FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Chronik FH Oberösterreich - Historische Entwicklung

1993

  • 22. Juni Gründung des FH-Wesens in OÖ.
  • Trägerverein zur Vorbereitung der Errichtung, Erhaltung und des Betriebs von Fachhochschul-Studiengängen in Oberösterreich. Mitglieder: Land OÖ, Stadt Wels und Marktgemeinde Hagenberg.
  • Start des Ergänzungslehrganges für Techniker.

1994

  • Start der ersten FH-Studiengänge: „Automatisierte Anlagen- und Prozesstechnik“ (AAPT) in Wels, „Software Engineering“ (SE) in Hagenberg.

1995

  • Start des FH-Studiengangs „Produktion und Management“ in Steyr.
  • Die Stadt Steyr wird viertes Mitglied im Trägerverein.

1996

  • Start des FH-Studiengangs „Medientechnik und -design“ in Hagenberg.

1997

  • Erste Sponsion für die FH-Studiengänge:
    AAPT: 37 AbsolventInnen
    SE: 21 AbsolventInnen

1998

  • Oberösterreichs erster berufsbegleitend und zielgruppenspezifisch organisierter FH-Studiengang wird gestartet: „Mechatronik Wirtschaft“ in Wels

1999

  • Start des FH-Studiengangs „Software Engineering für Medizin“ in Hagenberg.
  • Die FH-Studiengänge haben die 1.000-Studierenden-Hürde überschritten.

2000

  • Das neu errichtete FH-Gebäude in Hagenberg wird eröffnet. Start von vier neuen FH-Studiengängen: 
    „Hardware/Software Systems Engineering“ in Hagenberg
    „Computer und Mediensicherheit“ in Hagenberg
    „Software Engineering f. Business u. Finanzen“ in Hagenberg
    „Internationales Logistikmanagement“ in Steyr

2001

  • Gründung der „FH OÖ Holding GmbH“ (ab 2003 FH OÖ Management GmbH) am 6. Februar und der „FH OÖ Immobilien GmbH“ am 14. November.
  • Fünf neue FH-Studiengänge werden gestartet:
    „Bio- und Umwelttechnik“ in Wels
    „Industrielle Informatik“ in Wels
    „Engineering für Computer-basiertes Lernen“ in Hagenberg
    „Prozessmanagement Gesundheit“ in Steyr
    „Sozialarbeit“ in Linz
  • Insgesamt existieren 14 FH-Diplom-Studiengänge in Oberösterreich.

2002

  • Sieben neue FH-Studiengänge werden gestartet:
    „Sensorik und Mikrosysteme“ in Wels
    „Öko-Energietechnik“ in Wels
    „Medizintechnik“ in Linz
    „Sozialmanagement“ in Linz
    „Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf“ in Linz
    „Bioinformatik“ in Hagenberg
    „e-Business“ berufsbegleitend in Steyr
  • Insgesamt existieren 21 FH-Diplomstudiengänge in Oberösterreich.

2003

  • Folgende neue FH-Studiengänge werden gestartet:
    „Internationales technisches Vertriebsmanagement“ in Steyr
    „Material- und Verarbeitungstechnik“ in Wels
    „Innovations- und Produktmanagement“ in Wels
    „Mobile Computing“ in Hagenberg als Bachelor-Studiengang
    „e-Business“ in Steyr wird aufgestockt.
    Die Studiengänge „Medientechnik und -design“ sowie „Computer- und Mediensicherheit“ werden in das gestufte Bachelor/Master-System übergeführt.
  • Insgesamt existieren 27 FH-Studiengänge (24 FH Diplom- und 3 Bachelorstudiengänge) in Oberösterreich.
  • Gründung der „FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH“ sowie der „FH OÖ Studienbetriebs GmbH“ am 26. Juni
  • Rechtsnachfolgeregelung und Überführung des „Trägervereins zur Vorbereitung, der Errichtung, Erhaltung und des Betriebs von Fachhochschulen in Oberösterreich“ in die GmbH (Holding)-Struktur.

2004

  • Ein neuer FH-Studiengang wird gestartet:
    „Verwaltungsmanagement“ in Linz
  • Weiterarbeit an der Überführung der Diplom-Studiengänge in das Bachelor/Master-System.
  • Insgesamt existieren 18 FH-Diplom-, 6 Bachelor und 2 Master-Studiengänge in Oberösterreich.

2005

  • Die FH-Landschaft in Oberösterreich beinhaltet 13 FH-Diplom-, 10 Bachelor- und 2 Master-Studiengänge.
  • Es werden insgesamt 3 Studiengänge in berufsbegleitender Form, 19 in Vollzeitform und 2 Studiengänge in gemischter Organisationsform (Vollzeit und berufsbegleitend) bzw. ein Studiengang zielgruppenspezifisch (Mechatronik/Wirtschaft) angeboten.
  • In Österreich existieren 150 Studiengänge (rd. 17 % davon OÖ), an denen 25.806 Studierende (rd. 14 % davon OÖ) ihre Ausbildung absolvieren. Im akademischen Jahr 2005/06 haben 2.200 Personen oberösterreichische FH-Studiengänge absolviert. Davon sind 20 % weiblich.
  • Die vom Land OÖ finanzierten, neu errichteten FH-Gebäude in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels werden im Herbst 2005 feierlich eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben.

