Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

F&E Projekte

Die nachfolgenden Projekte stellen einen Auszug aus aktuellen und abgeschlossenen F&E-Projekten dar.

Forschungsfeld "Technological reflectiveness (TR)"

Technological reflectiveness (TR) is the tendency to think about the societal impact of an innovation, and those who display this capability in public are individuals who participate in online idea competitions focused on technical solutions for social problems (such as General Electric’s eco-challenge, the James Dyson Award, and the BOSCH Technology Horizon Award). However, technologically reflective individuals also reflect in private settings (e.g., when reading news updates), thus requiring a scale to identify them. We developed an easy-to-administer multi-item scale to measure an individual’s level of TR. Applying the TR scale in an empirical study on a health monitoring system confirmed that technologically reflective individuals are able to develop more and better ideas for innovations that benefit society.

Buchneuerscheinung: Innovation and Product Management!

Die Studiengangsleiter der beiden Studiengänge „Innovations- und Produktmanagement“ (IPM) und "Mechatronik-Wirtschaft Master" der FH Wels publizieren in Kooperation mit der Abteilung für Business-to-Business Marketing der Johannes-Kepler-Universität und dem College of William & Mary, USA ein umfassendes praxisorientiertes Lehrbuch.

Kürzlich fand bei der FRONIUS International GmbH in Wels die Präsentation des soeben im Springer Verlag erschienen Buchs „Innovation and Product Management: A Holistic and Practical Approach to Uncertainty Reduction“ statt. Vor dem Hintergrund eines immer dynamischer und komplexer werdenden Unternehmensumfelds und der damit verbundenen erhöhten Unsicherheit aller produktbezogenen Maßnahmen gewinnt für Unternehmen ein systematisches Innovations- und Produktmanagement zunehmend an Bedeutung.
An diesem Punkt setzt das von Prof. Dr. Kurt Gaubinger (FH OÖ) und Prof Dr. Michael Rabl (FH OÖ) gemeinsam mit Prof. Dr. Scott Swan (The College of William & Mary, USA) und Prof. Dr. Thomas Werani (JKU) verfasste Buch an, welches fundiert die relevanten Aufgaben, Methoden und Tools eines interdisziplinär agierenden Innovations- und Produktmanagements in kompakter Weise vermittelt.

"Marketplace complexity and dynamics create an environment that increases the uncertainty of innovation activities. In this context systematic management of innovation and product management are increasingly important for company success. This book presents the fundamentals of innovation and product management and introduces the reader to a holistic process model with particular focus on innovation and uncertainty. This integrated consideration of innovation management and product innovation within an interdisciplinary approach represents a unique characteristic of this book. The book is designed to address the needs of managers who want a practical but well-researched guide to innovation and product management. Graduate and advanced undergraduate students would also find the chapters in this book particularly useful.
 
http://www.springer.com/de/book/9783642543753?wt_mc=ThirdParty.SpringerLink.3.EPR653.About_eBook"

Transfer- und Forschungszentrum Front End

Der Studiengang für Innovations- und Produktmanagement (IPM) kann einen großen Erfolg verbuchen. Er bekam im Rahmen der Förderausschreibung COIN den Zuschlag für ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel „Transfer- und Forschungszentrum Front End“ im Umfang von 660.000 Euro.

COIN - Cooperation & Innovation- ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie. Sie hat das Ziel, die Innovationsleistung Österreichs durch bessere und breitere Umsetzung von Wissen in Innovation zu verbessern.

Im Rahmen dieses Projektes werden die Professor/innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen des Studiengangs bis zum Jahr 2013 Methoden, Instrumente und Prozesse für die frühen Innovationsphasen hinsichtlich den Anforderungen von technologieintensiven Industriegüterunternehmen (tKMU) neu- bzw. weiterentwickeln um damit die Aktivitäten in den frühen Phasen des Innovationsprozesses effektiver und effizienter durchführen zu können. Für die Modell- und Methodenentwicklung, aber insbesondere für die Umsetzung der Ergebnisse im Rahmen des Wissenstransfers zu Unternehmen, wird ein Labor für die Front End-Aktivitäten von Technologieunternehmen aufgebaut (Front End of Innovation-Labor / FEI-Labor).

Ein Fokus dieses Labors liegt in der Integration von Virtual Reality-(VR)-Technologien in die Aktivitäten des Front Ends, um einerseits im Rahmen der Ideengewinnungs-Phase die bestehende zweiseitige Informationsasymmetrie zwischen Herstellern und Kunden zu reduzieren. Andererseits können durch diese VR-Technologien Technologie- und Produktkonzepte valider und schneller getestet und realisiert werden. Weitere Schwerpunkte des FEI-Labors sind das datenbankgestütze Technologiemonitoring und die Technologiebewertung, multisensorische Evaluierung von Produktkonzepten, Video-Monitoring-Technologien sowie Werkzeuge des Rapid-Problem-Solving.

