Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Der FH-Studiengang Automatisierungstechnik - und mit ihm die gesamte technische Fakultät in Wels - feierte kürzlich sein 25-jähriges Bestandsjubiläum. Gemeinsam mit dem Hagenberger Studiengang Software Engineering legte Automatisierungstechnik im Jahr 1993/94 den Grundstein für die Erfolgsstory FH Oberösterreich. Dieses mechatronische Studium zählt seit Beginn an zu den renommiertesten technischen Studiengängen Österreichs und wird regelmäßig ausgezeichnet. Beeindruckende Zahlen belegen dies: 1300 erfolgreiche AbsolventInnen, 99 % von ihnen haben einen verantwortungsvollen, gut dotierten Job, mehr als 3000 studentische Projekte wurden in den letzten 25 Jahren für die oberösterreichische Industrie bearbeitet – eine Erfolgsstory aus dem österreichischen FH-Bilderbuch.

Grundstein für enormes Wachstum gelegt

Knapp 100 Pionier-Studierende starteten unter der Leitung von Artur Kaser im Jahr 1994 das Studium AAPT – Automatisierte Anlagen und Prozesstechnik an der FH in Wels. „Heute studieren 2100 Studierende an der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften – rund 150 davon im Studiengang Automatisierungstechnik. Das AT-Studium kann sich zu Recht als der Grundstein für das beeindruckende Wachstum der Welser Fakultät f rühmen“, freut sich Dekan Michael Rabl.

Mehr als 1300 AbsolventInnen für die heimische Industrie

„Mittlerweile haben mehr als 1300 AbsolventInnen das Automatisierungstechnik-Studium erfolgreich abgeschlossen, wobei fast alle Studierenden bereits während des Studiums mehrere konkrete Jobangebote bekommen haben. Eine Bestätigung, dass unsere AT-Ausbildung von Beginn an am Puls der Zeit liegt. Besonders freut uns auch, dass viele unserer AbsolventInnen jetzt in leitenden Positionen sind. Fast jährlich wird die hohe Qualität auch von den nationalen und internationalen Rankings bestätigt, wo Automatisierungstechnik regelmäßig den Spitzenplatz aller mechatronischen Studiengänge gepachtet hat“, berichtet der stolze Studiengangsleiter Burkhard Stadlmann.

Automatisierungstechnik initiiert Forschung

Der Studiengang Automatisierungstechnik war auch von Beginn an für die Forschungsstärke der FH Oberösterreich verantwortlich. Im Jahr 2000 wurde der erste wissenschaftliche Mitarbeiter der FH Oberösterreich im Bereich Verkehrsautomatisierung eingestellt. Heute forschen in Wels etwa 170 Wissenschaftler an Forschungsprojekten in 6 Schwerpunktthemen. Die FH Oberösterreich ist seit Jahren die forschungsstärkste FH Österreichs.

Königsdisziplin der Technik

„Durch die zahlreichen Projekte während des Studiums entwickeln die Studierenden eine gute Problemlösungskompetenz“, betont Burkhard Stadlmann, der auch weiß, dass „seine“ AbsolventInnen in der Wirtschaft heiß begehrt sind. „Die starke Praxisnähe, die hohe Ausbildungsqualität und die anwendungsorientierten Forschungsleistungen sind die Erfolgsfaktoren, die die heimischen Betriebe an der Welser FH schätzen.“

Die „Königsdisziplin“ der Technik mit Maschinenbau, Elektrotechnik, industrieller Informatik, Sensorik und Robotik ist zwar eine Herausforderung, aber eine die sich lohnt. „Wer sich dieser stellen mag, ist herzlich willkommen. An späteren Jobangeboten wird es auch in Zukunft nicht mangeln“, so Stadlmann.