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Mit Talentförderprogramm auf Studienreise nach China

Auch heuer ist wieder ein Student vom Campus Hagenberg der FH Oberösterreich unter den GewinnerInnen des Huawei-Wettbewerbs "Seeds for the Future" und darf sich somit über eine zweiwöchige Bildungsreise ins Reich der Mitte freuen.


Zum mittlerweile fünften Mal lud Huawei Technologies Österreichs Studierende zum Wettbewerb "Seeds for the Future" ein, um mit ihren Ideen die Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik zu gestalten.

Zu den zehn besten TeilnehmerInnen zählt auch heuer wieder ein Studierender der FH Oberösterreich: Paul Haunschmied, Software Engineering Student am Campus Hagenberg. Für seinen innovativen Beitrag wird der 22-jährige Luftenberger zusammen mit den neun weiteren PreisträgerInnen mit einer 14-tägigen Reise nach China belohnt, bei der auch ein Besuch in der Huawei-Zentrale in Shenzhen am Programm steht.

Ideen für Smart Cities und 5G
Die Studierenden mussten für den Bewerb einen Essay zu einem vorgegebenen Thema - Smart City oder 5G - verfassen.

Paul Haunschmied entschied sich für das Thema "Smart Cities", denn diese "stellen ein vielversprechendes und technologisch hochspannendes Konzept dar, um einer stetig wachsenden Zahl an BewohnerInnen in Ballungsräumen auch in Zukunft einen hohen Lebensstandard zu garantieren", wie er sagt.

Um dieses Konzept jedoch Realität werden zu lassen, müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden, welche der Bachelorstudent am FH OÖ Campus Hagenberg in seinem Essay The Smart City Ecosystem im Zuge des Seeds for the Future Bewerbs beleuchtet.

Mit seinen Ideen begeisterte er die unabhängige Jury, die sich aus Expertinnen und Experten aus dem Wirtschafts- und IT-Bereich zusammensetzte.

Chinesische Sprache, Kultur und Technik entdecken
"Es freut mich, dass meine Ansichten von der ExpertInnen-Jury für gewinnwürdig befunden wurden und ich somit im Zuge einer Bildungsreise China besuchen darf. Meine persönlichen Highlights dabei werden u. a. das Kennenlernen der chinesischen Kultur, der Blick hinter die Kulissen von Huawei, einem der führenden IKT-Unternehmen, sowie der Besuch der chinesischen Mauer sein,” sagt Haunschmied.

Auf der Agenda für die Bildungsreise stehen die Besichtigung verschiedener Städte wie Peking, Shenzhen und Hongkong, ein Einblick in die Abläufe und die Produktion in der Unternehmenszentrale von Huawei, ein Einführungskurs in Chinesisch, ein Kalligrafie-Kurs, der Besuch der österreichischen Botschaft in Peking sowie Kurse zu Themen wie "5G", "Mobile Internet Application and Development Trend" und "Network Supporting of Mobile Internet".

Auszeichung im Wiener Rathaus
Bevor es von 23. August bis 8. September nach China geht, gab es für die zehn GewinnerInnen des Studierendenwettbewerbs "Seeds for the Future" von Huawei noch eine feierliche Preisverleihung auf österreichischem Boden. Kurz vor Beginn der Sommerferien zeichneten sie Bürgermeister Michael Ludwig, der chinesische Botschafter Xiaosi Li und PAN Yao, CEO von Huawei Austria, im Wiener Rathaus aus.

Neben Paul Haunschmied als einzigem FH OÖ-Studierenden wurden dabei auch Studentinnen und Studenten der TU Wien, TU Graz, Uni Wien, FH Joanneum und FH St. Pölten geehrt.

Haunschmied reiht sich in die lange Liste der FH OÖ-PreisträgerInnen beim "Seeds for the Future" Wettbewerb ein. "Die rege Teilnahme an Huaweis Wettbewerb zeigt einmal mehr, dass sich unsere Studierenden für Zukunftsthemen engagieren und die nötigen Technologien weiter vorantreiben wollen. Es ist großartig, dass nun Herr Haunschmied die Fachjury überzeugen konnte und diese einmalige Chance bekommt, nach China zu reisen", sagt Dr. Heinz Dobler, Studiengangsleiter für den Bachelor Software Engineering am FH OÖ Campus Hagenberg.

Über die FH OÖ Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien
Die Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien in Hagenberg ist eine der vier Fakultäten der FH Oberösterreich, Österreichs forschungsstärkster und vielfach top gerankter Fachhochschule. Mit ihren inzwischen 20 Bachelor- und Masterstudiengängen bietet die Fakultät aktuell 1.600 Studierenden attraktive Ausbildungsmöglichkeiten für eine Karriere im IT- und Medien-Bereich.

1993 als eine der Pionier-Fachhochschulen in Österreich gegründet, zählt Hagenberg inzwischen über 6.200 AbsolventInnen. Weithin einzigartig ist die enge Verbindung der Hochschule mit den zahlreichen Unternehmen, Startups und Forschungsinstituten vor Ort im Softwarepark. Nicht umsonst ist Hagenberg deswegen als „das Silicon Valley Österreichs“ bekannt. Dieses dynamische Umfeld bietet neben idealen Bedingungen für ein praxisnahes Studium mit besten beruflichen Perspektiven auch Möglichkeiten für Praktika und Jobs in unmittelbarer Campusnähe.

Die Forschungsschwerpunkte sind eng mit dem Studienangebot verknüpft. Sie konzentrieren sich auf die Bereiche Informations- und Wissenstechnologien, Informations- und Kommunikationssysteme sowie Software Technologie und Anwendungen.

Der stolze Gewinner aus Luftenberg (OÖ.) mit Gratulanten: v.l.n.r., Huawei Austria CEO PAN Yao, S. E. Xiaosi Li, chinesischer Botschafter in Österreich, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Preisträger Paul Haunschmied, Software Engineering Student am FH OÖ Campus Hagenberg, und FH OÖ-Professor Herwig Mayr. Bildquelle: FH OÖ

Huawei Studentenwettbewerb

Der stolze Gewinner aus Luftenberg (OÖ.) mit Gratulanten: Xiaosi Li, chinesischer Botschafter in Österreich, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Preisträger Paul Haunschmied, Software Engineering Student am FH OÖ Campus Hagenberg, und Huawei Austria CEO PAN Yao. Bildquelle: Stadt Wien/PID, Fotograf Martin Votava