FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Neue Gastronomie-Software: Mit dem Smartphone im Lokal bestellen

Not macht erfinderisch – zumindest im Fall von vier Absolventen der Fachhochschule Oberösterreich. Weil zwei von ihnen in einem Lokal bestellen wollten, aber kein Kellner in Sicht war, hatten sie eine Idee: Eine App, mit der man Essen und Getränke bestellen kann.

in halbes Jahr nach dem „Zwischenfall“ im Restaurant engagierten Michael Weberschläger und Andreas Rohregger, die am Campus Steyr Digital Business Management bzw. Marketing & e-Business studiert haben, die beiden App-Entwickler und Absolventen der Fakultät Hagenberg Matthias Leitner und Thomas Fischer. „Smorder“ (kurz für Smart Order) entstand.

„Unterstützung bekamen wir von unserem Partner "APRO-Kassensysteme". Durch diesen etablierten Player am Markt, wurde uns der Einstieg in die doch sehr anspruchsvolle Gastronomiebranche erheblich erleichtert“, so die Gründer.

Aus einer einfachen Idee entwickelten die vier Absolventen der Fachhochschule Oberösterreich  ein umfangreiches Produktportfolio: „Unser Gastro-Angebot gliedert sich in mehrere Teilbereiche“, so Weberschläger. Dazu gehören ein Treuepunktesystem, ein Vorbestellsystem und Tischreservierung für Kunden, die über Web oder App bedienbar sind. Ebenso sind mit „Smorder“ Tischbestellungen via Smartphone möglich. Vorteil: „Die Gäste müssen nicht unnötig warten“, erklärt Rohregger. „Für die Gastronomen bieten wir zudem alle wichtigen Kennzahlen in Echtzeit einfach dargestellt an – immer und überall abrufbar“, erzählen sie. Auch eine „innovative und effiziente Bestellabwicklung mit digitaler Bonierlösung“ bietet „Smorder“ für Events an.

Mehr als „nur“ Gastronomie

Obwohl die vier Oberösterreicher 2015 damit begonnen haben, primär mobile Lösungen für die Gastronomie zu entwickeln, stellen sie mittlerweile auch Softwarelösungen und Beratungen in anderen Branchen zur Verfügung. „Um zwischen den beiden Bereichen besser unterscheiden zu können, werden die Produkte, die nicht in den Gastronomiebereich fallen, künftig in „Lints“ umbenannt“, erklärt Weberschläger. Die Gastro-Lösungen sollen indes weiter unter „Smorder“  laufen.

Großevents wie die Wiener Wies‘n 2016 profitierten bereits von dem System der vier FH OÖ Absolventen, 85.000 Bestellungen wurden bei der Veranstaltung über „Smorder“ abgewickelt.  Erfolg ausbauen: „Ab April 2017 arbeiten alle vier Gründer Vollzeit im Unternehmen. Dann wollen wird das volle Leistungspotenzial ausschöpfen und nach Deutschland expandieren“, so Weberschläger.

 

Bild: Smorder