FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

News/Aktuelles FH Oberösterreich

Staatspreis für Abschlussarbeit von Medizintechnik-Absolventin

Rund 16.000 Master- und Diplomarbeiten werden laut Wissenschaftsministerium jährlich an Österreichs Universitäten und Fachhochschulen eingereicht. Die besten 50 davon werden seit 1990 mit dem „Staatspreis für die besten Master- und Diplomarbeiten“ gewürdigt. Unter den Besten der Besten ist heuer auch Astrid Höllinger aus St. Martin im Mühlkreis. Die 24-jährige schloss im vergangenen Juli ihr Masterstudium Medical Engineering an der Fakultät Linz der FH Oberösterreich ab und war eine von nur acht Preisträgern aus dem Kreise der Fachhochschulen.


Die simultane Aufnahme von elektrophysiologischen Messungen und funktioneller Bildgebung erlaubt es, das maximale Potential beider Technologien für die Untersuchung neuronaler Ereignisse zu vereinen. Durch die simultane Verwendung beider Technologien könnte es in naher Zukunft zu entscheidenden neuen Erkenntnissen im Bereich der Hirnforschung kommen. Diese Kombination ist jedoch mit großen technischen Herausforderungen verbunden.  

In ihrer Diplomarbeit entwickelte Astrid Höllinger nun ein elektrophysiologisches Setup zur Verwendung im Magnetresonanztomographen. Das besondere Augenmerk lag auf den Herausforderungen, die sich durch die simultane Verwendung im Magnetfeld ergeben. Außerdem hat die junge Medizintechnikerin ein Mikrostimulationssetup zur künstlichen Anregung von bestimmten Hirnarealen aufgebaut und getestet.  

Astrid Höllinger hat von 2013 bis 2016 das Bachelorstudium Medizintechnik und darauf aufbauend von 2016 bis 2018 das englischsprachige Masterstudium Medical Engineering an der FH Oberösterreich in Linz erfolgreich absolviert. Die preisgekrönte Diplomarbeit trägt den Titel „Characterization of cordings in an MRI environment“. Die Vorschläge dafür, wer mit seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit unter die besten 50 kommt, stammen von den Universitäten sowie der Fachhochschulkonferenz (FHK).

Als eine von nur acht FH-AbsolventInnen erhielt Astrid Höllinger (Bildmitte) den Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums für ihre Diplomarbeit. Foto: Willy Haslinger