Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Absolventenstimmen

Georg Grestenberger

Georg Grestenberger

Sportler greifen ganz selbstverständlich täglich zum Tennisschläger oder Rennski, Piloten steigen ohne lange nachzudenken in ihr Flugzeug und jeder von uns tippt täglich eine Vielzahl an SMS und Nummern in sein Handy. Doch woraus all diese Gegenstände bestehen und woher sie welche Produkteigenschaften haben, darüber machen sich die wenigsten von uns Gedanken.
Georg Grestenberger schon. Der 27-jährige Absolvent des FH-OÖ-Studiengangs
"EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik"  ist „Research Engineer“ bei Borealis in Linz. „Während des Studiums beschäftigt man sich vor allem mit der Frage, woraus die verschiedensten Produkte des Alltags – vom High-Tech-Gerät bis zum Flugzeugteil – bestehen“, erklärt Grestenberger. Dementsprechend vielfältig seien auch die Berufsperspektiven: Absolventen stehen Jobs als in der Projekt- oder Fertigungsleitung, Materialentwicklung oder in übergeordneten Disziplinen wie der Qualitätssicherung offen. Die Jobchancen für Entwicklungsingenieure/innen für Metall und Kunststofftechnik schätzt der junge Akademiker als gut ein: „Man denke nur an die in OÖ vorhandene Dichte an kunststoff- und metallverarbeitenden Betrieben. Meiner Meinung nach ist der Markt für MKT-Absolventen noch lange nicht gesättigt.“

Vom Praktikum zum Fixjob
Auch er hätte sich nach dem Studium bei der Jobsuche leicht getan: Die
ersten Kontakte zu seinem heutigen Arbeitgeber Borealis knüpfte er während des sechsmonatigenPflichtpraktikums. Daraus ergab sich auch das Thema seiner Diplomarbeit: „Ich habe einen neuartigen, speziell für Kühlschrankverkleidungen entwickelten Kunststoff auf Herz und Nieren untersucht.“ Schon damals durfte er an zahlreichen abteilungs- und standortübergreifenden Projekten mitarbeiten. Den Einstieg ins Berufsleben hätten ihm vor allem die zahlreichen interdisziplinären Projekte und Laborübungen während des Studiums erleichtert. "Wertvoll sind auch die in diversen Seminaren vermittelten Soft Skillsin den Bereichen Präsentation, Kommunikation und Konfliktmanagement." und last, but not least, ein gutes Netzwerk zu Spezialisten in der Branche, die Grestenberger als Vortragender aber auch als Partner bei Studienprojekten kennengelernt hat.

Seine Leidenschaft für Werkstoffe entdeckte der 27-Jährige während seiner HTL-Zeit. Fürs Studium hätte er dadurch "Startvorteile gehabt, aber diese relativieren sich im Vergleich zu AHS-Abgängern sehr schnell“. Viel wichtiger seien technisches Verständnis und Begeisterungsfähigkeit für die „Welt der Material-wissenschaften“, wie Georg Grestenberger es nennt: „Ich fand es schon immer faszinierend, welche neue Welten sich einem öffnen, wenn man verschiedenste Werkstoffe im Mikroskop betrachtet und wie man anhand dieser Bilder Aussagen über das Verhalten eines Materials treffen kann.“ Dabei sei auch ein gutes Vorstellungsvermögen gefragt, denn „so manche Mikroskopiebilder könnten auch aus der Hand eines abstrakten Malers stammen“, scherzt der Techniker.

Andreas Brandmayr

DI (FH) Andreas Brandmayr

"Ich arbeite bei der Firma MCE in Linz als Schweißtechnologe. Durch das Studium "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik"erlangte ich die notwendigen Grundkenntnisse über das metallurgische Verhalten und die Eigenschaften der Stähle bzw. über die Herstellung, sowie mechanische und schweißtechnische Verarbeitung dieser.

Da man als Schweißtechnologe einen Abschluss als IWE (=International Welding Engineer) besitzen muss und diese Ausbildung im Zuge des Studiums erworben werden kann, hatte die Ausbildung an der FH Wels für mich einen doppelten Vorteil!"

DI (FH) Andreas Brandmayr
Absolvent "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik" mit Zusatzkurs "International Welding Engineer"
Schweißtechnologe, MCE Linz GmbH

Günther Schestak

DI (FH) Günther Schestak

"Ich habe mich für den Studiengang "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik" entschieden, weil bei der Erstellung des Studienplans über 20 oberösterreichische Firmen mitgewirkt haben. Durch das Berufspraktikum und die zahlreichen Lehrbeauftragten aus den Firmen ist die Praxisnähe der Ausbildung gesichert. Viele Laborübungen finden in oberösterreichischen Unternehmen statt, von denen viele zu den weltweiten Marktführern zählen! 
Materialien und deren Umsetzung in Produkte ist eine spannende und für die Zukunft wichtige Thematik. Ich habe mich schon während meiner Schulzeit sehr für  Naturwissenschaften interessiert und konnte dieses Interesse durch das Studium in einen interessanten und gefragten Beruf umsetzen. Damit steht mir die Tür in die ganze Welt offen!"