2006

  • Die FH OÖ bereitet sich aufbauorganisatorisch auf eine hochschulische Organisationsstruktur vor: Die strukturelle Trennung zwischen akademischen und kaufmännischen Entscheidungsgremien wird ausgearbeitet; das Strategiekonzept der FH OÖ wird weiterentwickelt und die Gestaltung einer Fakultätsstruktur beschlossen:

    • Campus Hagenberg: Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien
    • Campus Linz: Fakultät für Gesundheit und Soziales
    • Campus Steyr: Fakultät für Management
    • Campus Wels: Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften

  • Die FH OÖ hat im akademischen Jahr 2006/07 28 Studiengänge, 3.760 aktive Studierende und ca. 900 AbsolventInnen.

2007

  • Die FH OÖ bereitet sich intensiv auf die institutionelle Evaluierung im Jahr 2008 vor; die strukturelle und organisatorische Vernetzung der vier Fakultäten ist bereits gut ausgebaut; die Aufbauorganisation der FH OÖ wird um die Organisationseinheiten „Dekan“ und „Wissenschaftliche Leitung“ ergänzt.
  • Die FH OÖ Studienbetriebs GmbH reicht im Oktober 2007 weitere 5 Studiengangskonzepte an den FHR ein, um die Themenführerschaft in ausgewählten strategischen Feldern weiter auszubauen. Die Kurzanträge entsprechen einem Ausbaukontingent von weiteren 420 Studienplätzen im Vollausbau ab dem akademischen Jahr 2009/10.

2008

  • Institutionelle Evaluierung: Die FH OÖ durchläuft nach 2003 bereits die zweite erfolgreiche organisationsweite Evaluierung. Zusammenfassende Bewertung seitens der Gutachter sowie des Fachhochschulrates: „Die FH Oberösterreich hat in den letzten Jahren eine ausgezeichnete Basis für eine weitere Entwicklung geschaffen. Die Institution hat eine hohe Lern- und Veränderungsbereitschaft bewiesen und es geschafft, Veränderungen und Erfolge auch institutionell abzusichern. Aus heutiger Sicht scheinen die Rahmenbedingungen für eine sehr positive zukünftige Entwicklung gegeben zu sein
  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2007/08 insgesamt 37 FH-Studiengänge (1 Diplom-, 24 Bachelor- und 12 Masterstudiengänge) sowie rd. 4.339 Studierende und erreicht insgesamt 5.037 AbsolventInnen.

2009

  • Die FH OÖ hat im akademischen Jahr 2009/2010 44 Studiengänge, 4.433 Studierende und insgesamt bereits 6.000 AbsolventInnen.
  • Die FH OÖ feiert 15-jähriges Jubiläum.
  • Beitritt der FH OÖ zur European University Association (EUA).
  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2007/08 insgesamt 49 FH-Studiengänge (1 Diplom-, 24 Bachelor- und 24 Masterstudiengänge) sowie rd. 4.300 Studierende und erreicht insgesamt 5.980 AbsolventInnen.

2010

  • Die FH OÖ hat im akademischen Jahr 2010/2011 48 Studiengänge (1 Diplom-, 24 Bachelor- und 23 Masterstudiengänge) sowie 4.734 Studierende.
  • Beitritt der FH OÖ zur International Association for University Presidents (IAUP). Geschäftsführer Dr. Reisinger wird für die Dauer von drei Jahren in das Executive Commitee gewählt, übernimmt die Länderverantwortung für Süd- und Osteuropa und ist UNESCO-Vertreter innerhalb der IAUP.
  • Die FH OÖ richtet einen ständigen Arbeitskreis für Gender Mainstreaming und Diversity Management ein – es wird die Diversity Policy der FH OÖ entwickelt und durch die erweiterte Geschäftsleitung beschlossen.
  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2009/10 insgesamt 49 FH-Studiengänge (1 Diplom-, 24 Bachelor- und 24 Masterstudiengänge) sowie rd. 4.761 Studierende und erreicht insgesamt 7.163 AbsolventInnen.

2011

  • Österreichweit setzt die FH OÖ, Fakultät Management Steyr, einen Meilenstein: Der erste berufsbegleitende Joint-Master-Studiengang „Digital Business Management“ wird in Kooperation zwischen der Johannes Kepler Universität Linz und der FH OÖ akkreditiert und gestartet.
  • Gründung der FH OÖ IT GmbH: Der hohe Professionalisierungsgrad der IT Services, insbesondere der Softwareentwicklung, ermöglicht es, die Dienstleistungen der IT auch in ausgesuchten Bereichen für Partner der FH OÖ anzubieten. Zum Gründungszeitpunkt umfasst die IT GmbH über 34 MitarbeiterInnen.
  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2011/12 insgesamt 49 FH-Studiengänge (1 Diplom-, 24 Bachelor- und 24 Masterstudiengänge) sowie rd. 4.800 Studierende und erreicht insgesamt 8.759 AbsolventInnen.

