FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Erfolgsstory made in Oberösterreich

Runtastic - Das Health- und Fitness-Unternehmen mit seinen Apps ist nicht nur in aller Munde, sondern auch in fast allen Handys. Weniger bekannt ist, wo die Idee geboren wurde.

Im Rahmen eines an der FH Oberösterreich durchgeführten Projektes trackten zwei der späteren Gründer 2006 Segelboote bei den World Sailing Games. In den nächsten drei Jahren reifte die Idee zusammen mit FH-Professoren in einem weiteren Start-up, das auch Rallye-Rennen tracken konnte. 2009 war die Zeit reif für die vier FH OÖ Absolventen aus Hagenberg und Steyr: Gschwandtner, Giretzlehner, Luger und Kaar gründeten Runtastic und verlegten die Zielgruppe auf Breitensport.

Trotz des ersten Feedbacks: „Wer wird jemals mit einem Smartphone laufen gehen?“ war die Firma schon nach 20 Monaten profitabel. Der Rest ist bekannt: Axel Springer stieg 2013 bei einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag ein, 2015 übernahm Adidas um das Zehnfache: 220 Mio. Euro. Trotz des Höhenfluges und knapp 200 MitarbeiterInnen bleibt bei Marktführer Runtastic der Start-up Charakter erhalten: Der monatliche „Day of New Ideas (DONI)“ ist nur ein Beispiel für die Unternehmenskultur.

Auch heute haben die Runtastic- Gründer noch sehr engen Kontakt mit ihrer Hochschule, suchen hier MitarbeiterInnen oder coachen Studierende auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Insgesamt rund 30 Stellen vor allem im IT Bereich sind gerade vakant (https://www.runtastic.com/en/career). „Gerold Weiß vom FH OÖ Zentrum für Unternehmensgründung hat uns gerade in der Anfangszeit, in den ersten zwei Jahren, tatkräftig unterstützt. Er war Sparringpartner und für uns mit seinem Know-how und seinem Netzwerk immer erreichbar. Wir haben damals wichtige Kontakte geknüpft und Partner gefunden, mit denen wir auch noch heute zusammenarbeiten“, erinnert sich Alfred Luger, einer der vier FH OÖ Absolventen.

 

Bild: Runtastic