FlexInno

Das vom Studiengang für Innovations- und Produktmanagement (IPM) konzipierte Projekt „FlexInno – Flexible Innovation Process Management, hat das Ziel, eine prozessorientierte Vorgehensweise für die Kommerzialisierung von technologischen Innovationen zu entwickeln und in der Industrie zu implementieren.

Im Zuge dieses Projektes gilt es gemeinsam mit Industriepartnern, eine prozessorientierte Vorgehensweise zur systematischen und frühzeitigen Planung der Technologiekommerzialisierung zu entwickeln, um eine rasche Marktpräsenz und Marktdurchdringung von technologiebasierten Innovationen zu erreichen. Um diesen  Kommerzialisierungsprozess in weiterer Folge auch erfolgreich in die Unternehmenspraxis implementieren zu können, wird vom Forschungsteam darüber hinaus eine prozessbegleitende Toolbox konzipiert, deren Anwendung Unternehmen dabei unterstützen sollen, in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld ihre Innovationsaktivitäten flexibel zu gestalten. Da ein branchenspezifischer Fokus dieses Projektes auch auf der Zulieferindustrie liegt, wird unter anderem auch eine empirische Best Practice Studie in der Automobilzulieferindustrie sowie Automobilindustrie durchgeführt, deren Ergebnisse in die Konzeption des Prozesses und der Toolbox einfließen werden.

Onlinebasierte Benchmarkingplattform „proPM“

Immer mehr Industriegüterunternehmen versuchen durch die Implementierung einer Produktmanagementorganisation die Effizienz ihrer Marktbearbeitung zu erhöhen. Das vom Studiengang für Innovations- und Produktmanagement (IPM) entwickelte Assessment- und Benchmarkingtool „proPM“ bietet diesen Unternehmen die einzigartige Möglichkeit, ihre Produktmanagement-Praxis mehrdimensional zu evaluieren und Ansatzpunkte zur Performancesteigerung zu identifizieren.

Aufbauend auf umfangreiche Forschungsaktivitäten bietet der Studiengang für Innovations- und Produktmanagement (IPM) Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktmanagementpraxis mittels des onlinebasierten Analysetools proPM mehrdimensional zu erfassen. Die Grundlage für dieses Assessment bildet das proPM-Analyseframework, welches vom Studiengang für IPM in Zusammenarbeit mit der Marketing Consult GmbH entwickelt wurde.

Entsprechend diesem Framework werden die strategische Ausrichtung des Unternehmens im Bereich Produktmanagement, organisatorische Aspekte des Produktmanagements, Anreiz- und Zielsystem im Produktmanagement sowie die operativen Aufgaben des Produktmanagements anhand von über 40 Faktoren erfasst und bewertet. Darüber hinaus werden branchenspezifische Größen und der Erfolg des jeweiligen Unternehmens ermittelt. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten nach Abschluss der Analyse einen individuellen Ergebnisbericht zugesandt, in dem alle erhobenen unternehmensspezifischen Daten sowohl den jeweiligen Durchschnittswerten aller teilnehmenden Unternehmen, als auch den Werten von Benchmarkingunternehmen gegenüber gestellt werden.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes konnten darüber hinaus folgende wesentlichen Erfolgsfaktoren des Produktmanagement identifiziert werden:  Innovationsstrategie basiert auf technologische Kompetenzen, es existieren klare Stellenbeschreibungen und Ziele für das Produktmanagement, Produktmanger werden erfolgsorientiert entlohnt, Produktmanager arbeiten intensiv mit F&E sowie Marketingservices zusammen und Produktmanager binden die Kunden proaktiv in die Innovationsaktivitäten mit ein.

IPM federführend in 800.000 € F&E-Projekt

Im Sommer 2007 wurde das vom Studiengang Innovations- und Produktmanagement (IPM) federführend entwickelte F&E-Projekt mit dem Thema “Virtuelle Lastdatenermittlung“ mit einem Volumen von 790.000 Euro vom Bund genehmigt. Dieses zu 60 Prozent geförderte Bridge-Projekt erstreckt sich über eine Laufzeit von zwei Jahren. Als Projektpartner sind neben IPM noch der Studiengang Maschinenbau der FH-OÖ und die JKU Linz, Institut für Stochastik an Bord. Initiator dieses Projektes ist die Firma Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH aus Grieskirchen.  

