Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Berufspraktikum

Ein Fachhochschul-Studium zeichnet sich durch die praktische Anwendung der Lehrinhalte im künftigen Berufsumfeld aus. Wichtiger Teil ist das Berufspraktikum, das in Bachelor- und Master-Studiengängen verpflichtend vorgesehen ist. Während des Praktikums werden die Studierenden durch einen FH-Betreuer und einen Firmenbetreuer betreut. Das Praktikum ist auch im Ausland möglich.
Im Folgenden finden Sie Auszüge aus ausgewählten Praktikaberichten der letzten Jahre.

Kerstin Göttfried

Verbreitung neuer Technologien in B2B-Märkten am Beispiel von Digital Signage

Studentin: Kerstin Göttfried
Unternehmen: LINZ AG TELEKOM

Digital Signage Systeme eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der digitalen Werbung und Informationsübermittlung und gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Ziel des Berufspraktikums bestand darin, die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Verbreitung von solchen Systemen zu erarbeiten, die Attraktivität aus Kundensicht festzustellen und Handlungsempfehlungen für die breitere Nutzung abzuleiten. Im ersten Schritt wurde das Thema Diffusion von neuen Technologien in B2B-Märkten theoretisch betrachtet, dabei wurden zentrale Einflussfaktoren auf die Verbreitung neuer Technologien und Anwendungen erarbeitet. Anschließend wurde die Ausgestaltung dieser Einflussfaktoren im Bereich Digital Signage systematisch eruiert sowie Vor-/Nachteile, Chancen/Risiken und mögliche Anwendungsbereiche erörtert. Die dafür benötigten Informationen wurden durch Sekundärforschung und Experteninterviews erhoben. Zur Abschätzung der Attraktivität aus Kundensicht wurde in einem weiteren Schritt eine standardisierte Online-Befragung der Bestandskunden und potentiellen Neukunden der LINZ AG TELEKOM durchgeführt. Im letzen Schritt wurden jene Faktoren, die Einfluss auf die Verbreitung von Digital Signage Systemen haben, dargestellt und mögliche Handlungsempfehlungen abgeleitet.

David Ornigg

Szenario-Entwicklung im Innovationsmanagement zur Strategieausrichtung in der Automobilindustrie

Student: David Ornigg
Unternehmen: Automobilzulieferkonzern

In einer schnelllebigen und dynamischen Wirtschaftswelt sehen sich Unternehmen häufig gezwungen, vorausschauend zu agieren, um auf besondere Situationen oder Ereignisse vorbereitet zu sein. Gerade die Automobilbranche gilt als ein hochgradig dynamischer Wirtschaftszweig, der geprägt ist durch starke Schwankungen und unvorhergesehene Ereignisse. Ein systematisches Auseinandersetzen mit der Zukunft wird zur Erfolgsgrundlage für innovative Unternehmen. Vor diesem Hintergrund war es Ziel des Praktikum, für ein großes Unternehmen der Automobilindustrie aufbauend auf ein breites theoretisches Fundament, die Szenario-Methode umfassend anzuwenden um dadurch die Informationsgrundlage für die strategische Innovationsplanung des Unternehmens zu legen.

Thomas Fraunhuber

Einführung eines Prozess-FMEA Standards

Student: Thomas Fraunhuber
Unternehmen: FACC AG
Die Prozess FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) ist ein Werkzeug, um mögliche Fehler in einem Prozess aufzuspüren, die zu fehlerhaften Produkten führen. Bei der Firma FACC wurden schon Anfänge für eine Prozess FMEA gemacht, aber noch nicht in dem Ausmaß, das von den FACC Kunden gewünscht wird. Ziel des Berufspraktikums war es, einen standardisierten Ablauf zur Durchführung von Prozess FMEA's zu erstellen. Dieser Ablauf sollte in einem Praxistest für einen projektspezifischen Herstellprozess verifiziert werden.

Gerald Hrazdera

Segmentierung und Analyse des europäischen Automotive Zuliefermarktes

Student: Gerald Hrazdera
Unternehmen: Engel Austria GmbH
Die Automobilindustrie ist einer der wichtigsten Technologietreiber für die Spritzgießtechnik. Neue Verfahren und Verfahrenskombinationen erschließen immer wieder neue Anwendungen und erfüllen die immer weiter wachsenden Ansprüche von Automobilindustrie und Autofahrern. Daher zielte dieses Projekt darauf ab, zukünftige Verfahren und Technologien, das Marktwachstum und die Marktpotenziale europäischer Produktionsstandorte systematisch zu ermitteln und zu analysieren. Demgemäß musste im Projekt eine Grundlage für zukünftige strategische Handlungen erarbeitet werden.

Anita Jungreithmayr

Strategisches Marketing bei Pöttinger

Studentin: Anita Jungreithmayr
Unternehmen: Alois Pöttinger Maschinenfabrik GmbH
Das Unternehmen Pöttinger ist mit rund 1000 Mitarbeitern der größte Landmaschinenhersteller Österreichs. Im Rahmen des Berufspraktikums im Bereich "strategisches Marketing" wurden 3 Einzelprojekte zu den Themen "Kundenzufriedenheitsanalyse", "systematische Konkurrenzbeobachtung" und "Point-of-Sale Marketing" durchgeführt. Zur Umsetzung der gestellten Aufgaben wurde im Bereich der Kundenzufriedenheitsanalyse ein Fragebogen erstellt, im Bereich der systematischen Konkurrenzanalyse ein entsprechender Leitfaden formuliert und im Rahmen des Projektes " Point-of-Sale Marketing" ein flexibles Konzept für 2 m2 Fläche entwickelt.

Günther Misof

Optimierung des Entwicklungsprozesses bei der Firma Bene AG

Student: Günther Misof
Unternehmen: Bene AG
Das Unternehmen Bene AG begeistert seine Kunden mit einem vielfältigen Produktangebot an Büromöbeln. Der Trend nach immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und der steigende Wettbewerb durch die Globalisierung zwingen immer mehr Unternehmen zu kürzeren Entwicklungszeiten. In diesem Praktikum war es Aufgabe, die Prozesse (Produktentwicklung, Life Cycle Management und Customizing) in der technischen Entwicklung der Firma Bene AG zu analysieren und in einer übersichtlichen Darstellung wiederzugeben. Zusätzlich sollten noch eine Checkliste für die Produktentwicklung und "goldene Regeln der Produktentwicklung" kreiert werden.

Julia Spiesberger

Diversifikationskonzept für die mögliche Fertigung eines Sommersportproduktes

Studentin: Julia Spiesberger
Unternehmen: Atomic Austria GmbH
Die Atomic Austria GmbH ist Teil der AMER Sports Corporation, einer der führenden Sport-Artikel-Firmen der Welt. Das Projekt befasste sich mit der Analyse der vorhandenen Fertigungsmaschinen für die mögliche Produktion von Sommersportprodukten, um die vorhandenen Maschinen besser auszulasten und neue Märkte zu erschließen.
Nach einer Recherche über mögliche Produkte, die in der Fertigung ähnlich einem Schi oder Snowboard sind, sollten die Marktpotenziale und die mögliche Fertigung dieser Produkte überprüft werden. Mit Hilfe dieser Ergebnisse sollte das für die Atomic Austria GmbH am besten geeignete Produkt ausgewählt und näher geprüft werden.