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Höchste Auszeichnung für Gunskirchner in Rostock: Steyrer FH-Absolvent promoviert zum Doktor „summa cum laude“

Sebastian Resch hat bereits den Steyrer FH-Studiengang „Produktion und Management“ (PMT) mit Auszeichnung abgeschlossen. Vier Jahre nach seinem „Dipl.-Ing. (FH)“ promoviert der 28-jährige Gunskirchner an der Universität Rostock zum Dr.-Ing. und darf sich über die höchste Auszeichnung „summa cum laude“ freuen. Im Beruf ist der frischgebackene Doktor ebenso erfolgreich. Er leitet bei MTU Aero Engines in Berlin-Brandenburg die Triebwerksinstandhaltung des GE-Triebwerks CF34 und ist mittlerweile für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich.

Dr.-Ing. Sebastian Resch scherzt über die beste Bewertung seine Dissertation: „Eine Note von 0,5 hatte ich noch nie.“ Mit ihm freut sich auch PMT-Studiengangsleiter Dr. Herbert Jodlbauer: „Diese Bestleistung verdient höchste Anerkennung und zeigt, wie weit man es mit einem FH-Abschluss bringen kann.“

Der Titel allein macht es aber nicht. Sebastian Resch – in „jungen Jahren“ mehrfacher österreichischer Staatsmeister und Europameisterschafts-Teilnehmer im 800-Meter-Lauf – ist am Boden geblieben und hat seine Wurzeln immer noch in Österreich. Denn zumindest einmal jährlich kehrt er an den FH Campus Steyr zurück, wo er ein Seminar zum Thema „KAIZEN und Prozessoptimierung“ hält. „Ich fühle mich der FH weiterhin sehr verbunden und freue mich jedes Jahr auf meinen Lehrauftrag“, bestätigt Resch.
Zu MTU Aero Engines ist er über seine Diplomarbeit gekommen, die er im Auftrag des Technik-Vorstandes in München rund um das Thema „Produktionssysteme“ verfasst hat.

MTU Aero Engines ist der führende deutsche Triebwerkshersteller mit rund 6.700 Mitarbeitern und zählt die Deutsche Lufthansa ebenso zu seinen Kunden wie die US Air Force. Im Verantwortungsbereich von Sebastian Resch, der Instandhaltung des gängigsten Triebwerktyps für 50-105-Sitzer, des CF34, zählt die Air Wisconsin zu den größten Kunden mit einem 10-Jahres-Vertrag über 300 Mio. Euro.

Der Vollständigkeit halber sei noch der Titel seiner Dissertation angeführt – auch wenn man dafür eine „Übersetzung“ benötigt: „Entwicklung eines prozess- und erfahrungsbasierenden Analysemodells zur systematischen Identifikation und Bewertung von RFID-Einsatzpotenzialen".