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Expertin des FH-Campus Hagenberg gestaltet europäisches IT-Risikomanagement mit

IT-Sicherheit und das Management der damit verbundenen Risiken gewinnt EU-weit immer mehr an Bedeutung. Univ.Doz. DI Dr. Ingrid Schaumüller-Bichl vom Studiengang „Computer- und Mediensicherheit“ des FH-Campus Hagenberg ist Österreichs Expertin in der ENISA, der Europäischen Agentur für Netzwerk- und Informationssicherheit.

Die ENISA (European Network and Information Security Agency) wurde im Jahr 2005 gegründet und ist seither zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Informationssicherheit innerhalb der Europäischen Union. Eine Aufgabe dieser EU-Behörde mit Sitz in Heraklion ist die Förderung von Methoden zur Analyse und Behandlung von Risiken im IT-Bereich.

Eine Arbeitsgruppe von neun Experten aus neun EU-Staaten wurde beauftragt, die europaweit eingesetzten Verfahren aufzubereiten und notwendige Weiterentwicklungen auf europäischer Ebene zu initiieren. Diese Arbeiten wurden nun erfolgreich abgeschlossen und stehen in Kürze allen Mitgliedsstaaten zur Verfügung.

Aktuelles Know-how und weltweite Kooperationsmöglichkeiten für StudentInnen

„Die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe ermöglicht uns als Studiengang, an vorderster Front der technologischen Entwicklungen gestaltend mitzuwirken und unsere österreichischen Aktivitäten, wie etwa das Österreichische IT-Sicherheitshandbuch, in die internationale Entwicklung einzubringen. Dies sichert unseren Studenten topaktuelles Know-how und eröffnet internationale Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen, Behörden und Forschungseinrichtungen", berichtet Dr. Ingrid Schaumüller-Bichl über ihre Tätigkeit in dieser europäischen „Working Group“.