Bei der Entwicklung neuer Produkte müssen verschiedenste Rahmenbedingungen eingehalten werden. Neben der Qualität und dem Innovationsgehalt stehen hier besonders die Entwicklungszeit und die Entwicklungskosten im Vordergrund. Deshalb setzen viele Unternehmen bei der Entwicklung ihrer mechatronischen Produkte moderne Simulationsverfahren ein. Mithilfe dieser Berechnungsmethoden kann man bereits in frühen Phasen der Entwicklung Aussagen über die Eigenschaften des Produktes machen. Dieser Vorgang wird auch „Virtual Prototyping“ genannt. Auf diese Weise kann die Anzahl der benötigten Prototypen und die damit verbunden Prüfstandsläufe auf ein Minimum reduziert werden.

Die Einsatzmöglichkeiten der Simulation erstrecken sich über ein weites Gebiet. Angefangen bei einfachen statischen Berechnungen mit der Finite Elemente Methode (FEM), über dynamische Schwingungsanalysen mit FEM und der Mehrkörpersimulation (MKS), über Strömungsanalysen mittel CFD bis hin zur Akustikbewertung und der Betriebsfestigkeitsvorhersage.

Für alle zur Anwendung kommenden Berechnungsmethoden benötigt man Modelle, deren Eigenschaften dem realen Produkt möglichst nahe kommen sollen. Zusätzlich ist die genaue Kenntnis der Lastkollektive, die den Einsatz der Maschine beschreiben, erforderlich. Genau an dieser Stelle setzte ein mit der Fa. Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH initiiertes Forschungsprojekt an. Ziel dieses Projektes ist, eine maßgeschneiderte Methodik zu entwickeln, die ermöglicht, noch vor dem Bau der ersten Prototypen einer Landmaschine, die zu erwartenden Belastungen derjenigen zu ermitteln. Es soll ein Modell erarbeitet werden, das sowohl die Eigenschaften einer Landmaschine als auch jene des Bodens bzw. des Fahrers simuliert und verschiedene Fahrzustände berücksichtigen kann. Somit können über die gesamte Lebensdauer einer Maschine deren Belastungen am Rechner ermittelt werden. Die Lebensdauer der Maschine wird in weiterer Folge – nach Fertigstellung des ersten Prototyps – in einem Feldversuch oder einem gerafften Prüfstandslauf verifiziert.

Die Effizienz der Prüfzeit kann mit den in den Vorarbeiten erstellten Modellen verbessert werden, indem ein virtuelles Prüfstandmodell erstellt wird. Die Ergebnisse aus diesem Forschungsprojekt sollen bei allen Maschinen von Pöttinger zum Einsatz kommen.

StudentInnen, Forschungsassistent/innen und Professor/innen arbeiten gemeinsam an solchen Forschungsprojekten und deren Lösungsfindung. Die Vorteile dieses Teamworks liegen auf der Hand: Die Lehrinhalte bleiben aktuell und die Student/innen arbeiten bereits während ihres Studiums an interessanten und herausfordernden Projekten. So sind sie bereits im Vorfeld bestens für ihre Berufslaufbahn gerüstet.

„Am Studiengang „Innovations- & Produktmanagement“, kurz IPM, an der FH OÖ Campus Wels setzen wir verstärkt auf die interdisziplinäre Ausbildung, damit unsere AbsolventInnen im Spannungsfeld der Produktentwicklung als Schnittstelle zwischen Technik, Design und Management zielgerichtet agieren können.“, so der Projektleiter FH-Prof. DI. Dr. Michael Steinbatz.

IPMS – Innovation Performance Management System

Einleitung und Motivation
Innovationskraft ("Innovation Performance") ist eine wesentliche Grundlage für wirtschaft­lichen Erfolg im globalen Wettbewerbsumfeld. Sie ist die Fähigkeit, Ideen und Know-How zu generieren und diese erfolgreicher als Mitbewerber in Produkte, Verfahren und Dienst­leist­ungen umzusetzen. Soge­nannte "Innovation Practices" zur Steigerung der Innovationskraft werden daher in allen wichtigen Bereichen der Unternehmens­führung (Strategie, Strukturen, Prozesse, Kultur) gesucht. In der Praxis scheitert jedoch die Steigerung der Innovationskraft insbesondere bei KMU häufig an einem Mangel bei drei wesentlichen Grundlagen für das Innovationsmanagement – mangelnde Kenntnis der relativen Ausgangs­position, unzureichende Formulierung konkreter Ziele und unge­nüg­ende Anwendung geeigneter Maßnahmen ("Innovation Practices") zur Zielerreichung.

