Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Schaufenster "Lebensmittel der Zukunft"

Lebensmitteltechnologie- und Ernährung-Studierende arbeiten an spannenden und meist auch leckeren Themen. Überzeugen Sie sich selbst:

Podcasts "Lebensmittel der Zukunft"

Diese Podcast-Serie beschäftigt sich mit Themen rund um das Thema "Lebensmittel der Zukunft". Verschiedene Gäste wie Studierende, Professor*innen und Absolvent*innen aus dem Studiengang Lebensmitteltechnologie & Ernährung berichten über ihre Projekte und Erfahrungen im Studiengang und warum es sich lohnt, ein LTE-Studium zu absolvieren.

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Super Food „Rote Rübe“

Ein Beitrag in „Welt der Wunder“ zeigt welche positiven Eigenschaften das Super Food „Rote Rübe“ auf den menschlichen Körper hat. Viele Forschungsergebnisse  wurden durch den Studiengang „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ erarbeitet und in internationalen Journalen veröffentlicht.

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Nachhaltige Verpackungen für Lebensmittel

Kunststoffe verursachen hohe Umweltverschmutzung und die Entstehung von Mikroplastik kann die tierische und menschliche Gesundheit gefährden. Cecilia Nicoletti arbeitet an der Entwicklung von nachhaltigen Lebensmittelverpackungen aus nachwachsenden biologischen Rohstoffen, die auch kompostierbar und biologisch abbaubar sein werden. Fr. Nicoletti überprüft weiters den positiven Einfluss der modifizierten Verpackungsoberflächen auf die Lagerstabilität und Haltbarkeit von Lebensmitteln.

Prozess-Optimierung durch Analytik der Qualitätsparameter von Fleischprodukten

In westlichen Gesellschaften führt der steigende Fleischkonsum zu erhöhtem Bedarf an der Etablierung von raschen und aussagekräftigen Analysen der Qualität von Fleischprodukten. Herbert Heidegger beschäftigt sich mit der Optimierung klassischer Qualitätsanalysen kombiniert mit der Entwicklung neuerer Verfahren zur Charakterisierung der Eignung des Fleisches als Zutat zu komplexen Lebensmittel-Produkten. Die Einsetzbarkeit der etablierten Methoden werden im Rahmen von Lagerstabilitätstests einem Eignungstest unterzogen.

Herstellung eines veganen Brotbelags

Julia Linimair feilt an der Rezeptur für einen veganen Brotbelag als Alternative zu Schnittkäse. Hier sind die Rohstoffe besonders entscheidend. Julia experimentiert mit den unterschiedlichsten Stärken, Proteinen und Fetten sowie deren Anteilen in der Rezeptur. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines sensorisch attraktiven Produkts mit ähnlichen Eigenschaften wie Käse.

Untersuchung Prozess-Struktur-Wechselwirkungen

Tobias Pointner untersucht die strukturellen Veränderungen von Fleisch während des Tiefgefrierprozesses mit Hilfe eines Computertomographen. Das Verfahren, das viele aus dem Krankenhaus kennen, liefert wertvolle Informationen über das Innere von Lebensmitteln ohne diese aufschneiden zu müssen.

Nutzung von Trebern

Theresa Zeiger arbeitet in Kooperation mit Linzer Bier an der wertschöpfenden Weiterverwendung von Trebern, einem Abfallprodukt der Bierherstellung. Ein vielversprechender Ansatz ist der Einsatz als Substrat für die Zucht von Speisepilzen. Theresa untersucht mit Screening-Versuchen die notwendigen ergänzenden Stoffe aus der Region, damit die Pilze gut wachsen.

Pflanzliche Wirkstoffe beeinflussen Insulinaktivität

Katharina Otteneder beschäftigt sich mit der Identifizierung von pflanzlichen Wirkstoffen, die die Insulinaktivität beeinflussen können. Dabei kultiviert sie Zellen unter ganz bestimmten Bedingungen und muss besonders darauf achten, keine Infektionen in ihre Zellkultur zu bekommen.

