FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

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RÜBIG intensiviert Zusammenarbeit mit FH OÖ Wels

Großes Metalloberflächen-Forschungsprojekt genehmigt. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) genehmigte ein großes Forschungsprojekt an der FH OÖ am Campus Wels. ForscherInnen und Studierende des Studiengangs EntwicklungsingeneurIn Metall und Kunststofftechnik werden, in Zusammenarbeit mit der RÜBIG Unternehmensgruppe, Plasmaprozesse zur Veränderung von Metalloberflächen erforschen. Ziel ist es, Metalloberflächen zu schaffen, auf denen nichts haften bleibt, die optimal verklebt werden oder nicht zerkratzt werden können.


Seit Jahren erfolgreiche Kooperation 

Studiengangsleiter FH-Prof. Dipl. Ing. Dr. Daniel Heim ist sehr erfreut: „Wir haben mit der RÜBIG Unternehmensgruppe schon seit vielen Jahren eine sehr erfolgreiche Forschungskooperation. Dabei entwickelten wir unter anderem Prozesse und Anlagen zur Abscheidung diamantähnlicher Kohlenstoffschichten, die bereits mit großem Erfolg weltweit von Rübig vermarktet werden. Für uns und unsere Studierenden bedeutet diese Zusammenarbeit, dass wir wissenschaftliche Forschung an der Weltspitze betreiben können.“

Metallkompetenzzentrum in Wels
Das Unternehmen RÜBIG hat sich von der kleinen Gesenkschmiede zu einem Metallkompetenzzentrum entwickelt. Durch die Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche RÜBIG Anlagentechnik, Härtetechnik und Schmiedetechnik mit der FH OÖ am Campus Wels entsteht ein einzigartiges Synergiepotenzial, von dem beide Seiten gleichermaßen profitieren. Ziel ist, am Campus Wels weitere Verfahren zur Optimierung von Metalloberflächen zu entwickeln, neue Produkte und Dienstleistungen zu generieren um letztendlich damit am Weltmarkt wettbewerbsfähig zu sein.

Studierende profitieren
„Das Wichtigste an diesen Projekten ist aber der Beitrag unserer Studierenden. Ohne ihre Mitarbeit in Bachelor- und vor allem Masterprojekten wäre die Arbeit personell nicht zu schaffen“, weiß Studiengangsleiter FH-Prof. Dipl. Ing. Dr. Daniel Heim: „Für unsere Studierenden bedeutet dies, dass sie selbstständig an den modernsten Produktionsanlagen und Analysegeräten arbeiten sollen und dürfen. Hier sammeln sie wertvolle theoretische und praktische Erfahrungen für ihr späteres akademisches Berufsleben. Übrigens werden sie für ihren Beitrag auch entlohnt, was den meisten Studierenden sehr gelegen ist.“

Großer Bedarf an AbsolventInnen
Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich besitzt eine starke Industrie im Bereich Werkstoffe und Fertigungstechnik. Steigende Ansprüche an moderne Produkte lassen auch die Anforderungen an Konstruktionswerkstoffen permanent ansteigen. Dies bedarf top-ausgebildeter MitarbeiterInnen, die diesen Anforderungen gerecht werden und die neben ihrem theoretischen Wissen auch auf praktische Erfahrung zurückgreifen können.

„Besonders wegen dieser praktischen Erfahrungen in anwendungsnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sind AbsolventInnen des Studiengangs EntwicklungsingeneurIn Metall und Kunststofftechnik sehr gefragt,“ bestätigt FH-Prof. Dipl. Ing. Dr. Daniel Heim abschließend. 

Jetzt informieren und bewerben Interessierte können sich unter www.fh-ooe.at/mkt informieren und bewerben. Am Tag der offenen Tür am 22.03. von 9 bis 18 Uhr haben außerdem alle die Möglichkeit, sich mit Studierenden und ProfessorInnen zu unterhalten und an Laborführungen teilzunehmen.

FH-Prof. DI Dr. Daniel Heim (li) und DI Günter Rübig (re) Bildquelle: Rübig