Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Betriebsverfahrenstechniker*in

Mit dem Bachelorstudium „Verfahrenstechnische Produktion“ (Studiendauer 6 Semester) werden grundlegende Qualifikationen erworben, um in einem der zahlreichen und namhaften Industriebetriebe als Prozessingenieur*in tätig zu werden.

Das Besondere an diesem Studium ist, dass die Grundlagen für großtechnische Umsetzungen von Prozessanlagen vermittelt werden. Insbesondere die Vertiefungen in verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen und drei aufbauende verfahrenstechnische Vorlesungen sind hier zu nennen. Betreiber von Anlagen legen viel Wert auf diese Kompetenzen, denn sie sind äußerst wichtig, um verschiedenste Produktionsprozesse zu managen.

Bei Interesse an Nachhaltigkeit bietet diese Aufgabe die Möglichkeit, an den Herausforderungen umweltgerechter Prozesse im Sinne „Make it Real“ mitzuwirken.
Das Berufsbild „Betriebsverfahrenstechniker*in“ ist äußerst abwechslungsreich und konfrontiert beständig mit neuen Herausforderungen. Obwohl manche Industrieprozesse von aussen betrachtet träge wie ein breiter Fluss dahin zufließen scheinen, so tun sich dem, der gleichsam in diese Prozesse eintaucht die ganze Fülle der Details auf, die sich in dem Geschehen abspielen.

Der/die Betriebsverfahrenstechniker*in arbeitet an der laufenden Optimierung der Prozesse, dazu analysiert er die erhobenen Betriebsdaten und vertieft das Verständnis für die in der Anlage ablaufenden Produktionsabläufe. Zur Umsetzung der erarbeiteten Verbesserungen plant er Adaptierungen und Umbauten an den Anlagen.

Am Beginn ist er zunächst für einen abgegrenzten Anlagenbereich „prozessverantwortlich“, das heißt, alle relevante Abläufe und Funktionen sind ihm bekannt. Die Herausforderung besteht darin, trotz laufender Produktion Veränderungen an den Einrichtungen und Steuerprogrammen vorzunehmen.

Bilder: FH OÖ, Kremsmüller Industrieanlagenbau