Nutzen und Ziele
Projektziel ist die nachhaltige Steigerung der Innovationskraft und die Verbesserung des Inno­vations­management von KMU und von größeren Unternehmen. Dazu wurde ein System konzeptioniert, welches entsprechend einem Manage­ment­kreislauf Unter­stützung bietet bei der Feststellung der relativen Ausgangsposition, der Definition von konkreten Zielen und der Durchführung geeigneter Maßnahmen zur Steigerung der Innovat­ions­kraft. Grundlage dieses Systems bildet das von den Projektpartnern entwickelte Innovation Excellence Modell, welche die wesentlichen Treiber für den Innovationserfolg beinhaltet.

Kernstück des in vier Module untergliederten Innovation Performance Management System bildet das von den Projektpartnern konzipierte und implementierte Online-Assessment-Tool, welches die Grundlage für die multidimensionale Analyse der relativen Ausgangsposition eines Unternehmens bildet.

Die Anwendungsfelder des IPMS liegen in folgenden Bereichen:

  • Ermittlung und Evaluierung der relevanten Dimensionen des Innovationsmanagements teilnehmender Unternehmen mittels Online-Assessment ( www.innovate-austria.at ).
  • Ermittlung der Innovationsleistung teilnehmender Unternehmen.
  • Austausch von in der Praxis bewährten Vorgehens­weisen (Innovation Practices) zur Steigerung der Innovationskraft in gemeinsamen Best Practice Trainings.
  • Aufbauend auf der jeweiligen Ausgangsposition sollen unternehmensspezifische Umsetzungsprogramme zur Steigerung der Innovationskraft definiert werden.

Buchneuerscheinung: Praxisorientiertes Innovations- und Produktmanagement!

Professoren der Studiengangs „Innovations- und Produktmanagement“ (IPM) der FH Wels publizieren in Kooperation mit der Abteilung für Business-to-Business Marketing der Johannes-Kepler-Universität ein umfassendes praxisorientiertes Lehrbuch.

Aufgrund eines immer dynamischer und komplexer werdenden Unternehmensumfeldes gewinnt das systematische Innovations- und Produktmanagement zunehmend an Bedeutung. Dieser Tatsache wurde mit der Konzeption eines neuen Lehrbuches Rechnung getragen, das dessen Grundlagen in kompakter Weise auf 400 Seiten vermittelt. Aufgrund der hohen Bedeutung von B2B-Märkten finden die Spezifika von Industriegüterunternehmen in den Ausführungen besondere Berücksichtigung. Eine weitere Besonderheit liegt in der Kombination von Lehr- und Fallstudienbuch, ein Ansatz, der in der einschlägigen Literatur kaum zu finden ist. Aus Sicht der Herausgeber ist diese Positionierung nicht nur für die praxisorientierte Hochschulausbildung im Bereich des Produkt- und Innovationsmanagements von besonderer Bedeutung, sondern gibt darüber hinaus dem Praktiker die Möglichkeit, aus der täglichen Arbeit bekannte Fragestellungen vor dem Hintergrund konzeptioneller Überlegungen neu zu bewerten.

Diesem Anspruch wird zudem auch durch die prozessorientierte Struktur des Buchs Rechnung getragen. Aufbauend auf die Grundlagen des Innovations- und Produktmanagements werden anhand von 16 Theoriebeiträgen und zwölf realen Fallstudien die Themen Strategische Planung im Innovations- und Neuproduktmanagement, Generierung und Bewertung von Produktideen, Produktkonzeption, Planung des Marketing-Mix, Produktentwicklung, Markterprobung, Lifecycle-Management sowie Organisation des Innovations- und Produktmanagements übersichtlich erläutert. Damit ist das Buch eine ideale Lehr- und Lernunterlage für die Hochschulausbildung in den Bereichen Innovations- und Produktmanagement sowie Business-to-Business-Marketing und eignet sich aufgrund des hohen Praxisgehalts auch bestens als Lektüre für Produkt-, Innovations- und Marketingmanager/innen. Das Buch ist ab sofort im Gabler Verlag erhältlich (ISBN: 978-3-8349-0974-9).

Studiengang Innovations- und Produktmanagement: EU-Projekt macht heimische KMUs wettbewerbsfähiger!

Die Studenten des Studienganges IPM können ihr Know-How im Rahmen des mit 100.000 Euro geförderten EU-Projektes REGINS erneut unter Beweis stellen.

