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12 Studentinnen aus 7 Ländern bei der International Summer Academy am Campus Wels

Naturwissenschaftliche Weiterbildung und interkulturelle Erfahrung

Trotz Corona-Pandemie konnte heuer die „International Summer Academy in Engineering 4 Women“ am FH OÖ Campus Wels wieder stattfinden. 12 junge Frauen aus 7 Ländern sammelten erste Auslandserfahrung in und rund um Oberösterreich und lernten nicht nur bei den Workshops und Seminaren für das Leben, sondern fanden auch neue Freunde und entdeckten kulturelle Unterschiede.

Die Teilnehmerinnen reisten unter Einhaltung aller Quarantänebestimmungen aus Mexiko, Chile, Spanien, Irland, Niederlande, Deutschland und Österreich an. So konnten die Organisatorinnen Dr. Claudia Probst und Dr. Karin Nachbagauer Studentinnen aus den verschiedensten technischen Studiengängen begrüßen.

„Wir haben versucht, mit den Workshops die vielfältigen Interessen unserer Teilnehmerinnen, aber auch die Bandbreite der Technik abzubilden. Am Programm standen exklusive Einblicke in die Welt der Hydropower, Weltraumtechnik, ethisches und nachhaltiges Produktdesign, Internet of Things für astronomische Beobachtungen, aktuelle News aus der Medizintechnik-Branche und Robotik“, berichtete Probst, „Besonders am Programm ist die Verknüpfung der wissenschaftlichen Disziplinen. So haben die Studentinnen etwa die fraktale Welt und die mathematischen Grundlagen des Goldenen Schnitts an der Anordnung von Blättern und Blütenständen auf der schönen Grünbergalm studiert.“ Abgerundet wurde das Programm mit Exkursionen zur Keppleruhr in Grieskirchen, Wasserkraftanlagen, zum ARS Electronica Center und zum OÖ Waldgarteninstitut.

Selbstverständlich wurden den Teilnehmerinnen durch das Programm auch Möglichkeiten geboten, die Kultur und Schönheit Österreichs zu erleben. „Kulturell haben wir Oberösterreich dieses Jahr mit einem Ausflug zum Laudachsee, zum Baden im Ödtersee, zum Mostheurigen in Gunskirchen und mit einer Stadtführung in Wels präsentiert“, berichtet Nachbagauer, „Weiters haben die Teilnehmerinnen an den freien Wochenenden selbständig Hallstatt und Salzburg besichtigt.“

„Die International Summer Academy ist auf jeden Fall eine der besten Erfahrungen, die ich gemacht habe. Es war eine Gelegenheit zu reisen, unabhängig zu sein, so viele neue Menschen, Orte und Kulturen kennenzulernen“, sagt eine Teilnehmerin aus Chile. „Ich habe so viel über alle möglichen Bereiche des Ingenieurwesens erfahren, viele Fachleute und talentierte Menschen getroffen, die mich inspiriert haben. Alles war fantastisch, ich bin so unglaublich dankbar für alles – die Fachhochschule, das Kolpingheim und die vielen neuen Freundinnen, die ich hier gefunden habe. Das war eine einmalige Gelegenheit.“

Bildunterschrift: Eröffnung der „International Summer Academy 4 Women“ mit den 12 Studentinnen, dem FH OÖ-Vizepräsident für Internationale Beziehungen FH-Prof. Dr. Andreas Zehetner, Dekan FH-Prof. Dr. Michael Rabl, den Akademie-Organisatorinnen Dr. Claudia Probst, Dr. Karin Nachbagauer, Mag. Kamilla Trubicki und Katrin Kreiner. | Bildquelle: FH OÖ

Bildunterschrift: Internationales Flair am FH OÖ Campus Wels | Bildquelle: FH OÖ

Bildunterschrift: Die Internationals besuchten die Sonnenuhr Grieskirchen. | Bildquelle: FH OÖ

Bildunterschrift: Die Studentinnen beim biotechnologischen Workshop mit Organisatorin Dr. Claudia Probst. | Bildquelle: FH OÖ