FH OberösterreichUniversity of Applied Sciences Upper Austria

Projekte

ServPriceIndustrielle Dienstleistungen - Preiskonzepte

-Dauer: 10/2015 - 12/2016

-Projektpartner: Fachhochschule Oberösterreich, School of Management, Forschungszentrum Steyr

-Beschreibung: Zu Beginn des Projekts standen alle Projektpartner an der Schwelle zum Wechsel von einer Kostenstelle zu einem Profitcenter. Die zentralen Herausforderungen der Unternehmen bestanden daher darin, die Dienstleistungen zu dokumentieren und zu bewerten. Mit Hilfe eines gemeinsam entwickelten strukturierten Prozesses zur Darstellung und Entwicklung von Dienstleistungen und durch den Vergleich von Kunden-, Vertriebs- und Experteninterviews wurde ein bisher beispielloser Mehrwert für jedes einzelne Unternehmen geschaffen. Insbesondere die Erkenntnisse in den Bereichen Preisgestaltung, Bedeutung von Dienstleistungen, wesentliche Serviceparameter für Ersatzteile und Schulungen sowie Service-Innovationen werden in Zukunft für die Projektbeteiligten und die Branche insgesamt von großer Bedeutung sein.

-Kontakt: FH Prof. Dipl.-Ing. Ing. Dr. Margarethe Überwimmer, gsm@fh-steyr.at

ServTrainIndustrielle Dienstleistungen - Trainingskonzepte

-Dauer: 10/2015 - 3/2017

-Projektpartner: Fachhochschule Oberösterreich, School of Management, Forschungszentrum Steyr

-Beschreibung: Das Projekt ServTrain wurde aufgrund zahlreicher Entwicklungen im Bereich Services und deren Marktpotenzial   initiiert. Im Bereich der qualifikationsintensiven Dienstleistungen sind der Vertrieb, das kulturspezifische Marketing, das systematische Management, die organisatorische Integration der Dienstleistungen und die Etablierung einer Dienstleistungskultur für die oberösterreichischen Produktionsunternehmen oft eine große Herausforderung. Eine ESIC-Studie zeigte Defizite im Bereich Wissen und Transfer - hier liegen die oberösterreichischen Industrieunternehmen deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Ziel dieses Projekts war es daher, die Qualität industrieller und industriespezifischer Dienstleistungen sowie die Verfügbarkeit von Dienstleistungen vor Ort in den definierten Zielmärkten des Projekts zu verbessern. Unter Berücksichtigung interkultureller Herausforderungen der jeweiligen Zielmärkte wurden Trainingskonzepte entwickelt.

-Kontakt: FH Prof. Dipl.-Ing. Ing. Dr. Margarethe Überwimmer, gsm@fh-steyr.at

ENTER TransferFörderung der wirtschaftlichen und sozialen Innovation durch die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Unternehmensnachfolge

-Dauer: 6/2017 - 5/2020

-Projektpartner: Fachhochschule Oberösterreich (Global Sales and Marketing), Wirtschaft Oberösterreich, DUNEA LLC. Regionale Entwicklungsagentur der Region Dubrovnik und Neretva, Wirtschaftsuniversität Prag, Südböhmischer Wissenschafts- und Technologiepark, Institut für Nachhaltige Technologien - Nationales Forschungsinstitut, Innovationspartnerschaftszentrum, Wirtschaftsuniversität in Bratislava

-Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union im Rahmen der Interreg-Programme Mitteleuropa

-Beschreibung: Unternehmensnachfolge ist ein wichtiges Thema für Unternehmen und politische Entscheidungsträger in CE, da es wirtschaftliche und soziale Auswirkungen hat. Jedes Jahr schließen viele gut funktionierende KMU aufgrund der Unfähigkeit, Nachfolger zu finden und / oder bereit zu sein, die Unternehmensführung zu übernehmen. Insbesondere Länder in Osteuropa haben nur begrenzte oder keine Erfahrung mit der Übertragung von Unternehmenseigentum. Obwohl Österreich ein gut etabliertes Fördersystem für die Unternehmensnachfolge hat, ist eine "Innovationsverzögerung" während der Unternehmensübertragung ein häufiges Problem, das es zu überwinden gilt.

-Homepage:www.interreg-central.eu/Content.Node/ENTER-transfer.html

-Kontakt: DI Jasmin Schiefer, jasmin.schiefer@fh-steyr.at

SIP-SMEService Innovations Process for Small and Medium Enterprises

−Dauer: 1/2017 – 12/2019

−Projekt Partner: Fachhochschule Oberösterreich (Global Sales and Marketing), Business Upper Austria, Südböhmische Universität in České Budějovice Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Südböhmischer Wissenschafts- und Technologiepark

−Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union im Rahmen der Interreg-Programme Österreich-Tschechische Republik 2014-2020

