Campus WelsTechnik & Angewandte Naturwissenschaften

News/Aktuelles FH OÖ Campus Wels

Neues Studium Agrartechnologie und –management erfolgreich gestartet

Die HBLA Elmberg-Absolventin Michaela Sandmayr wurde kürzlich für ihre Matura-Diplomarbeit mit dem Georg-Prosoroff-Preis ausgezeichnet. Mit diesem Award werden Forschungsarbeiten an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten zum integrierten Pflanzenschutz prämiert. Sandmayr beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit verschiedenen Anbau- und Unkrautbekämpfungsvarianten von Braunhirse und optimierte so die Produktion am elterlichen Marktfruchtbetrieb. Nun studiert sie am FH OÖ Campus Wels den neuen Studiengang Agrartechnologie & -management und blickt auf das erste erfolgreiche Studiensemester zurück.


Erfolgreicher Studienstart

Die 20jährige Kronstorferin hat im Herbst mit dem neuen FH-Studium Agrartechnologie & -management begonnen, weil sie ihr landwirtschaftliches Wissen, das sie an der HBLA Elmberg erworben hat, noch weiter vertiefen will. „Außerdem werde ich den elterlichen Marktfruchtbetrieb übernehmen und eine fundierte Ausbildung ist sowohl in der eigenen Landwirtschaft als auch für meine berufliche Karriere von Vorteil“, sagt Michaela Sandmayr.

 

Praxisnahes Studium
Sie kann nun bereits auf ein erfolgreiches Semester zurückblicken. „Das Studium gefällt mir sehr gut. Wir haben sehr kompetente und engagierte Dozenten. Einige der Dozenten kommen aus der Praxis und dadurch werden auch viele aktuelle Themen besprochen. Darüber hinaus sind die Inhalte des Studiengangs breit gefächert – von Agrar über Management bis hin zur Technik. Somit ist es sehr abwechslungsreich“, berichtet die ausgezeichnete Studentin.

 

Gute Gemeinschaft
Ein besonderes Highlight ist auch die gute Gemeinschaft im Jahrgang. „Wir kommen von sehr unterschiedlichen Betrieben, und die meisten hatten bereits die Möglichkeit, praktische Erfahrungen sammeln zu können. Wir können viel voneinander lernen, haben gemeinsam großen Spaß und unterstützen uns gegenseitig“, sagt Sandmayr. „Auch in Wels gefällt es mir sehr gut. Man kann in der Innenstadt eigentlich alle Ziele zu Fuß erreichen und es ist eine schöne, gemütliche Stadt mit einem großen Angebot an Bars und Wirtshäusern“, fügt sie schmunzelnd hinzu. „Außerdem kann man bei den Seiterlstandln der Hochschülerschaft Leute aus anderen Studienrichtungen kennenlernen.“

 

Wissenschaftliche Testreihe
Im Rahmen ihrer Diplomarbeit für die Matura der HBLA Elmberg hat sich Michaela Sandmayr bereits wissenschaftlich betätigt. Sie untersuchte die Effizienz verschiedener Anbau- und Unkrautbekämpfungsvarianten. Dazu führte sie Parzellenversuche mit verschiedenen Saat- und Unkrautbekämpfungsvarianten durch und verifizierte die Ergebnisse mit einer Parzelle, bei der sie auf jegliche Art der Unkrautbekämpfung verzichtete.

Der Versuch zeigte, dass der Braunhirseanbau im Drillsaatverfahren im Vergleich zur Reihensaat um knapp 13 Prozent höhere Erträge aufwies und unter geringerem Unkrautdruck litt. „Obwohl im Reihensaatanbau eine um rund 20 Prozent höherer Bestockung vorlag, führte es nicht zum gewünschten Ergebnis und viele Rispen erreichten keine Reife“, berichtet Sandmayr.

 

Braunhirse gut verträglich
Braunhirse kann in die bestehenden Ernährungsgewohnheiten einfach integriert werden. Bei Backmischungen kann Getreide bis zu 20 Prozent durch Braunhirse ersetzt werden. Der Konsum von Braunhirse trägt dazu bei, den täglichen Kalium- und Magnesiumbedarf leichter zu decken. Außerdem enthält Braunhirse viele Ballaststoffe und ist auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit sehr gut bekömmlich.

 

Jetzt bewerben
Interessierte können sich unter www.fh-ooe.at/agr informieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende Juni. Tipp: Bereits jetzt bewerben und Studienplatz sichern.

 

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger, Marketing/PR, FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Campus Wels, Tel. 050804-43120, Mobil 0664/8048443120, peter.helmberger@fh-wels.at

Michaela Sandmayr Bildquelle: Privat

Michaela Sandmayr bei der Vergabe des Georg Prosoroff-Preises. Bildquelle: Privat