Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Schwerpunkte

Der Bachelor-Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe bildet Verarbeitungsspezialisten mit einem Grundverständnis hinsichtlich der Prozesskette Rohstoffe – Produktentwicklung und –gestaltung – Verarbeitungsprozess für polymere Composites und Leichtbaustrukturen aus. Diese Verbundwerkstoffe werden in der Flugzeug- und Automobilindustrie immer wichtiger. Sie kommen aber auch bei der alternativen Energiegewinnung, z.B. bei der Windkraft zum Einsatz.

Schwerpunkte des Studiums:

  • Technische Grundlagen (zB. Mechanik, CAD, Prozessautomatisierung, Festigkeitslehre)
  • Werkstoffkunde
  • Polymerchemie
  • Werkstoffprüfung (Werkstoffprüfung Kunststoffe, zerstörungsfreie Prüfverfahren)
  • Verbundwerkstoffe, Konstruieren mit Verbundwerkstoffen
  • Fertigungsverfahren Verbundwerkstoffe und Prozesssimulation
  • Werkzeug- und Formenbau für die Compositeverarbeitung
  • Leichtbau
  • Betriebswirtschaft, Sprachen und Sozialkompetenz

Praxis und Forschung

Die Studierenden können bereits ab den ersten Semestern Praxisluft in den oberösterreichischen Industriebetrieben schnuppern. Aber auch die Mitarbeit in zahlreichen Forschungsprojekten ist natürlich möglich. Der neue Studiengang verfügt mit der Kooperationen mit dem Transfercenter für Kunststofftechnik Wels, dem TechnoZ-Ried, dem Engineering Test Center in St. Martin und den bereits bestehenden Werkstoff-Forschungsschwerpunkten an der FH in Wels über ein ausgezeichnetes Forschungsnetzwerk mit top Know-how.

Einzigartiges Bachelor-Studium

Dieses Bachelor-Studium ist in dieser Form in Österreich einzigartig. Bisher wird nur in Deutschland eine Ausbildung in diesem Bereich angeboten. Der Schwerpunkt liegt auf Werkstoff- und Verarbeitungs-Know-how und nicht primär auf der Konstruktion und Berechnung, wodurch ein Alleinstellungsmerkmal in Österreich und im benachbarten Ausland erreicht wird.