−Beschreibung: Service-Innovationsprozesse sind stark auf Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtet, um insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu stärken. In den beiden Projektregionen Oberösterreich und Südböhmen wurden Innovationsimpulse identifiziert, deren Potenzial mangels Erfahrung und Ressourcen der KMU jedoch ungenutzt bleibt. Hier beginnt das SIP-SME-Projekt! Das Forschungsteam entwickelt ein Online-SIP-Tool, um einen kontinuierlichen Service-Innovationsprozess für KMU zu ermöglichen. Die Entwicklung des Tools basiert auf einer Sekundäranalyse und Interviews mit Wirtschaftsexperten

−Kontakt: Alexandra Fratricova, alexandra.fratricova@fh-steyr.at

Industrial Service Excellence Monitor (ISEM) Online-Überwachungssystem für Unternehmen zur Messung der eigenen Service-Leistung

−Dauer: 3/2016 – 2/2019

−Projekt Partner: Fachhochschule Oberösterreich (Global Sales und Marketing), Zentrum für Marktforschung an der Universität Passau

−Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union im Rahmen der Interreg-Programme Österreich - Bayern 2014-2020

−Beschreibung: Um industrielle Service Excellence zu erreichen, ist es notwendig, Unternehmen auf dieses Ziel auszurichten und verschiedene Geschäftsbereiche darauf einzustellen. Dies bringt Veränderungen mit sich, die normalerweise umgesetzt werden müssen. Somit ist die kontinuierliche Messung der eigenen Entwicklung unumgänglich. ISEM beginnt genau hier. Es wird ein Online-Monitoring-System entwickelt, das einen detaillierten Überblick über den aktuellen Stand der industriellen Service-Exzellenz, Vergleiche mit Best-Case-Unternehmen und Handlungsempfehlungen gibt und nachhaltig unterstützt. Insgesamt werden 12 Dimensionen der Service Excellence analysiert.

−Homepage:www.ise-monitor.eu/

−Kontakt: Doris Ehrlinger, doris.ehrlinger@fh-steyr.at

Projekt Rewenio

Um Oberösterreichs Spitzenplatz bei Wirtschaftswachstum und Innovationskraft zu halten, brauchen Oberösterreichs Regionen kluge Köpfe. Wenn wir die klügsten Köpfe (zurück)gewinnen wollen, dann müssen wir dafür auch den roten Teppich ausrollen. Erklärtes Ziel des dazu entwickelten Regio13-Projekts REWENIO und der im Projekt involvierten Pilotregionen Vöcklabruck-Gmunden und Innviertel-Hausruck ist es eine regionale Willkommens-KULTUR mit professionellen Willkommens-STRUKTUREN zu entwickeln und dadurch die Standorte in den Gemeinden und der Region zukunftssicherer zu machen. Ein Willkommen für wirtschafts- und arbeitsmarktrelevante Zielgruppen soll in allen Lebensbereichen sichergestellt und gefördert werden. Dazu soll im Projekt ein mehrstufiges integriertes Kompetenzentwicklungsmodell, ein Aktionsprogramm und eine volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Kalkulation zum Etablieren einer Willkommenskultur für Zu- und Rückwanderung erstellt werden. Das interkulturelle Managementzentrum begleitet das Regionalmanagement OÖ und die TMG mit wissenschaftlicher Unterstützung bei der Durchführung des Projekts.

Wirkungsmessung der Ausbildung interkultureller Kompetenz

Diese Studie befasst sich mit den Effekten interkultureller Ausbildung auf die interkulturelle Kompetenz der Studenten zweier Studiengänge am Campus Steyr der FH OÖ. Dies soll durch den Vergleich von Studenten eines international und interkulturell orientierten Studiums und jenen eines Studiums ohne derartige Schwerpunkte geschehen. Die Motive und Motivation für die Wahl des jeweiligen Studiums und die soziodemographischen und familiären Hintergründe der Studenten sollen außerdem in Kombination mit den Daten eines Testinstruments zur Messung interkultureller Kompetenz Aufschluss über eventuelle Zusammenhänge dieser beiden Datenfelder geben.

Indem die Testung an drei kritischen Punkten in der interkulturellen Ausbildung der Studenten wiederholt durchgeführt wird, sollen zeitbezogene Veränderungen der interkulturellen Kompetenz herausgefunden und aufgezeigt werden.Der erste Artikel zu diesem Thema, welcher den Anfang einer geplanten Serie macht, befasst sich mit der erstmaligen Messung interkultureller Kompetenz. Die Erkenntnisse dieser Studie sollen die Effektivität interkultureller Ausbildung über mehrere Generationen von Studenten messen, weshalb sie Einblick in die Entwicklung interkultureller Kompetenz von Studenten eines Studiums mit und jener eines Studiums ohne interkulturellen Schwerpunkt geben.

Barometerstudie

In dieser Studie zum Thema B2B-Marketing und Vertrieb österreichischer Unternehmen in Mittel- und Osteuropa (MOE), möchte das interkulturelle Managementzentrum am Studiengang Global Sales and Marketing der FH Oberösterreich einen Impuls setzen, die Expansion österreichischer Unternehmen in Mittel- und Osteuropa (MOE) aus der speziellen Perspektive der  Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu betrachten.

