Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Verfahrenstechniker*in im Anlagenbau

Nach dem Bachelorstudium „Verfahrenstechnische Produktion“ (Studiendauer 6 Semester, berufsbegleitend oder Vollzeit) kann das Masterstudium „Anlagenbau“ (Studiendauer 4 Semester, berufsbegleitend oder Vollzeit) folgen. Dabei werden die grundlegenden Kompetenzen erworben, um in einem der zahlreichen und namhaften Anlagenbauunternehmen als Verfahrenstechniker*in im Anlagenbau tätig zu werden.

Das Besondere an dieser Studienkombination ist, dass im Bachelorstudium „Verfahrenstechnische Produktion“ die Grundlagen für großtechnische Umsetzungen von prozesstechnischen Anlagen vermittelt werden. Insbesondere die Vertiefungen in verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen und drei aufbauende verfahrenstechnische Vorlesungen sind hier zu nennen. Anlagenbauunternehmen schätzen diese Kompetenzen, denn sie sind äußerst wichtig, um in einem Projekt die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Das Berufsbild „Verfahrenstechniker*in im Anlagenbau“ ist äusserst abwechslungsreich und konfrontiert beständig mit neuen Herausforderungen. Die Umstände, Ziele und Personen sind in jedem Projekt andere. Ähnlich einer herausfordernden Bergtour bedarf es zunächst präziser Planung und der realistischen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Besonders wichtig ist immer auch das Zeitmanagement, im Anlagenbau die Terminplanung. Einmal „am Berg“ ist man ganz gefordert, den wechselnden Herausforderungen zu begegnen und mutig Entscheidungen zu treffen. Aber auch dabei steht Sicherheit immer an erster Stelle. Oft wird es notwendig sein, andere zu motivieren und neue Wege zu finden. Die Belohnung ist am Ende des Projektes ein gemeinsames „Gipfelerlebnis“ aller an der „Tour“ Beteiligten, was für die Mühen belohnt.

Das Ziel deines Anlagenbauprojektes ist die Erzeugung von Produkten gemäß einer bestimmten Spezifikation. Durch das Basiswissen aus dem Bachelorstudium „Verfahrenstechnische Produktion“ ist man in der Lage, bei Qualitätsabweichungen die richtigen Entscheidungen zur Veränderung von Anlage und Prozess zu treffen.

Mit Hilfe computerunterstützter Anlagenplanung kann man ein Anlagenbauprojekt gestalten und benötigte Baugruppen spezifizieren.

Bilder: FH OÖ, Primetals