidlmayer, BSc (Schneider Torsysteme). Foto: FH OÖ

Foto: Schneider Torsysteme