Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

Karriere

99 Prozent der Welser FH-Absolvent*innen haben einen Job

Die Nachfrage nach den Absolventinnen und Absolventen ist groß. Jährlich ist die FH-Karrieremesse Wels mit knapp 100 Unternehmen ausgebucht. Das belegen auch die Umfragen: 99 % der Welser FH-Absolventinnen und Absolventen haben einen Job (Quelle AMS). 96 % empfehlen ihr Studium weiter und 77 % sind überdurchschnittlich zufrieden (Quelle trendence Graduate Barometer). Nationale und internationale FH-Rankings belegen zudem die hohe Qualität der Welser Studiengänge, die immer die Spitzenplätze einnehmen (FH-Ranking Industriemagazin, CHE-Ranking).

Hier berichten einige im Bereich Nachhaltigkeit erfolgreich tätige Absolvent*innen über ihren beruflichen Werdegang und über ihre Erfahrungen mit einem FH-Studium in Wels.

Philipp Stelzmüller BSc MSc, Absolvent Angewandte Energietechnik

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion?
Direkter Einstieg nach dem Angewandte Energietechnik-Studium bei STIWA im Geschäftsbereich Gebäudeautomation. Ausarbeitung von Energie-Audits nach EEffG. Erstellung von Energiekonzepten für Büro- und Industriegebäude inklusive anschließendem Monitoring und Lifecylce Management.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Großes Interesse an erneuerbaren Energien und nachhaltiger Veränderung der Gesellschaft

Das hat Ihnen das AET-Studium gebracht? Was ist das Besondere an AET?
Breites Wissen über unterschiedliche Energieformen sowie technische Disziplinen.
Die Möglichkeit Gesamtsysteme zu erfassen und "über den Tellerrand zu blicken"

Highlight während der Studienzeit?
Der tolle Zusammenhalt im Jahrgang und die dadurch entstandenen hochwertigen Gruppenarbeiten

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Wels?
Gemeinschaft / Zug / Zukunftsvision

Katharina Hader BScE, Absolventin Bio- und Umwelttechnik

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion?
Nach der Matura 2006 in einer höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe habe ich in verschiedenen Sparten berufliche Erfahrungen gesammelt. Die umwelttechnischen und wissenschaftlichen Themen interessierten mich dabei immer am meisten. Mir wurde klar, dass ich tieferes Wissen und Fachkenntnisse benötige, um in einem solchen Berufsfeld Fuß zu fassen. 2010 startete ich mit dem perfekten Allround-Studium Bio- und Umwelttechnik BUT. Im sechsten Semester des Studiums machte ich mein Praktikum am Wassercluster Lunz im ökotoxikologischen Bereich, wo ich nach dem abgeschlossenen Studium 2013 mit dem Bachelor of Science in Engineering dann auch direkt als technische Assistentin und Projektmitarbeiterin eine interessante wissenschaftliche Stelle antrat. Berufsbegleitend startete ich damals das Master-Studium Ökologie an der Universität Wien. Ich konnte 2013 auch noch den Kurs zum Abfallberater und Abfallbeauftragten an der FH OÖ Wels absolvieren.
Nach meiner Kinder-Karenzzeit ergab sich die Gelegenheit, dass die abfallrecycelnde Biogasanlage in meinem Heimatort durch einen neuen Betreiber wieder eröffnet wurde. Ich startete 2017 als Biotechnikerin und übernahm die technische Administration und Inbetriebnahme der Anlage. Aufgrund meines Engagements wurde mir direkt die Prokura und 2018 auch die Geschäftsführung übertragen. Seit 2019 bin ich auch als Gesellschafterin an der Anlage beteiligt und treibe den Ausbau und die Optimierung der Anlage voran.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Der wichtigste Entscheidungsgrund war für mich das Angebot eines idealen Mixes aus naturwissenschaftlichem Fachwissen und technischen Kenntnissen kombiniert, verpackt in Vorlesungen und Übungen für tatsächliche, wirtschaftliche Anwendungszwecke. Pragmatisch gesehen gibt es zusätzlich von Niederösterreich eine gute Pendler-Anbindung per Bahn und die Studiengebühren wurden damals großzügigerweise vom Land Oberösterreich übernommen, was mir in meiner Lebenssituation sehr unterstützend entgegen gekommen ist und meine Entscheidung bekräftigt hat.
Nachdem ich später auch Erfahrungen an der Universität sammeln konnte, wurde meine damalige Entscheidung auch bestätigt. Der Unterschied zwischen dem Erwerben von theoretischen Grundlagen zu einem spezifischen Fachthema in eigenverantwortlicher Organisation an der Uni und der konzentrierten fächerübergreifenden Agenda, marktfähige und glückliche Absolventen auszubilden an der FH, ist für mich der Grund warum ich wieder die FH OÖ Wels wählen würde.

