FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Themen

Breite Themenbereiche

Thematisch bietet das 9. Forschungsforum ein breites wie tiefes Spektrum. Die definierten Themenbereiche weisen einerseits einen hohen Stellenwert in den Forschungsaktivitäten österreichischer Fachhochschulen auf, spiegeln sich andererseits aber auch im Studienangebot der Fachhochschulen wider. Vier etablierte breite Themenbereiche stehen für die wissenschaftliche Bandbreite der Fachhochschulen in Österreich:

1. Technik / Ingenieurwissenschaften / Informationstechnologie
2. Wirtschaftswissenschaften
3. Sozialwissenschaften
4. Gesundheitswissenschaften

Spezial-Workshops mit Fokus Themen

Zusätzlich dazu stehen 2015 im Zuge des Forschungsforums aber auch Spezial-Workshops mit thematisch engerem Fokus zu folgenden Themen am Programm:

5. Simulationen - Model based design of systems

Zur effizienten Dimensionierung mechatronischer Geräte, Anlagen und Systemen sind zunehmend Simulationen erforderlich, da herkömmliche Entwicklungsmethoden, basierend auf analytischen Modellen oder empirisch ermittelten Daten, zumeist keine ausreichende Rechengenauigkeit aufweisen, zu zeitaufwendig oder aufgrund der Systemkomplexität überhaupt unmöglich sind. Mit einer entsprechenden Modellbildung, Simulation und Regelung (model based design, model-order reduction, parameter identification, co-simulation, control engineering) ist es möglich, sich an Dimensionierungsgrenzen wesentlich weiter anzunähern als mit klassischen Methoden. Weiters ist eine Simulation als ein zusätzliches Experiment anzusehen aus dem, durch das im Rahmen der angewendeten physikalischen Modelle, neue bzw. ergänzende Erkenntnisse hinsichtlich physikalischer Zusammenhänge, dem Zusammenwirken von Systemkomponenten und Effekten gewonnen werden können.
Gesucht werden wissenschaftliche Arbeiten, die aktuelle Trends und Methoden im Bereich diskreter und kontinuierlicher Simulation auf konkrete Aufgabenstellungen anwenden.

6. Innovationsmanagement

Innovation ist komplex, interdisziplinär und nicht zuletzt erfolgskritisch. Welches Unternehmen betont angesichts des wachsenden ökonomischen Drucks nicht seine Innovationsfähigkeit. Nichtsdestotrotz bleiben vielfältige Herausforderungen bestehen, die die Wissenschaft in enger Zusammenarbeit mit der Unternehmenspraxis adressieren muss.  

Im Sinne des Engaged Scholarship nach Andrew van de Ven (2007) betonen wir die Bedeutung der anwendungsnahen Forschung, die praktische Relevanz mit wissenschaftlich fundiertem Vorgehen verbindet.  Die Special Session „Innovationsmanagement“ richtet sich an FH-nahen Forscher, Unternehmensvertreter und Beratungsunternehmen.

Wir ermutigen zu folgenden  Themenschwerpunkten:

  • Methoden, Herausforderungen und Chancen am Front-End of Innovation
  • Service Innovationen, Service Design und Produkt-Dienstleistungssysteme
  • IT-enabled innovation 
  • Methoden, Werkzeuge und Softwareanwendungen zur Unterstützung von Innovationsprozessen
  • Strategisches R&D und Technologiemanagement
  • New (digital) business development
  • Management von Unsicherheit in Innovationsprozessen
  • Sustainability und Innovation
  • Design-driven innovation und Stakeholder Co-Creation
  • Innovationskultur und Absorptive Capacity

Wir begrüßen ausdrücklich auch interessante Einreichungen aus angrenzenden Bereichen sowie die Einreichung von Forschungsarbeiten mit explorativen Forschungsdesigns!

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Innovationsmanagement verleihen wir in diesem Jahr zum ersten Mal einen Best Student Paper Award gesponsert von der International Society for Innovation Management (ISPIM).

7. Computer-based systems

Früher kam der Mensch zum Computer (Großrechner, PC), jetzt kommt der Computer zum Menschen (Smartphones, Wearables). Computer-basierte Systeme (Hardware in Kombination mit Software) verändern Arbeit und Leben des Menschen und führen zu einer Neudefinition der Informationsgesellschaft (gekennzeichnet durch Schlagworte wie "always-on", "location-based", "Cloud Service", "Social Media", "Big Data", "Internet Privacy"). Gesucht werden wissenschaftliche Arbeiten, die aktuelle, konkrete Umsetzungen dieser Konzepte in computer-basierte Systeme präsentieren mit dem wissenschaftlichen Fokus auf die Umsetzung in Hard- und Software sowie auf die Auswirkungen der Umgestaltung unserer Informationsgesellschaft und auf das tägliche berufliche und private Umfeld des Menschen.

FH-Doktorandensymposium

Darüber hinaus findet erstmals auch das FH-Doktorandensymposium statt. 
Ausgewählte DissertantInnen österreichischer Fachhochschulen können ihre Arbeiten präsentieren. Das Symposium bietet eine Plattform, um Forschungsvorhaben und gegebenenfalls erste Ergebnisse vorzustellen, Feedback von erfahrenen ForscherInnen zu erhalten und Kontakte zu anderen ForscherInnen zu knüpfen.