Hochwertige Riegelprodukte

Johannes Hasenleithner entwickelt Messmethoden, um hochwertige Riegelprodukte aus biologischen Rohstoffen schnell und effizient zu entwickeln. Besonders wichtig ist es dabei das richtige Mundgefühl und den richtigen Geschmack zu finden.

Natürliche Backzusätze

Constanze Szkokan entwickelt Backzusätze auf der Basis von Getreidekeimen. Diese natürlichen Backzusätze sollen gentechnisch hergestellte Enzyme ersetzen. Dabei werden die Keime einem speziellen Fermentationsverfahren unterworfen und dabei die natürliche Enzymaktivität erhöht.

Alternativen zu raffiniertem Zucker

Lukas Heizendorfer entwickelt Alternativen zu raffiniertem Zucker. Dabei wird darauf geachtet, dass Mineralstoffe, Ballaststoffe und Polyphenole im Produkt bleiben. Dieses Produkt soll besonders in der Getränkeindustrie und bei Backwaren eingesetzt werden. Weiters soll das Produkt wesentlich nachhaltiger sein als raffinierter Zucker.

LTE-Unterstützung für Jungunternehmen

Der Studiengang Lebensmitteltechnologie und Ernährung unterstützt junge Unternehmen dabei, ihre Produkte weiterzuentwickeln und Qualitätsmanagementsysteme zu etablieren. Das ermöglicht ihnen, weltweit aktiv zu werden. MIIND, das kalorienarme Erfrischungsgetränk, ist nun auch in der Mensa der FH OÖ Wels erhältlich.

Wissenschaftlicher Karriereweg

Das Studium Lebensmitteltechnologie und Ernährung fördert wissenschaftliche Karrierewege. Melanie Haas hat ihr Masterstudium „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ in Wels mit Auszeichnung abgeschlossen und dabei ihre ersten wissenschaftlichen Schritte am Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung gesetzt. Zurzeit ist sie Doktorandin an der TU München am Institute for Food & Health.

Essbare Kaffeebecher

Wachsende Abfallmengen, ihre falsche Entsorgung und unzureichendes Recycling zählen zu den größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Einwegartikel, wie etwa Kaffeebecher, tragen zu einem erheblichen Teil zu den verheerenden Folgen der Umweltverschmutzung bei. Die Welser FH OÖ-Lebensmitteltechnologie und Ernährung-Absolventin Lea Gritsch MSc hat für die FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH (Teil der Schweizer Bühler Gruppe) im Rahmen ihrer Masterarbeit und in Kooperation mit dem FH Campus Wien einen essbaren Coffee-to-go-Becher aus Getreidenebenprodukte entwickelt. Diese neuen Bechermaschinen werden nun samt der neu entwickelten Rezeptur zum Kauf angeboten.

Detektion von Fremdkörpern in der Wurstwarenproduktion

Lebensmittelsicherheit spielt eine große Rolle in der Ausbildung des Studienganges „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“. Victoria Schatzl hat sich in ihrer Masterarbeit mit der Evaluierung von verschiedensten Detektionssystemen in einer Wurstwarenproduktion auseinandergesetzt und aufgezeigt, wo die Detektionsgrenzen verschiedener Fremdkörper wie Holz, Plastik oder Steinen liegen.

Optimierung von Lebensmittelproduktionsanlagen

Die Optimierung von Produktionsanlagen in der Lebensmittelproduktion stellt eine große Herausforderung dar. In zwei Masterarbeiten von Josef Peschl und Thomas Pitz wurden Methoden und Modelle entwickelt, wie eine Schokoladeproduktion oder die Produktion eines Mehlverarbeitenden Betriebs optimiert werden können.

