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News Innovations- und Produktmanagement

IPM & LTE Speaker bei Next Generation Internet Session in Wien

Als NGI Musterland präsentierte sich Österreich mit einer Reihe von Erfolgen und Forschungsprojekten. Um den Frontrunner-Status in Europa auszubauen, zielt das nationale Förderprogramm IKT der Zukunft von bm:vit und FFG verstärkt auf wegweisende Informationstechnologie. Erste Erfolge dieser verstärkten Initiative wurden bei der ICT 2018 in einer Networking Session mit dem Titel „LET’S CREATE THE NGI“ in Wien vor internationalem Publikum präsentiert. IPM und LTE vertraten die FH OÖ mit ihrem Forschungsprojekt FoodNetLab


NGI Initiative

Die NGI Initiative der Europäischen Kommission fördert Initiativen, die den Menschen bei der Entwicklung des Internets der nächsten Generation in den Mittelpunkt stellt und die Werte der EU hochhält. Aspekte wie Offenheit, Miteinbeziehung, Transparenz, Privatsphäre, Zusammenarbeit sowie Datenschutz sollen die Förderstruktur der europäischen Forschung der Zukunft leiten. Gestartet wurde die NGI Initiative mit Oktober 2017 durch Projektpartner in ganz Europa, darunter auch die Grazer Unternehmensberatung für Dissemination - UD, Teil des NGI Move Konsortiums. UD mit Manfred Aigner (AT), Aarhus University (DK), MobileWorldCapital MWC Barcelona (ES) sowie Resonance Design (BEL) sind federführend für die Bildung eines lebendigen NGI Ecosystems verantwortlich und haben dafür unter anderem die NGI Awards erfolgreich gestartet.(www.ngi.eu)

Österreich auf dem Weg an die Europaspitze

Drei österreichische Projekte im NGI-Kontext präsentierten im Rahmen der ICT 2018 erste Ergebnisse: COMPASS – Cooperative Design Spaces Next Generation Internet-of-Things Solutions, EXPEDiTE – EXPloring opportunities and challenges for Emerging personal DaTa Ecosystems: Empowering humans in the age of the GDPR sowie FoodNetLab – Exploratory Pilot: Food Value Network Innovation Lab.

FoodNetLab

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen die Interaktion zwischen den Akteuren der klassischen Lebensmittelindustrie-Wertschöpfungskette und der Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund ist in den nächsten Jahren ein erdrutschartiger Strukturwandel hin zu einem komplexen Wertschöpfungsnetzwerk zu erwarten. In dieses wird der Konsument stark eingebunden sein und mit seinen Produktvorstellungen den sensiblen Bereich der Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion signifikant beeinflussen. Es ist also an der Zeit, sich mit den Chancen und Risiken des Internet der Dinge im Lebensmittelsektor vertraut zu machen.

Ziel der Sondierung ist es, auf Basis einer Zukunftsstudie mit Vertretern aller Beteiligten des Wertschöpfungsnetzwerks ein Innovationslabor zu konzipieren, das die Netzwerkbildung über bestehende vorwiegend bilaterale Beziehungen hinaus unterstützt, um im Anschluss technische Entwicklungen aktiv voranzutreiben. Durch eine begleitende Ausstellung soll die Relevanz des Themas der breiten Öffentlichkeit zugänglich und bewusst gemacht werden. Dabei werden die Besucher durch ein spielbasiertes Format aktiv in die Ausbildung von Zukunftsszenarien eingebunden. (https://foodnetlab.com/)

Der Studiengang IPM bietet interessierten Unternehmen und Studierenden weitere Informationen unter der Telefonnummer +43 (0)50804-43040 oder auf der Webseite (www.fh-ooe.at/ipm).