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Erfolgreiche Kooperation Reform-Werke mit dem FH-Campus Wels: Steigerung der Produktivität bei geringeren Kosten

Im Welser FH-Studiengang „Innovations- und Produktmanagement“ (IPM) ist der praxisnahe Unterricht während des Studiums eine Selbstverständlichkeit. Besonders im Studienabschnitt des Berufspraktikums, das zusammen mit der Diplomarbeit den Abschluss des Studiums bildet, setzen die Studierenden bereits als MitarbeiterInnen in einem Unternehmen die erlernten Kenntnisse und Kompetenzen der Studienschwerpunkte Technik, Design und Innovation direkt in die Praxis um.

 

Auch das erfolgreiche Welser Paradeunternehmen Reform-Werke, anerkannter Hersteller von Maschinen für die Bergland- und Kommunaltechnik, nutzte das Wissen des IPM-Studenten Christian Hinterdorfer (27) aus Tragwein (Bezirk Freistadt), der heuer zum DI (FH) spondiert.

 

Reform-Werke führt derzeit ein neues System für die Produktionsplanung und -steuerung ein. Ziel ist unter anderem, den Lagerbestand so klein wie möglich zu halten, dabei aber die Verfügbarkeit der einzelnen Teile im ausreichenden Maß sicherzustellen. Eine entscheidende Fragestellung in diesem Zusammenhang sind die Regeln und Methoden zur Festlegung der Losgrößen in der Teilefertigung. (Als Losgröße bezeichnet man die Fertigungsmenge, die zwischen zwei Umrüstvorgängen der Produktionsmaschinen hergestellt wird.)

Hinterdorfer wendete in seinem Berufspraktikum unterschiedliche Verfahren der Losgrößenbestimmung auf die Teilefertigung der Reform-Werke an und analysierte die Auswirkungen. Zum Schluss bewertete er ihre Brauchbarkeit. Der IPM-Student hat mit seiner Praktikumsarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Einführung dieses neuen EDV-Systems geleistet und ein Simulationsmodell programmiert, mit dem auch in Zukunft Losgrößenentscheidungen unterstützt werden können.

 

IPM-AbsolventInnen in Industrie und Wirtschaft gefragt

„In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Reform-Werke hat Christian Hinterdorfer maßgeschneiderte Lösungen gefunden, interne Abläufe optimiert und brachliegende Potentiale aufgezeigt. Erfolgreiche Kooperationen wie diese geben den Studierenden die Möglichkeit, sich in der Berufswelt zu beweisen. Die große Nachfrage an Berufspraktikanten in den Industrieunternehmen zeigt aber auch auf, wie stark IPM-AbsolventInnen in der Wirtschaft gesucht sind“, erklärt Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Michael Rabl.

 

Infos zum Studiengang „Innovations- und Produktmanagement“ unter der Tel. 07242/72811-3040, sekr.ipm@fh-wels.at  oder auf www.fh-ooe.at/ipm.

Die Bewerbungsfrist wurde bis 13. September verlängert!