Lebensmittel für Personen mit Schluckbeschwerden

Viele Menschen haben Schluckbeschwerden und können keine normalen Lebensmittel zu sich nehmen. Die LTE-Studentin Klara König beschäftigt sich in ihrem Berufspraktikum mit der Entwicklung von hochwertigen Lebensmitteln, die für diese Personengruppe eingesetzt werden können. Dabei wird darauf geachtet, dass das Aussehen, der Geschmack und die Konsistenz der Produkte den normalen Lebensmitteln sehr ähnlich sind.

Hochwertige Suppen2go

Leider bestehen Fertigsuppen oft nur aus Geschmacksverstärkern und Salz. Die LTE-Studentin Andrea Brunnmayr beschäftigt sich mit der Entwicklung von „Suppen2go“, die hochwertig in ihrer Zusammensetzung und bevorzugt auf Gemüse aufgebaut sind. Besonders geachtet wird, dass die Vitamine erhalten bleiben und viele Pflanzenstoffe erhalten bleiben.

Schaumstabilität bei Bier

Ein wesentlicher Ausbildungsbereich im Studiengang „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ ist die Getränketechnologie. Dabei wird auch in der eigenen Kleinbrauerei Bier gebraut und viele Studierende verbringen ihr Praktikum in einer Brauerei oder einem Getränkeunternehmen. Manuel Zopf beschäftigt sich in seinem Berufspraktikum damit, Einflussfaktoren auf die Schaumstabilität zu quantifizieren, z.B. von Lippenstift am Glasrand oder Spülmittelresten im Glas.

Internationales Projekt mit Tansania und Argentinien

International Studierende des Studienganges „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ aus Tansania und Argentinien entwickeln in einem Kooperationsprojekt mit der „Nelson Mandela African Institution of Science and Technology“ Lebensmittel auf Basis von heimischen Gemüse- und Obstsorten. In diesem Falle wurden aus dem Kürbistaler, der an den Hängen des Kilimandscharo wächst, Joghurt- und Käseprodukte entwickelt.

Süßwaren optimieren

Der Einsatz der Absolventen des Studienganges „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ ist in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie möglich. Der LTE-Student Philipp Kreuzhuber beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit der Verbesserung der Konsistenz und dem Mundgefühl von Süßwaren. Dabei werden verschiedenste Zusätze probiert und mit Hilfe modernster Analysemethoden deren Wirkung auf das Produkt analysiert und getestet.

Teuerste Schokolade der Welt

Die Lebensmitteltechnologie- und Ernährung-Studentin Angela Scheiber unterstützt in ihrem Berufspraktikum die Schokoladefirma To`ak in Ecuador, die angeblich die teuerste Schokolade der Welt produziert. Der Preis pro Tafel liegt zwischen 25 und 54 Euro. Grund: Der Kakao der Sorte Nacional stammt von zwei kleinen Kakaoplantagen auf den Galapagosinseln. Es ist dies die einzige Schokolade, die in diesem einzigartigen Teil der Welt hergestellt wird. Nacional Kakao ist ein aromatischer Edelkakao und hat ein charakteristisches mildes, würziges, blumiges Aroma und wird in dunklen Schokoladen mit erhöhtem Kakaogehalt (75-77%) verwendet.

Riegel zur Leistungssteigerung

Eine wesentliche Kernkompetenz der AbsolventInnen des Studienganges „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ ist der Bereich Produktentwicklung mit der Fokussierung auf Produkte die reich an Vitaminen, Mineralstoffen oder sonstigen die Gesundheit unterstützenden Inhaltsstoffen sind. Momentan liegt der Schwerpunkt auf Riegelprodukten mit besonderen Eigenschaften zur Leistungssteigerung und veganen Produkten aus Hafer.

Coronakrise: Kooperation mit 7hauben

7hauben ist ein start-up, das sich auf die Produktion von hochwertigen Online-Kochkursen spezialisiert hat. Da es in der Corona-Zeit schwer möglich war im Labor zu arbeiten, hat 7hauben den Studierenden des Studienganges „Lebensmitteltechnologie und Ernährung“ die Brotbackkurse mit Lutz Geißler unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Somit konnte auch das handwerkliche Geschick zuhause optimal trainiert werden.