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Workshop für modernes Fräsen am FH-Campus Wels

Fräsen bezeichnet man das Bearbeiten von Metallen, Holz oder Kunststoffen mit rotierenden Werkzeugen in Fräsmaschinen oder Bearbeitungszentren. Kürzlich fand zum modernen Fräsen, dem so genannten „Highspeed cuting“ am FH-Campus Wels ein Workshop statt, den sich 40 namhafte Firmenvertreter nicht entgehen ließen.

Das HSC-Fräsen wird vornehmlich bei Formenbauern eingesetzt, aber auch in der Autozuliefer- und in der Maschinenbauindustrie. Um den Durchsatz beim Fräsen zu erhöhen, dabei aber keinen Qualitätsverlust zu erleiden bzw. die Qualität sogar noch zu verbessern, wurden so genannte „Highspeed cuting“- Fräsmaschinen entwickelt.

Beim normalen Fräsen entstehen heiße Späne und die Wärme der Zerspanung überträgt sich auch auf das Werkstück. Die erwärmten Bauteile können sich dadurch verformen und ihre Maßgenauigkeit verlieren. Mit der HSC-Fräsmaschine des Fachbereiches Maschinenbau am FH-Campus Wels können nun derart hohe Schnittgeschwindigkeiten realisiert werden, dass trotz glühender Späne, ein verzugfreies Werkstück mit hoher Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität produziert werden kann.

Neben der Vorstellung einer modernen fünfachsigen „Highspeed cuting“-Fräsmaschine des deutschen Herstellers Deckel-Maho-Gildemeister (DMG) mit höchsten Schnittgeschwindigkeiten, Vorschüben und Beschleunigungen, hielt der Maschinenbau-Fachbereichsleiter FH-Prof. Dr. Reinhard Busch einen Fachvortrag über HSC-Bearbeitung.
„Die Fertigungstechnik ist eine der tragenden Säulen unseres Wohlstandes. Der FH-Campus Wels ist auch hier an vorderster technologischer Front involviert“, fasst Busch zusammen.

Anschließend konnten sich die Teilnehmer noch ein Bild von den fertigungstechnischen Einrichtungen am FH-Campus Wels machen.

FH-Prof. DI Dr. Reinhard Busch vor der HSC-Fräsmaschine des FH-Campus Wels