DI (FH) Günther Schestak
Absolvent "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik", Spezialisierung Metallische Werkstoffe
Prüftechnik und Analytik voestalpine Stahl GmbH

Jürgen Peko

DI (FH) Jürgen Peko

"Die breit gefächerte Ausbildung des Studiengangs "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik" ermöglicht mir in einem interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsbereich tätig zu sein.
Hierbei kommen neben der technischen Ausbildung auch die Kenntnisse im Bereich sozialer Kompetenz und Organisation zu tragen.
Durch das erworbene Wissen im Bereich der Werkstofftechnik bin ich in unterschiedlichen, bereichsübergreifenden Projekten involviert. Zu meinen Hauptaufgaben zählen unter anderem die Oberflächentechnik und die damit verbundene Verschleiß- und Schadensanalyse. Die sehr praxisorientierten Lehrinhalte der Vorlesungen können unmittelbar in meinen beruflichen Tätigkeiten angewendet werden.
Somit ermöglicht der Studiengang "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik" eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für ein interessantes und abwechslungsreiches Betätigungsfeld."

DI (FH) Jürgen Peko
Absolvent "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik", Spezialisierung Metallische Werkstoffe
Produktentwicklung, KTM Sportmotorcycle GmbH Mattighofen

Michael Rafetzeder

DI (FH) Michael Rafetzeder

"Ich habe mein Studium (Fachrichtung Metallische Werkstoffe) 2007 abgeschlossen. Sofort nach der Diplomprüfung habe ich mein durch das Berufspraktikum und die Diplomarbeit bereits aufgebautes Arbeitsverhältnis endgültig „fixiert“. Ich bin bei der Firma Nemak Linz GmbH beschäftigt. Die Firma ist namhafter Hersteller von Motorenkomponenten aus Aluminium-Gussteilen (hauptsächlich Zylinderköpfe und Motorblöcke). Ich bin dort im Bereich der Prozessentwicklung tätig und beschäftige mich hauptsächlich mit Material- und Wärmebehandlungsentwicklungen.
Das Studium bildet mit seinem breiten Spektrum an anwendbarem Wissen eine ideale Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben. Man kann dadurch in sehr vielen Sparten Fuß fassen – von der Leichtmetall-Gießerei über Walzwerke oder Schweißbetriebe die mit Stahl arbeiten - auch Sondermetalle können von Absolventen in Angriff genommen werden. Sehr hilfreich und interessant waren aber auch die nicht-technischen Fähigkeiten im Bereich der Kommunikation und Organisation, die vermittelt wurden. Dieses Zusatzwissen hat mir schon so manches Lob eingebracht!
Insgesamt kann ich das Studium guten Gewissens weiterempfehlen! Auch im Hinblick darauf, dass die Material-Industrie in den nächsten Jahren noch viele kluge Köpfe mit guter Ausbildung brauchen wird!"

DI (FH) Michael Rafetzeder
Absolvent "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik" mit Zusatzkurs
"International Welding Engineer (IWE)"
Prozessentwicklung mit Material- und WBH-Entwicklung, Nemak Linz GmbH

Michael Reisecker

DI (FH) Michael Reisecker

"Rückblickend betrachte ich mein FH-Studium als eine Wand zahlreicher Ordner, bei denen ich nicht jeden einzelnen bis ins Detail kenne, ich jedoch sofort weiß, wo etwas zu finden ist. Was ich damit sagen will ist, dass im Rahmen des Studiums zwar nicht immer die Zeit blieb, alles bis ins Detail zu erlernen, jedoch das Studium eine enoerme Bandbreite an Wissen, bot, was mir jetzt im beruflichen Alltag sehr oft zugute kommt! Ich bin der Meinung, dass es besser ist, über viel gut Bescheid zu wissen als über wenig sehr gut. Daher würde ich wieder den Weg der FH wählen, da ein sehr breites Spektrum an Wissen vermittelt wird und vor allem - was noch viel wichtiger ist - zumeist von Lehrenden die aus der Praxis kommen! 
Aufgrund der zahlreichen Firmenprojekte im Rahmen des Studiums hatte ich schon vor Abschluss einige Angebote! Unmittelbar nach meinem Studium wählte ich zwischen 4 Firmen aus, was bei meinen Studienkollegen ebenso der Fall war."

DI (FH) Michael Reisecker
Absolvent "EntwicklungsingenieurIn Metall und Kunststofftechnik", Spezialisierung Kunststofftechnik
Research Engineer Mechanical Properties
Advanced Polymer Characterisation
Innotech Operational Support
Borealis Polyolefine GmbH, Linz