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Konferenz lotste Mechatroniker aus aller Welt nach Wels

Am 23. und 24. Mai 2019 trafen einander rund 70 Wissenschaftler aus aller Welt am FH OÖ Campus Wels, um sich bei einer Internationalen Konferenz stärker zu vernetzen und über Forschung und Lehre im Bereich Mechatronik auszutauschen.


„Die Mechatronik ist und bleibt die Schlüsseltechnologie für die Produktion der Zukunft. Diesem Faktum haben wir mit der 20. Internationalen Mechatronik-Konferenz hier am FH OÖ Campus Wels und ihrem wissenschaftlichem Anspruch Rechnung getragen“, erklärt PD DI Dr. Peter Hehenberger, Professor an der FH-Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften.

Fokus auf Forschung, Lehre und Praxis
Hehenberger leitete das international besetzte wissenschaftliche Organisationskomitee, gemeinsam mit seinen Kollegen hat er die Welser Konferenz ein Jahr lang vorbereitet. „Uns war wichtig, dass bei der Konferenz nicht nur Forschungsthemen diskutiert werden, sondern auch auf die Lehre und ihren Verbindungen zur Forschung und zur Wirtschaft Bezug genommen wird“, sagt Hehenberger.

70 Teilnehmer und 50 Vorträge
Mit rund 70 teilnehmenden Wissenschaftlern aus 18 Ländern und 4 Kontinenten war die Mechatronik-Konferenz in Wels eine der größeren weltweit. Entsprechend breit aufgestellt war auch das Programm der Konferenz. Das Spektrum der 50 Vorträge reichte von Industrie 4.0 über Bio/Nano-Mechatronik bis hin zur Mobilität (Stichwort Autonomes Fahren) und zu Trends in der Lehre von Mechatronik an Fachhochschulen und Universitäten. „Dabei freut uns besonders, dass die wissenschaftlich sehr hochwertigen Arbeiten allesamt in IEEE publiziert werden und dadurch der weltweit agierenden Mechatronik-Community zur Verfügung stehen“, sagt der Organisator und FH-Professor für integrierte Entwicklung im Maschinenbau, Peter Hehenberger.

TGW präsentiert intralogistische Fallstudie
Mit an Bord war bei der Konferenz auch die Industrie. Und zwar in Person von Dr. Alfred Sadlauer von der Welser TGW Mechanics GmbH. Nach dem Referat des wissenschaftlichen Hauptredners Prof. Maki Habib von der „American University“ in Kairo stellte Sadlauer in seinem Hauptreferat eine intralogistische Fallstudie zu Plattformen für Mechatronik-Produkte vor.

Im Zuge der Mechatronik-Konferenz am FH OÖ Campus Wels gab es auch ein gemeinsames Abendessen der Teilnehmer im urigen Bauernhof „Moar in Grünbach“. Durch die Kooperation mit dem oberösterreichischen Mechatronik-Cluster, der das Abschlussmeeting des internationalen Projekts NUCLEI im Rahmen der Konferenz abhielt, konnten an den zwei Tagen insgesamt 100 Personen aus Wissenschaft und Industrie zum Thema Mechatronik in Wels begrüßt werden.

Wissenschaftlicher Hauptredner Prof. Maki Habib (The American University in Cairo, Ägypten) mit Konferenzorganisator Prof. Peter Hehenberger (Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels) Bildquelle: B.Plank – imbilde.at

Gruppenfoto mit Gründer der REM-Konferenzserie Prof. Reiner Dudziak (Hochschule Bochum, Deutschland), Wissenschaftlicher Hauptredner Prof. Maki Habib (The American University in Cairo, Ägypten), Konferenzorganisator Prof. Peter Hehenberger (Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels), Hauptredner aus der Industrie Dr. Alfred Sadlauer (TGW Mechanics GmbH, Österreich) und der Konferenzveranstalter im nächsten Jahr Prof. Krzysztof Kluszczynski (Technische Universität Krakau, Polen) Bildquelle: B.Plank – imbilde.at