FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Tag der Lehre 20. April 2021

HERZLICHE EINLADUNG9. Tag der Lehre FH OÖ, Start: 20. April 2021, 9.00 Uhr

Wir laden Sie sehr herzlich zum 9. Tag der Lehre der Fachhochschule Oberösterreich am Dienstag, 20. April 2021 mit Start um 9.00 Uhr ein!

Das Motto des Tages: „Resilienz und Resilienzfaktoren in der Hochschullehre – Anpassungsleistungen der Hochschuldidaktik in volatilen Zeiten“

Aktuelle Information: 

Wir, das Organisationsteam von TOP Lehre der FH OÖ, haben bis zuletzt gehofft, die Tagung 2021 in Präsenz durchführen zu können. Leider ist dies aus gegebenem Anlass auch heuer nicht möglich, weshalb wir beschlossen haben, den 9. Tag der Lehre der FH OÖ in einem digitalen Format durchzuführen.

Neben einem „Live-Vormittag“ am 20. April 2021 ab 9.00 Uhr mit Begrüßung, Einführung ins Thema, Keynote Speech mit Diskussion und den Vorträgen der FH OÖ Teaching Award Preisträger 2020 via MS Teams, wird ein Moodle-Kurs auf der Lern- und Kommunikationsplattform der FH OÖ eingerichtet, in welchem die Tagungsbeiträge ab 20. April 2021 für eine Woche – für angemeldete Teilnehmende (via Conftool-Link) zur Verfügung gestellt werden.
Via Conftool-Angemeldete nehmen kostenfrei teil und erhalten zeitgerecht alle Zugangsdaten zu MS Teams und zum Moodle-Kurs. Bereits eingezahlte Unkostenbeiträge wurden zurückgezahlt.
Der Conftool Anmeldelink ist bis 15. April 2021 zur Anmeldung frei geschalten: www.conftool.net/tdl2021/

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Danke für ein Teilen dieser Information in Ihren Netzwerken.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Organisationsteam TOP Lehre FH OÖ

Call for abstracts

Call for abstracts 2021

Vorlage Call for abstracts 2021

Anmeldungen und Einreichungen


Hinweis: Der Tagungsband zum 8. Tag der Lehre der FH OÖ ist erschienen. Das pdf steht hier zum Download zur Verfügung: https://www.fh-ooe.at/tag-der-lehre/tagungsbaende/


Keynote Speech

„Resilienz als Ressource: Warum die psychische Widerstandsfähigkeit auch im Hochschulkontext wichtig ist.“

Frau Prof. Dr. Yvette Hofmann,Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) sowie Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München).

Prof. Dr. Yvette Hofmann ist seit 1997 wissenschaftliche Referentin am IHF und mit ihrer Lehre am Institute for Leadership and Organization, Ludwig-Maximilians-Universität München, verortet. Schon während ihrer akademischen Ausbildung (Betriebswirtschaftslehre, Nebenfach Psychologie) hat sie sich für die Besonderheiten der Unternehmenskultur, des Change Managements und der Mitarbeitermotivation in Non-Profit-Unternehmen interessiert. Mehrere Forschungsaufenthalte führten sie an die University of British Columbia, Vancouver/Kanada. Zudem begleitet sie seit vielen Jahren Hochschulen bei ihren Reformprozessen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt derzeit neben der Arbeitszufriedenheits- und Resilienzforschung im Hochschulkontext vor allem im Bereich der digitalen Transformation von Hochschulen.

Ausgewählte Publikationen
Hofmann, Y. E., Müller-Hotop, R., & Datzer, D. (2020). Die Bedeutung von Resilienz im Hochschulkontext - Eine Standortbestimmung von Forschung und Praxis. Beiträge zur Hochschulforschung, 42(1-2), 10–34.
Hofmann, Y.E./Strobel, M. (2020): Transparency goes a long way: information transparency and its effect on job satisfaction and turnover intentions of the professoriate. Journal of Business Economics, 6/2020, S. 1-20.
Hofmann, Y.E./Kanamüller, A. (2019): Die Forschungs- und Lehrbedingungen an den Hochschulen Bayerns. Eine Standortbestimmung aus Sicht der Professorinnen und Professoren. IHF-Monographie, München.
Hofmann, Y.E./Datzer, D./Razinskas, S./Högl, M. (2019): Studienerfolg trotz Rückschlägen?! Die Rolle von Resilienz bei Studienabbruchentscheidungen. Zeitschrift für Qualitätsentwicklung in Forschung, Studium und Administration, 3&4/2019, S. 77-82.
Hofmann, Y.E./Kanamüller, A. (2019): Wie zufrieden sind die Professorinnen und Professoren an den Universitäten Bayerns? Eine fächerspezifische Standortbestimmung auf Basis der landesweiten Professorenbefragung ProfQuest. Beiträge zur Hochschulforschung, 2/2019, 84-95.


„Resilienz als Ressource: Warum die psychische Widerstandsfähigkeit auch im Hochschulkontext wichtig ist“

Während der COVID-19-Pandemie erschweren es Kontaktbeschränkungen und die Verlegung von Lehrveranstaltungen in den virtuellen Raum, soziale Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und von deren positiver Wirkung zu profitieren. So verwundert es nicht, dass im digitalen Sommersemester 2020 Studierende berichteten, dass sie vermehrt unter mangelndem Sozialleben litten und mit Motivations- und Konzentrationsproblemen etc. zu kämpfen hätten. Aber auch vor der Corona-Pandemie waren Belastungserfahrungen im Hochschulkontext Teil des Studierendenalltags. Daher stellt sich die Frage, wie Hochschulen ihre Studierenden dabei unterstützen können, mit als außerordentlich erlebten Herausforderungen und Rückschlägen konstruktiv umzugehen. Aus psychologischer Perspektive rückt daher die sogenannte psychische Widerstandsfähigkeit in den Fokus, die im Hochschulkontext auch als akademische Resilienz bezeichnet wird. Durch resilientes Verhalten kann Studierenden ein positiver Umgang mit aufkommenden Unsicherheiten, Veränderungen und Belastungen gelingen. Bisherige Forschung lässt vermuten, dass resilientes Verhalten dadurch zu einem erfolgreichen Studienabschluss und zum Erhalt der Studierendengesundheit beitragen kann.