Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Berufsbild

AbsolventInnen arbeiten in den Bereichen Rohstoffentwicklung und –optimierung (Harze und Fasern), Produktentwicklung und Bauteilauslegung, Compositeverarbeitung inkl. Optimierung und Automatisierung, Qualitätssicherung, Kundenbetreuung, angewandte Forschung und Entwicklung und Anwendungstechnik.  In der (ober)österreichischen Industrie (zB.  FACC, KTM, BMW, Peak Technologies, Fill, Greiner Perfoam) herrscht akuter Bedarf an AkademikerInnen im Bereich Faserverbundwerkstoffen und Leichtbau.

Interview mit Robert Machtlinger, CEO der FACC AG

„Die Composite-Technologie stellt für viele innovative Unternehmen in Oberösterreich einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar“, erklärt der CEO der FACC AG Robert Machtlinger. "Die automatisierte industrielle Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen ist einer der entscheidenden Wettbewerbsfaktoren produzierender Unternehmen – auch für die FACC AG. Produktivität und Prozesssicherheit sind hier maßgebliche Kriterien." 

„Oberösterreichische Unternehmen – verstärkt angesiedelt im Innviertel – haben sich rechtzeitig diesem Trend gestellt und produzieren heute hochqualitative Leichtbaukomponenten oder stellen Produktionsmaschinen und -anlagen für Leichtbaukomponenten her. Für den weiteren Erfolg in diesem Bereich benötigen wir entsprechend qualifizierte Expert/innen. Daher ist es besonders wichtig, dass der neue Bachelor-Studiengang „Leichtbau und Composite-Werkstoffe“ in Wels startet“, so Machtlinger weiter.

„Wichtig ist uns, dass nun die Studienplätze bestmöglich ausgenutzt werden. Dazu benötigen wir genügend interessierte Jugendliche. Als ein führendes Unternehmen im Bereich Leichtbau und Composites bietet FACC  fixe Berufspraktikums- und Ferialjobplätze. Das ist eine optimale Starthilfe für die Studierenden, die damit einen tiefen Einblick in die praktische Anwendung von Composites erlangen. Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, engagierte, top motivierte zukünftige Expert/innen kennen zu lernen und ihnen die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in einem international agierenden Unternehmen näher zu bringen“, sagt Machtlinger.

Die Region Innviertel verzeichnete in den letzten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum im Bereich Verbundwerkstoffe bzw. im Composite-Bereich. Dieses beträgt durchschnittlich 17 Prozent jährlich. „Das ist international gesehen das stärkste Wachstum“, so CEO Robert Machtlinger. Bis 2017 werden laut einer von der Wirtschaftskammer Ried in Auftrag gegebenen Studie durch Composites zusätzliche 3.000 Facharbeitsplätze prognostiziert. Knapp 10 Prozent davon werden hochqualifizierte Diplomingenieure sein.