Das hat Ihnen das BUT-Studium gebracht? Was ist das Besondere an BUT?
Im Studiengang BUT bekommt man ein breites Basiswissen in vielen verschiedenen Fachbereichen. Mit zusätzlichen Übungen wurden Kernkompetenzen wie soziale Umgangsweisen, Businessenglisch, IT, Planung und Projektentwicklung etc. gefördert. So bekommt man eine Ausbildung, die sich in der Arbeitswelt sinnvoll anwenden lässt und tatsächlich hilfreich ist. In meinem Beruf als Betriebsleiter einer Biogasanlage kann ich sowohl komplexe verfahrenstechnische Berechnungen anstellen als auch die biologischen Fermentationsvorgänge verstehen und überwachen. Das Erwerben von Teamarbeits- und Führungskompetenzen im Studium hat sich als ebenso vorteilhaft erwiesen, wie das der notwendigen technischen Grundkenntnisse.  

Highlight während der Studienzeit?
Praktische Übungen, Exkursionen und Laboreinheiten, Teambuilding und Kennenlernwochenende… und Sterntaler

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Wels?
Organisiert, nützlich, spannend

DI (FH) Thomas Primetzhofer, Absolvent Bio- und Umwelttechnik

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. Beschreibung der derzeitigen Funktion
Ab 2008 Fa. Nufarm GmbH & Co KG als Prozess Ingenieur anstellte. Direkt dem Produktionsleiter berichtend arbeitete ich in den folgenden 5 Jahren gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen daran, die chemischen Produktionsprozesse in den Bereichen Output, Ressourceneinsatz, Energieeffizienz, Qualität, Prozesssicherheit und Abfall-/Abwasserminimierung zu optimieren. Ab 2013 Leiter Technik in den Bereich der Instandhaltung & des Projektengineerings. Nach knapp drei Jahren in dieser Position eröffnete sich im April 2016 die Möglichkeit, die Produktionsleitung zu übernehmen, was ein ca. 100 Mitarbeiter umfassendes Team zur Folge hatte. Mit November 2016 wurde ich weiters zu einem der Prokuristen der Nufarm GmbH & Co KG bestellt. Am 15. September 2017 wurde mir die Position des Site Managers übertragen. In dieser Funktion bin ich für die Einhaltung des Standortbudgets sowie für ein erfolgreiches Zusammenspiel aller Abteilungen im Umfeld der Produktion verantwortlich. Ebenso zählt die strategische Weiterentwicklung des Standortes unter Einbeziehung der Konzernziele zu meinem spannenden Betätigungsfeld. Neben diesen internen Aufgaben vertrete ich die Firma als gewerberechtlicher Geschäftsführer gegenüber dem Gewerberecht und den Behörden.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Nach dem Abschluss eines naturwissenschaftlichen Gymnasiums (Gymnasium Aubrunnerweg Linz) wollte ich meinen Interessen im Bereich der Naturwissenschaften mit einer praxisbezogenen Ausbildung nachgehen und entschied mich daher für den damaligen Diplomstudiengang „Bio- & Umwelttechnik“ an der FH OÖ Wels, der für mich diese beiden Punkte perfekt vereinte.  

Was hat Ihnen das Studium gebracht? Welche Inhalte können Sie nun gut nutzen?
Die Ausbildung zu einem Generalisten hat mir bereits den Berufseinstieg erleichtert, da ich dadurch die vielen unterschiedlichen Aufgabenstellungen gut meistern konnte. Die sehr breit gefächerte Ausbildung macht es mir nun möglich, mit allen Abteilungen zusammenzuarbeiten und deren Problemstellungen und Bedürfnisse zu verstehen und ist daher vor allem für die Weiterentwicklung des Standortes sehr hilfreich. Die Entwicklung der analytischen Fähigkeiten sowie des vernetzten Denkens und die „Hemdsärmeligkeit“, die einem während dem Studium vermittelt wurde, hat sich über die Jahre für meine Karriere stets als positiv erwiesen.

