FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Enhance IDM! Ein Projekt über Inklusion und Diversität an Hochschulen

EnhanceIDM

Sowohl das Yerevan communiqué (2015) als auch nationale Strategien zur ‚Sozialen Dimension‘ fordern Hochschulen auf, Vielfaltigkeitsmanagement in stärkerem Ausmaß an den Hochschulen zu verankern und einen inklusiveren Hochschulzugang zu forcieren. Dabei sollen vor allem bisher unterrepräsentierte Studierendengruppen adressiert werden (z.B. Studierende mit physischer/ psychischer Beeinträchtigung, mit unterschiedlichen ethnischen/ kulturellen Hintergründen, mit unterschiedlichen Bildungsbiografien, etc.). Die Abteilung Hochschulforschung und -Entwicklung der FH OÖ wird in einem knapp dreijährigen Erasmus+-Projekt (September 2017 – Mai 2020) gemeinsam mit drei weiteren Partnerhochschulen dieses Themenfeld bearbeiten.

Primäre Zielgruppe des „Enhance IDM!“ (Inclusion and Diversity Management)-Projekts sind die Studiengangsleitungen der beteiligten Hochschulen: Sie sind aufgrund ihrer zentralen Führungsrolle im Studiengang einflussreiche Entscheidungsträger_innen in Bezug auf die zeitgemäße und innovative Weiterentwicklung das Curriculums, sind Ansprechechpartner_in sowohl für Studierende als auch Mitarbeiter_innen aus Akademia und Administration und interessiert daran, die Erfolge eines

Projektziel ist daher, Werkzeuge für hochschulisches Diversitätsmanagement zu entwickeln und die Diversitäts-Kompetenzen von Hochschul-Akteur_innen auszubauen. Zu diesem Zweck werden auf Basis der Einschätzungen und Erfahrungen von Studiengangsleitungen aus allen vier Partner-Hochschulen Unterstützungsbedarfe abgeleitet. In der Folge werden Trainingsmodule zur Entwicklung inklusiverer Curricula, eine Toolbox zu Diversitäts-Management sowie ein Self-Assessment zur Abschätzung der eigenen Diversitäts-Kompetenz entwickelt werden.

Vielfalt wird im Projekt in Übereinstimmung mit dem von der FH OÖ entwickelten HEAD Wheel definiert und soll folglich unter demografischen, kognitiven, disziplinären, funktionalen und institutionellen Gesichtspunkten bearbeitet werden. Die Konsortiumsmitglieder wurden unter Berücksichtigung ihrer Expertise in diesen Bereichen ausgewählt:

FH Oberösterreich bringt ihre Expertise in funktionsübergreifender Zusammenarbeit ein und stellt zielgerichtete Projektarbeit sicher.

Birmingham City University (UK) hat langjährige Erfahrung in der Inklusion physisch/ psychisch beeinträchtigter Studierender als auch Studierender unterschiedlichster ethnischer Hintergründe, mit Betreuungspflichten und aus bildungsfernen Schichten.

Technische Hochschule Köln (D) stellt aufgrund ihrer zahlreichen interdisziplinären Projekte umfassende Erfahrung im Bereich der disziplinären Diversität zur Verfügung.

Laurea University of Applied Sciences (FIN) hat aufgrund eines einzigartigen Lehr- und Lernzugangs (“Learning by Developing”) umfassende Expertise im Bereich der kognitiven Diversität gesammelt.