FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Potenzialtest Bachelorstudium

Ziele

Ziel dieses allgemeinen Tests ist es, das Potenzial der BewerberInnen für das Fachhochschul-Studium zu bewerten und damit eine individuell optimale Studienwahl zu unterstützen. Der Test besteht aus mehreren Modulen mit sehr allgemeinem Charakter (siehe unten). Der Potenzialtest dauert insgesamt ca. 3 Stunden (einschl. Pausen) und die Daten werden vertraulich behandelt.

Voraussetzungen

Die Teilnahme am Potenzialtest erfordert keinerlei fachspezifische Vorkenntnisse über das allgemeine Maturaniveau hinaus. Eine gezielte Vorbereitung für diesen Test ist daher weder sinnvoll noch möglich. Mitzubringen sind lediglich ein Lichtbildausweis sowie Kugelschreiber oder Faserstift (schwarz oder blau).

Testtermine

Die Potenzialtests finden zu festgelegten Terminen statt, die nach Einlangen der schriftlichen Bewerbung jeweils zugeteilt werden. Es erfolgt eine persönliche, schriftliche Einladung.

Testmodule

Der Potenzialtest besteht aus 5 Modulen:

Quantitatives Problemlösen

Beim Modul "Quantitatives Problemlösen" sind elementare mathematische Fragestellungen zu bearbeiten, die größtenteils allgemein bekannte wirtschaftliche, technische oder gesellschaftliche Vorgänge betreffen. Die Aufgaben prüfen das logische Denkvermögen im numerischen Bereich, die Sicherheit im Umgang mit den Grundregeln der Arithmetik und der Algebra sowie die Fähigkeit, verbal dargestellte Sachverhalte in mathematische Gleichungen zu übertragen.

Figuren-Reihen

Das Modul "Figuren-Reihen" fordert das Erkennen von Regelhaftigkeiten im Aufbau von figuralem Material. Anhand der erkannten Regel ist die betreffende Figuren- Reihe zu prüfen, und jenes Element, welches der Regel widerspricht, ist zu markieren. Damit bildet die Aufgabengruppe eine zentrale Anforderung verschiedener Studiengänge ab: Das Erkennen von Strukturen in einer auf den ersten Blick ungeordneten Situation und die Anwendung bzw. Übertragung der erkannten Gesetzmäßigkeiten auf neue Sachverhalte. Ziel des Testmoduls ist die Erfassung der Fähigkeit zu logisch-analytischem Denkvermögen in einer weitgehend sprachunabhängigen Form. 

Wort-Analogien

Beim Modul "Wort-Analogien" sind die Beziehungen zwischen jeweils zwei Begriffen zu erfassen und auf andere Begriffspaare zu übertragen. Die Aufgabengruppe erfordert vor allem die Fähigkeit, im verbalen Bereich logische Strukturen zu erkennen. 

Diagramme und Tabellen

Im Modul "Diagramme und Tabellen" sind Graphiken und tabellarisch dargestellte Informationen aus verschiedenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technischen Bereichen zu analysieren und zu interpretieren. Es gilt, eine Reihe von Aussagen daraufhin zu überprüfen, ob sie mit den präsentierten Informationen übereinstimmen oder nicht. Die Aufgabengruppe erfordert somit die Fähigkeit, abstrakte Informationen zu konkretisieren und konkrete Informationen in eine abstrakte Darstellung zu übertragen.

Schlussfolgerungen

Bei der Aufgabengruppe "Schlussfolgerungen" stehen logisches Denken und Abstraktionsfähigkeit im Mittelpunkt. Es geht darum, jeweils zwei Behauptungen daraufhin zu überprüfen, ob sie aus einer vorgegebenen Feststellung logisch abgeleitet werden können. Dabei kommt es auch darauf an, selbstkritisch gegenüber Alltagswissen zu sein und auf den ersten Blick plausibel erscheinenden Schlussfolgerungen zu widerstehen.