Highlight während der Studienzeit?
Die vielen praktischen Übungen in den super ausgerüsteten Labors & den Versuchsanlagen

Meine 3 Worte zu Wels / zum Studium in Wels
Lebenswert, Einbahnen, Ausbildungsstandort / Generalisten Ausbildung, alltagsnah, zeitgemäß

Martina Grubmüller BSc MSc, Absolventin Angewandte Energietechnik

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion?
Im Anschluss an mein Masterstudium Öko Energietechnik habe ich bei der Firma Energiewerkstatt – Verein und technisches Büro für erneuerbare Energie als technische Projektplanerin für Windenergie begonnen. Ich bin in der Begleitplanung von Bewilligungsverfahren tätig, erstelle zudem Gutachten und bin bei Forschungsprojekten involviert.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Ich wollte mein Wissen im Bereich der erneuerbaren Energien erweitern bzw. vertiefen und habe mich für das Studium Öko Energietechnik entschieden, da es sehr breit gefächert ist und für mich den optimalen Mix aus den diversen erneuerbaren Energien darstellte. Der Bezug und Kontakt zur Wirtschaft war neben den Studieninhalten ein weiterer Grund, mich für dieses Studium zu entscheiden.

Das hat Ihnen das OET-Studium gebracht? Was ist das Besondere an OET?
Das OET-Studium hat mir ein breites Wissen im Bereich der Energiesysteme, -dienstleistungen und im Projektmanagement vermittelt und den Zusammenhang zwischen den einzelnen Energieformen gelehrt. Darüber hinaus hat mich das Studium optimal auf meinen jetzigen Job vorbereitet.

Highlight während der Studienzeit?
Der gute Zusammenhalt unter uns Studenten und die Auslandserfahrungen, die ich während meines Studiums machen durfte.

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Wels?
breites Know-How, praxisorientiert, Zusammenhalt
 

Dipl.-Ing. Anna Schatzl BSc, Absolventin Bauingenieurwesen im Hochbau

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion?
Ich habe während meiner Schuljahre erkannt, wie sehr mich doch technische Berufe und die damit verbundenen Arbeitsbereiche und Aufstiegschancen interessieren. Daher habe ich nach Abschluss der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin den Weg zur Frau Bauingenieur gewählt.

Meine Masterarbeit zum Thema „LEAN Construction“ habe ich dann in Zusammenarbeit mit der STRABAG AG verfasst. Dadurch bin ich auf die vielfältigen Jobangebote der Firma aufmerksam geworden. Seit meinem Abschluss bin ich im Bereich Bauprozessoptimierung tätig. Als Teil des LEAN Construction Teams arbeite an dessen konzernweiter Weiterentwicklung mit.

Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Da ich aus Oberösterreich komme und ein Studium in meiner Nähe gesucht habe, war ich froh als der Studiengang ins Leben gerufen wurde. Zudem gab mir die FH Wels die Chance, trotz meiner wenigen facheinschlägigen Vorkenntnisse, meine Wunschausbildung zu absolvieren.

Was hat Ihnen das BI-Studium gebracht? Was ist das Besondere an BI?
Dieses Studium ermöglicht einem so viele Türen. Die Bandbreite an Jobmöglichkeiten ist groß! BauingenieurInnen sind sehr gefragt.

Highlight während der Studienzeit?
Mein Persönliches Highlight: Kein Zweitantritt einer Prüfung.

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Wels?
Praxisnahe, gut organisiert, ermöglicht jedem die Chance auf sein Wunschstudium

 

Lisa Auinger BSc MSc, Absolventin Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik

Beschreibung Ihrer Berufslaufbahn inkl. derzeitiger Funktion?
HTL Andorf (Kunststofftechnik) – Studium Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik Bachelor und Master am FH OÖ Campus Wels – Masterarbeit bei MKW Kunststofftechnik GmbH – nach der Ausbildung von MKW übernommen und den Bereich Nachhaltiges Qualitätsmanagement aufgebaut und derzeit in diesem Bereich tätig
 
Warum haben Sie ein Studium in Wels absolviert?
Weil mein Interesse schon immer in der Kunststofftechnik lag und wir durch die HTL in das 3. Semester einsteigen konnten.

Warum FH und nicht Uni?
Weil in der FH mehr Praxisbezug besteht.
 
Das hat Ihnen das WFT-Studium gebracht? Was ist das Besondere an WFT?
Interesse an Kunststofftechnik, Einstiegsmöglichkeit im 3. Semester, Vielseitig

Highlight während der Studienzeit?
Mit 23 Jahren den Master abgeschlossen zu haben

Meine 3 Worte zu Wels / zur FH OÖ Wels?
FH Wels sehr empfehlenswert