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8 Nationen bei der ersten FH OÖ Summer School in Hagenberg

Aktuelles IT Know-how, Netzwerken mit Experten und ein Kennenlernen anderer Kulturen im schönen Oberösterreich - das alles ließen sich 20 Bachelor-, Master- und PhD-Studierende aus acht verschiedenen Ländern nicht entgehen. 15 HochschülerInnen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Italien, Russland, Spanien und der Schweiz nahmen gemeinsam mit fünf FH-Studierenden Anfang Juli an der ersten internationalen Summer School am FH Oberösterreich Campus Hagenberg teil, die ganz im Fokus von "Collaborative Systems und Security" stand.


Organisiert wurde die einwöchige Veranstaltung von den Hagenberger Studiengängen Human-Centered Computing und Sichere Informationssysteme, mit Unterstützung des International Office der Fachhochschule. Neben regem Interesse im Vorfeld durften sich das Organisationsteam über zufriedene und motivierte Teilnehmer freuen.

Begeisterte Studierende
Franziska Rücker, Studentin an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, kam nach Hagenberg, weil das Thema Collaborative Systeme gut zu ihrer Masterarbeit passte und sie eine andere Hochschule kennen lernen wollte. Sie zeigte sich von der Summer School begeistert: “Gerade über das Austauschen mit den anderen Teilnehmern über deren Projekte, Erfahrungen und Problemlösungen konnte ich neue Perspektiven, auch für mein Projekt, gewinnen. Darüber hinaus war es auch eine tolle Gelegenheit Österreich kennenzulernen.”

Genauso positiv empfanden Cenker Canbulut, Doktorand an der Kaunas University of Technology in Litauen, und Minttu-Mariia Ahohnen von der University of Jyväskylä in Finnland den Erfahrungsaustausch. “Die Vorträge waren exzellent. Es hätte keine besseren Präsentationen geben können. Ich bin hochzufrieden,” sagt Center Canbulut. “Das Verhältnis von Theorie und Praxis war optimal und ich kann viel Know-how mit nach Hause nehmen”, bestätigt Minttu-Mariia Ahohnen und sagt weiter: “Es war auch toll, hier Netzwerke aufbauen zu können und über die Studien- und Praktika-Möglichkeiten in Österreich zu erfahren. Doch das Beste waren eindeutig die Personen und der Spirit der Summer School, beides werde ich vermissen.”

“Eine Internationale Summer School ist einfach die perfekte Gelegenheit sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Auch für uns war die Veranstaltung ein prägendes Erlebnis,” bestätigen auch die FH-Professoren und Mitorganisatoren Christian Jetter und Christoph Anthes.

Hochkarätige Vorträge
“Der richtige Mix an internationalen und eigenen Studierenden sorgte dafür, dass nicht nur diese sondern auch die Lehrenden über den Tellerrand hinausschauten. Deswegen waren wir froh, dass wir neben den Kernkompetenzen aus Hagenberg auch internationale Experten für die Vorträge gewinnen konnten”, so Jetter und Anthes weiter.

Die beiden Leiter der neuen FH-Forschungsgruppe “Human Interfaces & Virtual Environments”, kurz HIVE, hielten Vorträge zu ihren Schwerpunkten in der Lehre und Forschung. Jetter beschäftigt sich u. a. mit Computer-unterstützte Gruppenarbeit, Interaktionsdesign und Mensch-Computer Interaktion, Anthes mit Virtueller und Augmentierter Realität.

Einblicke in interaktive Zusammenarbeit in Konferenzräumen gab es von Jakob Leitner, Vize-Präsident User Experience und Co-Gründer von Hoylu, während Jens Gerken von der Westfälischen Hochschule die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern und dabei auch die Möglichkeiten für die Betreuung der älteren Generationen diskutierte.

Den Security Schwerpunkt deckten Experten des FH OÖ-Departments Sichere Informationssysteme ab. Johannes Edler stellte mit dem Thema Social Engineering das schwächste Glied in der Sicherheitskette eines Unternehmens in den Mittelpunkt - den Menschen. Markus Zeilinger und Dieter Vymazal zeigten die Gefahren im Smart Home auf, die Internet of Things, also miteinander kommunizierende Geräte vom Kühlschrank über Glühbirnen bis hin zum Überwachungskamera, mit sich bringt.

Jürgen Fuss führte ins Thema Quantencomputing ein und bot den TeilnehmerInnen Zugang zur Quantum Learning Machine von Atos, den weltweit leistungsfähigsten kommerziellen Quantensimulator, den die FH OÖ letzten Sommer als erste Hochschule im deutschsprachigen Raum geliefert bekommen hat. Wie leicht mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz Videostreams in Echtzeit – auch von Kriminellen - verändert werden könnten, demonstrierten Harald Lampesberger und Eckehard Hermann.

Abgerundet wurde das Vortragsprogramm von Ausflügen nach Gmunden, Freistadt und Linz.

Gmunden begeisterte die FH OÖ Summer School TeilnehmerInnen auch bei Regen. Bildquelle: FH OÖ

20 Teilnehmer aus acht Nationen nahmen an der ersten International Summer School am FH OÖ Campus Hagenberg teil, darunter auch PhD-Student Cenker Canbulut aus Litauen (1. Reihe vorne, 3.v.l.) und Franziska Rücker von der Westfälischen Hochschule in Deutschland (hinten, 2.v.l.). Bildquelle: FH OÖ

Abgerundet wurde das Programm mit verschiedenen Ausflügen, wie nach Freistadt. Bildquelle: FH OÖ

Experten-Knowhow zum Thema Mensch-Roboter-Interaktion bzw. Mensch-Computer-Interaktion vermittelten Jens Gerken von der Westfälischen Hochschule (hinten, links) und Christian Jetter von der FH OÖ (hinten, 2.v.l.). Bildquelle: FH OÖ

Ein optimaler Mix aus Theorie und Praxis durch Vorträge und Workshops. Bildquelle: FH OÖ