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„C.S.I. Hagenberg“: Beim Biolabortag für Schulen auf der Spur von Kriminalisten

Um die Arbeit von Biologen und Bioinformatikern näher kennen zu lernen, bietet der Studiengang Bioinformatik am Campus Hagenberg der FH OÖ LehrerInnen und  SchülerInnen Höherer Schulen die Möglichkeit, einen Tag im neu eingerichteten Biolabor zu verbringen. Unter dem Motto „CSI Hagenberg“ können die Teilnehmer Zellfärbungen oder gentechnische Analysen durchführen, die dann mit Hilfe von Computerprogrammen ausgewertet werden.

Gemeinsam mit Fachhochschul-ProfessorInnen werden beim Biolabortag am FH-Campus Hagenberg einfach anzuwendende Methoden der Bioinformatik von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Das Angebot reicht von der Überprüfung von Gentechnik in Lebensmitteln über die Identifizierung einzelner Zelltypen bis zur Analyse der menschlichen DNA. Bei „C.S.I. Hagenberg“ werden außerdem kriminalistische Verfahren der Gendiagnose erprobt. Die SchülerInnen können ihre eigenen Gendaten dann mit jenen der Gesamtbevölkerung vergleichen. Damit die Auswertung der Bilder schnell erfolgt, lernen die Kursteilnehmer zudem die computerbasierte Bildverarbeitung kennen.

Das Ziel von „CSI Hagenberg“: „Die Teilnehmer sollen nicht nur Daten im Labor erheben, sondern auch sehen, wie diese in der Forschung weiterverarbeitet werden. Die Laborarbeit ist nur der erste Schritt hin zu neuen Entdeckungen“, sagt Prof. Dr. Karin Pröll, Leiterin des Studienganges Bioinformatik. Der Campus Hagenberg ist österreichweit als ausgezeichnete Bildungs- und Forschungseinrichtung im Bereich der Informationstechnologien bekannt. Neben den Computerlabors betreibt der Studiengang Bioinformatik seit 2006 ein molekularbiologisches Labor.

Infos zum Kursprogramm:www.fh-ooe.at/campus-hagenberg/bin

Anmeldung beim Veranstaltungsleiter MMag. Gerald Lirk: 07236/3888-2701, gerald.lirk@fh-hagenberg.at