Gemeinsam mit internationalen Projektpartnern wird ein Tool entwickelt, das Klein- und Mittelständischen Unternehmen den Umstieg von 2D auf 3D-CAD Anwendungen ohne Probleme ermöglicht. Die Entwicklung dieses Tools ist nur durch die einzigartige Kombination der studiengangsspezifischen Kompetenzfelder Mechatronik, B2B-Marketing und Produktentwicklung möglich.

„Im globalen Wettbewerb ist es mittlerweile Standard Produkte über 3D-Daten zu entwickeln und anzubieten. Damit Oberösterreichs KMUs dieser Anforderung gerecht werden und damit wettbewerbsfähig bleiben können, ist dieser Umstieg unumgänglich. Mit Hilfe dieses von meinen Studenten entwickelten Analyseinstruments werden die Anforderungen für die Unternehmen aufgezeigt und Potentiale gesichtet.“ erklärt Studiengangsleiter Dr. Michael Rabl.

IPM entwirft Design für Gas-Tankstelle der Linz AG

Prototyp der MobilGAS-TankBOX ist beim Linzer Autofrühling der Publikumsmagnet!

Innovationen, also die Entwicklung und Gestaltung von neuen Ideen, sind im Studiengang Innovations- und Produktmanagement (IPM) der FH OÖ Campus Wels die Kernkompetenz. Dies wurde beim diesjährigen Linzer Autofrühling erneut unter Beweis gestellt.

In einem gemeinsamen Projekt zwischen der Linz AG und IPM wurde eine umweltschonende Innovation für den Fahrzeugsektor entwickelt. Die Zielsetzung der Linz AG war es, eine Gas-Tankstelle für den Eigengebrauch zu entwerfen, die in Zukunft dem Verbraucher durch seinen privaten Erdgasanschluss viel Zeit und Kosten sparen soll. Die Lösung erarbeitete der international tätige Designer, IPM-Prof. Ralph Tille, der in seinem Konzept die Vorgaben der Linz AG, wie Sicherheit, Zuverlässigkeit sowie komfortable und einfache Bedienung souverän realisierte.

„Durch die an der FH Wels vorhandene Ausstattung an modernster Technologie ist es möglich, Innovationen von der Idee bis zum Prototypen virtuell abzubilden und den Umsetzungsprozess für das Unternehmen dadurch optimal zu betreuen“, erklärt Prof. Tille.

Entwicklung innovativer Produkttestverfahren

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der DNA Institute for DNA Profiling GmbH und der INOVIA GmbH Co KG begleitete der Studiengang für Innovations- und Produktmanagement den Innovationsprozess für einen neuartigen Vitaldrink.

Das Ziel dieses Projektes war seitens des Studiengangs IPM, relevante Marktinformationen zu generieren, welche die Grundlage für die Markteinführung eines innovativen Getränks bildeten. Neben Trend- und Wettbewerbsanalysen wurden vom Studiengang IPM spezifische Produkttestverfahren entwickelt und angewendet, welche die Basis für die Zielgruppenbestimmung und die darauf aufbauende Entwicklung der Positionierungsstrategie bildeten. Das Projekt wurde beim science2business award 2008 anerkannt und ausgezeichnet.

IPM setzt Schwerpunkt in "Digitaler Produktentwicklung"!

In den letzten Jahren hat die numerische Simulation in der Produktentwicklung einen immer höheren Stellenwert bekommen. Sie ermöglicht es frühzeitig, das Verhalten eines Produktes wie Festigkeit, Schwingungsverhalten etc, exakt voraussagen. Das erspart nicht nur aufwendige Prüfverfahren mit dem Prototypen und somit Kosten, sondern verkürzt auch die Entwicklungszeit enorm.

Beim Studiengang Innovations- und Produktmanagement (IPM) hat man der immensen Bedeutung dieses Werkzeuges Rechnung getragen und einen entsprechenden Schwerpunkt im Studienplan gesetzt.

„Für meine Studenten ist es wichtig, dass sie die Simulationsmethoden perfekt beherrschen und in interdisziplinären Projekten ihr Know-How in die Praxis umsetzten können. Bei diesen Praxisprojekten handelt es sich um konkrete Probleme aus der Wirtschaft, die in Studententeams unter Anleitung eines Professors bearbeitet und gelöst werden.“, erklärt IPM - Studiengangsleiter DI Dr. Michael Rabl.

So hat die Audi AG die Aufgabe gestellt, ein möglichst einfaches und zeitsparendes Mehrkörpersimulationsmodell zur Vorhersage von Eigenschaften neuer Motorengenerationen zu entwickeln. Die Studierenden konzipierten ein maßgeschneidertes Simulationsmodul für die Gleitlagerberechnung, das am Ende des Projektes an einem bestehenden V 8 Motor Modell mit Erfolg getestet werden konnte.