Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Berufspraktikum

Ein Fachhochschul-Studium zeichnet sich durch die praktische Anwendung der Lehrinhalte im künftigen Berufsumfeld aus. Wichtiger Teil ist das Berufspraktikum, das in Bachelor- und Diplom-Studiengängen verpflichtend vorgesehen ist (Sonderregelung bei berufsbegleitenden Studiengängen). Während des Praktikums wird der/die Studierende durch je eine/n Vertreter/in des Lehrkörpers und der Firma bzw. der Organisation, in der das Praktikum absolviert wird, betreut. Das Praktikum ist auch im Ausland möglich. 

Im Folgenden finden Sie Auszüge aus ausgewählten Praktikaberichten des WS 07/08 vor. Die gesammte Sammlung der Praktikumsberichte steht hier als Download bereit:

Cooling of buildings in tropic climate

Studentin: Isabelle Hasleder
Unternehmen: Auroville Energy Products, India
Auroville Energy Products ist ein Unternehmen, das sich im Bereich Solarstromerzeugung und -nutzung engagiert. Gemeinsam mit dem Arbeitgeber wurde das Thema der Praktikumsarbeit definiert und die Schwerpunkte ausgearbeitet. "Cooling of buildings in tropic climate" war der Titel der Arbeit mit dem Zeil der Erstellung eines Leitfadens, welcher Laien, Interessierten und zukünftigen Anwendern die Problematik vor Augen führt und eine objektive Entscheidungsgrundlage darstellt. Auch die Entwicklung und Forschungsarbeit an einer Ammoniak-Calciumchlorid Kälteabsorptionsmaschine war ein Teil der Aufgabe vor Ort.

Mikroturbine im Pflanzenölbertrieb

Student: Andreas Hummelbrunner
Unternehmen: Wels Strom GmbH
Ziel dieses Projektes war es, eine Capstone C30 Mikroturbine (ausgelegt für flüssige fossile Brennstoffe) mit Pflanzenöl störungsfrei betreiben zu können. Dazu wurde eine Pilotanlage geplant, errichtet und vermessen. Als Ergebnis werden die Erfahrungen mit dem Betrieb einer Mirkoturbine mit Pflanzenöl als Brennstoff weitergegeben. Weiters sollte mit den Ergebnissen die Technologie verbessert und die Probleme mit dieser Art von Brennstoff aufgezeigt werden. Dies sollte als Basis für weitere Entwicklungen dienen.

Composite Facade

Student: Manuel Krempl
Unternehmen: EBE Building Elements GmbH
Die EBE Building Elements GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Spezialelementen für bewegliche Fassaden und Sonnenschutzsysteme. Composite Facade ist ein FFG-gefördertes Projekt zur Entwicklung eines Fassadenkonzeptes zu einer energetisch wirtschaftlichen Gebäudehülle.
Zu Beginn waren Recherchearbeiten die Hauptaufgabenstellung. Diese beinhalteten die Analyse der aktuellen Marktsituation im Bereich der Glasfassaden, der legislativen und nutzergeforderten Anforderungen an Fassaden, sowie ein detailliertes Erarbeiten der Vor- und Nachteile von verschiedenen Glasdoppelfassaden.

Verbesserung der Leistungsfähigkeit eines schwimmenden Kleinkraftwerkes "Strom-Boje"

Student: Roman Pachinger
Unternehmen: Energiewerkstatt GmbH
Die Energiewerkstatt GmbH ist ein technisches Büro für Elektrotechnik und Biologie. Das Projekt "Strom-Boje" befasst sich mit der Entwicklung eines schwimmenden Kleinkraftwerkes, welches durch geringen Aufwand und durch keinerlei umweltveränderliche Baumaßnahmen umweltfreundliche und erneuerbare Energie erzeugen kann.
Eine der Hauptaufgaben war es, an dem schon bestehenden Prototyp verschiedene Tests und Messungen durchzuführen. Einerseits die elektrische Leistungsabgabe und die Strömungsgeschwindingkeit zu erfassen und auszuwerten sowie andererseits das Verhalten der Strom-Boje in der Donau zu optimieren.

Prozess- und Instandhaltungsoptimierung von Kraftwerken

Student: Sebastian Schuller
Unternehmen: Salzburg AG
Aufgrund des steigenden Drucks auf die Energieversorger durch die Liberalisierung des Strommarktes und den steigenden Primärenergiepreisen ist es unumgänglich, die Kosten für die Erzeugung von Strom und Wärme von diesen zu entkoppeln. Daher sollten die Kosten im Bereich Instandhaltung von Kraftwerken reduziert bzw. die Qualität der Instandhaltung verbessert und somit auch die Kosten reduziert werden. 
Um diese Ziele erreichen zu können, wurde beschlossen, das Instandhaltungssystem der Heizkraftwerke der Salzburg AG auf SAP PM umzustellen. Im Februar 2007 war dazu ein Projektteam gegründet worden, welches das angedachte System implementieren sollte und welches durch den Praktikanten unterstützt wurde.