Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Berufsprofil

Als AT-AbsolventInnen sind Sie in der Lage, Maschinen, Anlagen, Prozesse, Fertigungs- und Produktionssysteme sowie mess- und regelungstechnische Geräte und Systeme zu planen, herzustellen und zu optimieren.

Diese Kompetenzen schließen den Umgang mit modernen Technologien, wie zB Bildverarbeitung oder Simulationswerkzeugen sowie den Einsatz von Roboter- und Handhabungstechnik mit ein.

Durch die Ausbildung werden Sie zu Führungsaufgaben in den BereichenProduktion, Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung sowie für alle Bereiche mit interdisziplinärem Charakter befähigt.

Unsere Studierenden können eine der drei Vertiefungen "Automatisierte Anlagen", "Industrielle Informatik" oder "Intelligente Sensoren und Systeme" wählen.

Automatisierte Anlagen (AMA)

Eine Vielzahl automatisierter Abläufe in allen Bereichen der Produktion prägen Industrie und Technik von heute. Beispiele dafür sind Roboter für Fließbandarbeit sowie die „mannlose“ Autowerkstatt. Experten, die automatisierte Anlagen und Produktionsvorgänge entwickeln und realisieren, wählen diesen Studienzweig.

Als AbsolventIn des Studienzweiges Anlagenautomatisierung werden Sie zB für folgende Aufgaben eingesetzt:

  • Entwicklung mechatronischer Systeme
  • Planung und Konstruktion automatisierter Maschinen und Anlagenteile
  • Parametrierung und Programmierung von Automatisierungskomponenten
  • Forschungstätigkeit zur Optimierung von Automatisierungsprozessen
  • Leitung und Führung von Automatisierungsprojekten

Der Einsatz und die Verknüpfung von Komponenten stehen im Vordergrund. Das Arbeitsumfeld ist häufig in internationalen Teams.

Industrielle Informatik (INIF)

Unsere Industrie, aber auch der öffentliche Verkehr oder Krankenhäuser werden von komplexen softwaretechnischen Systemen gesteuert. Im täglichen Einsatz sorgen sie für Sicherheit und Komfort. Kreative und praktisch veranlagte Spezialisten, die solche Steuerungssysteme konzipieren und realisieren, werden in diesem Studienzweig ausgebildet.

Industrielle Informatik umfasst neben den klassischen Programmiertechniken folgende Tätigkeitsbereiche:

  • Einsatz und Entwicklung von Computersystemen zur automatisierten Steuerung und Regelung von Anlagen sowie deren Komponenten
  • Entwicklung von Hardware zur Steuerung und Regelung mechatronischer Komponenten
  • Entwicklung von Datenbanken und Leitsystemen zur Steuerung und Überwachung von Produktionsanlagen.
  • Leitung und Führung von Automatisierungsprojekten

Intelligente Sensoren und Systeme (ISS)

Diese Spezialisierung befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von Sensoren, Aktoren, messtechnischen Systemen und Mikrosystemtechnik. Wegen des Trends zur Automatisierung von Mess- und Prüfvorgängen bis hin zu intelligenten Messwerterfassungssystemen ist dieser Ausbildungsschwerpunkt in allen Branchen von hoher Bedeutung geworden.

Sensorik- und Mikrosystemtechniker beschäftigen sich im Beruf mit folgenden Themen:

  • Qualitätssicherung in der Produktion
  • Entwicklung und Automatisierung von Mess- und Prüfmethoden
  • Konzipierung und Herstellung von Geräten und Messystemen
  • Entwicklung von Sensoren, Aktoren, Mikrosystemen  und anwendungsspezifischen Baugruppen
  • Forschungstätigkeit zur Optimierung der Messkette
  • Leitung und Führung von Automatisierungsprojekten

Tätigkeit als ForschungsassistentIn

Automatisierungstechnik-Studierende und AbsolventInnen sind auch als ForschungsassistentIn tätig. 

Der Automatisierungstechnik-Absolvent DI (FH) Raimund Edlinger MSc ist Forschungsassitent im Bereich Robotik und wurde im Rahmen des Innovation Awards FH Wels zum besten Forschungsassistenten des Jahres 2014 gekürt. Hier finden Sie dazu einen Videobeitrag.