Diese Studie soll in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, wobei die erste Erhebung 2007 - also vor der Wirtschaftskrise - stattfand. Die laufende Beobachtung (das „Barometer“) soll (im Vergleich zur einmaligen Erhebung) die Veränderung erfolgskritischer Faktoren und Trends im internationalen B2B-Marketing und Vertrieb in MOE-Ländern liefern.

Es konnte festgestellt werden, dass die wissenschaftliche Literatur sowie Fachpublikationen und Wirtschaftsforen expandierenden Unternehmen nur wenige konkrete Ansatzpunkte zu Marketing- und Vertriebsfragen für das Firmenkundengeschäft in MOE-Ländern bieten. Diese Tatsache war Motivation genug, eine periodisch durchgeführte Befragung ins Leben zu rufen, die der Kumulierung von Erfahrungen der einzelnen befragten Unternehmen in der Praxis ebendieser Bereiche der Marktbearbeitung dient. Vor allem aber macht die Abbildung von Trends und Stimmungen auf den MOE-Märkten durch den periodischen Charakter der Studie das Barometer zur wichtigen Wissensquelle im Vorfeld zukünftiger Expansionen.

Nach 2007, wurde auch 2013 eine Barometerstudie druchgeführt, bei der der Vergleich der Attraktivität von Mittel- und Osteuropa vor und nach der Krise im Mittelpunkt stand. Eines der Ergebnisse: Die attraktivsten Märkte zur Expansion sind derzeit Tschechien, Russland und Polen. Die aktuellen Studienergebnisse werden im Rahmen des Fachsymposiums „Im Brennpunkt: Marketing und Vertrieb in Mittel- und Osteuropa“ am 27. Mai 2014 am FH OÖ Campus Steyr präsentiert.

Um einen kleine Einblick in die Ergebnisse der Barometerstudie zu gewinnen, kann hier eine kurze Ergebnisbroschüre heruntergeladen werden. 

Expatriate-Management exportorientierter österreichischer Betriebe

Für die österreichische Industrie, die von Klein- und Mittelbetrieben dominiert wird, ist das Thema Expatriate-Management noch ein relativ neues Gebiet, das aber in Zeiten der Globalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Durch die steigende Internationalisierung österreichischer Betriebe, ist das internationale HR Management (Personalmanagement) zu einem wichtigen Instrument multinationaler Unternehmen geworden.

Das interkulturelle Managementzentrum am Studiengang „Gobal Sales and Marketing“ der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Steyr, befasst sich deshalb intensiv mit diesem Thema, was bereits zu einem Buchprojekt mit dem Titel „Expatriate Management“ geführt hat. Dieses behandelt den letzten Stand der Expat-Forschung und gibt darüber hinaus eine Übersicht über die österreichischen rechtlichen Rahmenbedingungen für Expatriierungsprozesse. Daraus entwickelte sich auch die Idee, eine Studie durchzuführen, in der etwa 100 exportorientierte Betriebe in Österreich zu ihrem Status-Quo im Bereich Expatriate Management befragt werden.

Buchprojekt “Expatriate Management”

Wissen und Methoden rund um das Thema Expatriate Management haben in Zeiten der Globalisierung sowohl in Österreich, als auch in der gesamten europäischen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieses Buch gibt einen Überblick über die relevanten Phasen des Expatriierungs- und Repatriierungsprozesses und es soll Studenten und Managern exportorientierter Unternehmen helfen, aktuelle Methoden und Prozesse im Bereich des Expatriate Managements zu verstehen. Darüber hinaus gibt es Einsicht in die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich hinsichtlich relevanter Themengebiete wie Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht.
Die Autoren:
Prof. (FH) Dr. Hannes Hofstadler  ist Leiter des Studiengangs Global Sales and Marketing und des interkulturellen Managementzentrums am Campus Steyr der FH OÖ (www.fh.ooe.at).

Dr. Roland Heinrich studierte Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität in Linz, Oberösterreich und der Radboud Universität in Nijmegen, Niederlande. Als Human Capital Manager eines oberösterreichischen Industriekonzerns war er für den Bereich des Expatriate Managements verantwortlich. Derzeit ist Dr. Heinrich als Rechtsanwalt eines exportorientierten Unternehmens und als Lektor an der FH OÖ am Campus Steyr tätig, mit Fokus auf arbeitsrechtliche Expatriate-Management-Themen.

ISBN 978-80-7204-700-0

Das Buch ist derzeit in englischer Sprache am Studiengang „Gobal Sales and Marketing“ erhältlich. Für weitere Informationen stehen die Studiengangsassistentinnen des Bachelor- und Masterprogramms Global Sales and Marketing zur Verfügung. 

Länderdatenbank

Derzeit arbeitet das Interkulturelle Managementzentrum ebenfalls an einer Datenbank, in der eine Vielzahl an Arbeiten, die bereits an der FH Steyr zu interkulturellen Themen geschrieben wurden, zu finden sein werden. Nähere Informationen dazu werden in Kürze erscheinen.