Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Das sagen erfolgreiche AbsolventInnen des Studiums Verfahrenstechnische Produktion

In den letzten Jahren haben mehr als 140 AbsolventInnen den Studiengang Verfahrenstechnische Produktion positiv absolviert. Hier erzählen einige VTP-AbsolventInnen von den Highlights ihrer Studienzeit, was es ihnen gebracht hat und wo sie heute beruflich stehen.

Ing. Christian Lutz BSc MScAbsolvent Verfahrenstechnische Produktion (Bachelor) und Anlagenbau (Master)

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion
Zuerst HTL Chemische Betriebstechnik, nach der Matura Bundesheer, danach Laborant bei Fa. TIGER, Effektpulverlacke. Nach ca. 4 Jahren Wechsel zur Fa. FACC, als Product Engineer, Beginn des berufsbegleitenden FH-Studiums Verfahrenstechnische Produktion, dazwischen wieder Wechsel zur Fa. TIGER, zuerst als Laborleiter Stellvertreter, dann Laborleiter, und jetzt globaler technischer Produktmanager für Effektpulverlacke. Nach dem erfolgreichen VTP-Studium wurde auch noch der Master in Anlagenbau abgeschlossen.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Einerseits der Reiz, sich noch irgendwie weiterzubilden, andererseits die neuen beruflichen Möglichkeiten, die sich mit einem FH-Abschluss ergeben können. Da Wels auch Wohn- und Arbeitsort war, hat sich der FH Standort gut angeboten.

Das hat mir die Kombination Studium und Beruf gebracht:
Sein Zeitmanagement zu verbessern, Erfahrungen aus dem Berufsleben fürs Studium zu nützen und umgekehrt. Durch die breit gefächerte Ausbildung in VTP (technische Fächer, social skills wie Kommunikation, Mediation und Präsentation, Projektmanagement, aber auch Lehrveranstaltungen wie Rechtslehre oder Betriebswirtschaft) wird man eine Generalist und kann in vielen Themen, die sich im Berufsleben ergeben, seinen qualifizierten Beitrag beisteuern.

Highlight während der Studienzeit?
Social Skills-Seminare in Gmunden, unsere internen Weihnachtsfeiern und natürlich erfolgreiche Projektabschlüsse.

Meine 3 Worte zu Wels:
Vielseitig, Zentral, Grün

Ing. Matthias Greinecker BSc MScAbsolvent Verfahrenstechnische Produktion (Bachelor) und Anlagenbau (Master)

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion
2004 Eintritt bei TAKEDA (damals Nycomed) als Qualifizierungsingenieur. Über Gruppenleiter zum Abteilungsleiter und seit 2016 Technischer Leiter / Prokurist.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Interesse an der Studienrichtung Verfahrenstechnische Produktion und die Möglichkeit eines 100% berufsbegleiteten Studiums.

Was hat das Studium gebracht? Was hat Ihnen die Kombination Studium und Beruf gebracht?
Wissen, strukturiertes Herangehen an Problemstellungen, wissenschaftliches Arbeiten und dokumentieren sowie berufliche Weiterentwicklung.
Theoretisches Wissen gepaart mit Praxiserfahrung der Vortragenden als auch berufsbegleitenden Studienkollegen, mit denen man sich austauschen konnte. Vermittlung von Zielstrebigkeit und Belastbarkeit gegenüber Vorgesetzten und Unternehmen. Damit verbunden eine berufliche Weiterentwicklung. Viele neue Freundschaften.

Mein Highlight während der Studienzeit
Freie Samstage ;-)

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Fakultät Wels:
Bildung. Geschichte. Messe- und Industriestadt.

Stefan Schöpf BSc MScAbsolvent Verfahrenstechnische Produktion (Bachelor) und Anlagenbau (Master)

Beschreibung Ihrer Studien- und Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion
Im Januar 2007 habe ich nach Abschluss der HTL Vöcklabruck bei der Firma GEA Klimatechnik in Gaspoltshofen als Vertriebsinnendienst-Mitarbeiter begonnen. Bereits nach wenigen Monaten wurde mir klar, dass ich mehr will als Telefonieren und Angebote schreiben. Daraufhin habe ich mich entschlossen, im Herbst 2007 ein Studium an der FH Wels zu beginnen. Im Bachelorstudium Verfahrenstechnisch Produktion war ich zwar als Vollzeit-Student eingeschrieben, habe aber nebenbei immer noch 20 Stunden pro Woche in meiner vorherigen Tätigkeit gearbeitet. Zwischen Bachelor- und Masterstudium Anlagenbau bin ich im September 2010 in meinen neuen Job als Projektleiter bei der Lenzing Technik Filtration und Separation gewechselt, wo ich neben dem Masterstudiengang 30 Wochenstunden gearbeitet habe. Die Kombination aus einem neuen Job und dem Studium war zu dieser Zeit zwar sehr fordernd, hat mir aber auch gelernt, mich auf das Nötige zu fokussieren. Bereits während des Verfassens meiner Masterarbeit habe ich auf eine Vollzeitanstellung umgestellt und nach dem Abschluss im Juli 2012 Anlageninbetriebnahmen in Europa, Asien und Amerika durchgeführt. Mit Jahresmitte 2014 erfolgte dann ein Wechsel in den Anlagenverkauf und seit Anfang 2017 bin ich als Business Development Manager federführend für die Geschäftsentwicklung verantwortlich. Das heißt, dass ich neue geografische und prozesstechnische Märkte für unser Unternehmen erschließen soll.

Was hat Ihnen das Studium gebracht?
Das Studium mit gleichzeitiger Teilzeitbeschäftigung war eine anstrengende Zeit, die mir allerdings auch gelehrt hat, wie ich selbst ticke. Außerdem hat mir die Kombination aus HTL und anschließendem FH-Studium die „Handwerkzeuge“ für meine tägliche Arbeit gegeben.

Highlight während der Studienzeit?
Die Masterarbeit mit praktischem Zugang, währenddessen ich eine eigene Pilotanlage zusammenstellen durfte und vor Ort in einem Stahlwerk selbstständig Versuche durchführte. Außerdem waren besonders die Fächerübergreifenden Projekte FUP’s sehr lehrreich und interessant!

Meine 3 Worte zu Wels:
Networking, Gute Basis, Wirtschaftsnah