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Welser FH-Bier ist bestes österreichisches Pilsbier

Beim 7. internationalen Bierfestival in Salzburg wurden kürzlich mehr als 250 verschiedene Biersorten in 12 Kategorien von einer internationalen Jury verkostet und prämiert. Dass die Welser Biotechnologen neben biotechnologischen und umwelttechnischen Projekten auch gutes Bier brauen können haben sie bereits mehrmals bewiesen. Die neueste Welser Kreation von DI Robert Burgholzer – das „Wels Pils“ – wurde in Salzburg nun als bestes österreichisches Pilsbier ausgezeichnet, noch vor dem bekannten Trumer Pils. Das „Wels Pils“ ist hell und besticht geschmacklich durch sein intensives Hopfenaroma.

Das Welser Studium „Bio- und Umwelttechnik“ bietet nicht nur die Heimat der „Bierbrauer“, es ist vielmehr eine in Österreich einzigartige Kombination biotechnologischer und umweltrelevanter Themenbereiche. „Das Bierbrauen gilt aber als das älteste biotechnologische Gewerbe und so ist es klar, dass dieses Spezialfach im Lehrplan der Welser Studenten enthalten ist!“, erklärt Bierprofessor Alex Jäger.  Die preisgekrönten FH-Biere „Sündenbock“ und „InsBieration“ werden bereits seit Jahren erfolgreich von der Mühlviertler Brauerei Hofstetten produziert.

Lediglich zwei Biere aus dem klassischen Pilsland Deutschland erhielten kürzlich bei der Blindverkostung des Bierfestivals in Salzburg eine geringfügig höhere Punktezahl. Somit erreichten die Welser Bierprofessoren in der Gesamtwertung den hervorragenden 3. Platz, noch vor dem Trumer Pils!

„Wir haben bei der Rezeptentwicklung auf ein feines Hopfenaroma und eine exzellente Hopfenbitter geachtet. Bei den österreichischen Pilsbieren ist der Hopfen kaum mehr wahrnehmbar.“, erklärt Bierprofessor Dr. Alexander Jäger.

In der Kategorie der Kreativbiere erreichte der „Blütenrausch“ – eine Studentenkreation hinter den Siegern aus Freistadt sogar den sensationellen 2. Platz. Dazu FH-Braumeister Robert Burgholzer: „Unsere im Sommer eröffnete FH-Brauanlage hat damit ihre Feuertaufe bewiesen und gezeigt, dass sie mit den professionellen Anlagen der Brauereien absolut mithalten kann“.

v.li.n.re.: DI Robert Burgholzer und Bierprofessor Prof. (FH) Dr. Alexander Jäger