2012

  • Wahl und Installierung des ersten Kollegiums der FH OÖ. Die gesamte Aufbau- und Ablauforganisation der FH OÖ wird adaptiert bzw. neu gestaltet. Im Dezember 2012 wird die Funktion einer Akademischen Leitung ausgeschrieben. Diese Funktion ist eine Erhalterfunktion für den Bereich „Academic Affairs der FH OÖ“ und nimmt die Brückenfunktion zum Kollegium (insbesondere in jenen Punkten, die einvernehmlich zu lösen sind) wahr.
  • Das ExpertInnen-Forum Hochschul-Didaktik wird ins Leben gerufen. Ziel dieses Forums mit speziellem Fokus auf aktuelle Didaktik-Themen im tertiären Bildungsbereich ist, Austausch zu innovativen Lehr- und Lernformen zu pflegen.
  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2012/13 insgesamt 51 FH-Studiengänge (26 Bachelor- und 25 Masterstudiengänge) sowie 4.638 Studierende (ohne Studienbefähigungslehrgang) und erreicht insgesamt 10.464 AbsolventInnen.

2013

  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2013/14 insgesamt 52 FH-Studiengänge (27 Bachelor- und 25 Masterstudiengänge) sowie 5.036 Studierende (inkl. Studienbefähigungslehrgang) und erreicht insgesamt 11.791 AbsolventInnen.

2014

  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2014/15 insgesamt 55 FH-Studiengänge (28 Bachelor- und 27 Masterstudiengänge) sowie 5.362 Studierende (inkl. Studienbefähigungslehrgang).

2015

  • Die FH OÖ verzeichnet im akademischen Jahr 2015/16 insgesamt 60 FH-Studiengänge (57 bewilligte, 3 in Genehmigung) sowie 5.632 Studierende (inkl. Studienbefähigungslehrgang).
  • Neue Studiengänge an der FH Oberösterreich: Drei neue Studiengänge starteten heuer - Energy Informatics und Information Security Management am FH OÖ Campus Hagenberg und Electrical Engineering am FH OÖ Campus Wels.
  • CHE-Ranking: Beim heurigen CHE-Ranking im Bereich Informatik hat die FH OÖ wieder hervorragend abgeschnitten. Die Studierenden bescheinigten der FH OÖ eine sehr gute Qualität, was Studiensituation, Betreuung durch Lehrende, Lehrangebot, Studierbarkeit, Dozenten ebenso wie Berufs- und Praxisbezug angeht.
  • Bewerberrekord: Insgesamt gab es für das Studienjahr 2015/16 acht Prozent mehr Bewerbungen als im Vorjahr.
  • Fühlende Beinprothese: Dr. Hubert Egger, Prothetikexperte am FH OÖ Campus Linz, hat die weltweit erste fühlende Beinprothese entwickelt, was ein großes internationales Medienecho mit sich brachte.
  • FH OÖ Absolvent promovierte sub auspiciis: Gerhard Prechtl, Absolvent des FH OÖ Campus Wels, promovierte sub auspiciis und wurde von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem goldenen Ehrenring der Republik geehrt.
  • Forschungsforum 2015: Das Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulkonferenz fand heuer in Kooperation mit der FH Oberösterreich in Hagenberg unter dem Motto „Wegbereiter – Karrierepfade durch ein Fachhochschulstudium“ statt. Die österreichischen Fachhochschulen präsentierten dabei ihre aktuellen Forschungsergebnisse und diskutierten über die aktuellen Herausforderungen an Bildung und Wissenschaft.
  • Land Oberösterreich investiert: Das Land Oberösterreich plant, 39 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der FH Oberösterreich zu investieren – insbesondere für den Ausbau des FH OÖ Campus Steyr und Wels.
  • Grünes Licht für Campus-Ausbau in Steyr: Das Konzept des FH-Neubau wurde vom Gestaltungsbeirat positiv bewertet. Der Neubau wird aus Erdgeschoß, zwei Obergeschossen und einer Bibliothek bestehen. Bei der Planung des Gebäudes am ehemaligen Gaswerkgelände wurden der Grünraum, der bestehende Parkplatz und die Mietgaragen, die Situation bei Hochwasser und auch der Denkmalschutz mitbedacht.
  • FH OÖ erfolgreich in der Forschung: In einer Studie des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wurden die Forschung und die Forschungsförderung an den österreichischen Fachhochschulen analysiert. Im Zeitraum von 2010 bis 2014 wurden 57,3 Mio. Euro an Fördergeldern seitens der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ausgeschüttet. Die FH OÖ liegt mit 20,48 Mio. Euro, dies sind 35,7% der gesamten Forschungsförderungen in Österreich, im klaren Spitzenfeld.
  • Staatspreis für Unternehmensqualität 2015: Im Rahmen der Erst-Bewerbung für den Staatspreis für Unternehmensqualität 2015, konnte die FH OÖ das Excellence-Level „EFQM Recognised for Excellence *** (3 Star) erreichen.