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FACC-Firmenstipendium für vier Welser Studierende

Die Leichtbau&Composite-Werkstoffe-Studierenden Markus Jur, Karl-Heinz Schneider, Lukas Weninger und David Gasztner dürfen sich über ein FACC-Firmenstipendium freuen! Die Leichtbautechnologie boomt und die AbsolventInnen dieses einzigartigen Studienganges sind gefragter denn je. Um noch mehr Jugendliche für dieses Studium begeistern zu können, bietet die FACC AG auch heuer wieder attraktive Firmenstipendien.


„Ziel dieser Maßnahme ist es, dass einerseits mehr junge MaturantInnen am Welser Leichtbau-Studium Interesse finden und andererseits FACC top ausgebildete AkademikerInnen bekommt“, so FACC-Vorstandsvorsitzender Robert Machtlinger. Die vier Studierenden werden von FACC während der Studienzeit monatlich mit 500 Euro unterstützt und auch die Studiengebühren von 364 Euro pro Semester werden übernommen. Weiters profitieren die Leichtbau-Studenten von Praktika in den FACC-Werken mit kompetenter FACC-Betreuung und weiteren zahlreichen Benefits.

Ins Unternehmen hineinwachsen

"Da ich mich besonders für Leichtbauwerkstoffe sowie -entwicklungen interessiere und mich die Luftfahrtindustrie schon immer fasziniert hat, möchte ich später auch in diesem Bereich tätig sein. Durch das FACC Firmenstipendium habe ich nicht nur eine Aufbesserung meiner finanziellen Lage, sondern auch die Möglichkeit mit Praktika in das Unternehmen hineinzuwachsen. Ich freue mich schon auf die ersten Projekte", sagt Markus Jur (23) aus Zell an der Pram.

„Mit dem aktuellen Aufschwung der Elektromobilität, sowie der Expansion in Luft- und Raumfahrt, zählt das Leichtbaustudium wohl zu den zukunftsorientiertesten. Genau das trifft meine Interessen. Mit meinem Wissen und den Kontakten, die ich bereits jetzt im Rahmen des FACC-Stipendiums knüpfen kann, möchte ich einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Technologien leisten. Darüber hinaus bietet mir das Stipendium finanzielle Unabhängigkeit, wodurch der volle Fokus auf meinem Studium liegen kann“, sagt Karl-Heinz Schneider (20) aus Wieselburg.

„Durch mein jahrelanges Engagement im Leistungssport Rudern haben Leichtbau und Composite Werkstoffe immer eine besondere Bedeutung für mich gehabt. Dadurch bin auf das einzigartige Leichtbaustudium in Oberösterreich gestoßen. Das FACC-Firmenstipendium gibt uns die Möglichkeit, uns bereits früh in einem innovativen Unternehmen entwickeln zu können und tiefe Einblicke in die Luftfahrtindustrie zu gewinnen. Ich freue mich schon auf die ersten gemeinsamen Projekte“, sagt Lukas Weninger (20) aus Klosterneuburg.

„Als begeisterter Sportler war ich bereits lange unbewusst mit Leichtbaumaterialien in Kontakt, weshalb das Leichtbaustudium gleich von Anfang an eine Faszination ausübte. Nachdem ich mich ausgiebig über das Unternehmen informiert und die Vorteile erkannt habe, wollte ich auch die Gelegenheit des FACC-Stipendiums nutzen“, sagt David Gasztner (20) aus Innsbruck.

Leichtbau bedeutet Zukunft
Der Grund für die Erfolgsgeschichte des Leichtbaus liegt in der Forderung nach höherer Energieeffizienz in der Mobilität. Vorgaben in Richtung Klimaschutz und tendenziell steigende Treibstoffpreise erfordern neue Lösungen, die Flugzeuge leichter, sparsamer, leistungsfähiger und sicherer machen.

Flugzeug besteht zu 50 % aus Leichtbauteilen
„Innovation ist seit Unternehmensgründung ein ständiger Begleiter und Wachstumstreiber von FACC“, betont Machtlinger. „Als ein Technologieführer im Bereich Composites haben wir den technischen Fortschritt von Flugzeugen erfolgreich mitbegleitet und vorangetrieben: Vor 30 Jahren bestand ein Flugzeug zu 13 Prozent aus Verbundwerkstoffen, die jüngsten Flugzeuge wie eine Airbus A350 XWB oder eine Boeing 787 haben einen Composite-Anteil von über 50 Prozent. Leichtbau-Entwicklungen aus dem Hause FACC leisten dabei einen wichtigen Beitrag und gestalten die Mobilität von morgen aktiv mit.“ 

Bedarf an Spezialisten sehr hoch — Tendenz steigend
Der Bedarf an modernen Flugzeugen steigt weltweit: Luftfahrtanalysten gehen davon aus, dass bis ins Jahr 2036 rund 35.000 neue Flugzeuge benötigt werden. Der Exportanteil liegt bei nahezu 100 Prozent. Machtlinger betont: „Der Bedarf an zukünftigen Spezialisten ist hoch. Wir brauchen in unserem Team die Besten der Besten — daher ist für uns der Studiengang Leichtbau und Composite-Werkstoffe so immens wichtig.“

Nähere Infos unter www.fh-ooe.at/lcw

Von links: HR Manager Georg Horacek mit den vier Stipendiaten der FH Wels Markus Jur, Karl-Heinz Schneider, Lukas Weninger, David Gasztner, Studiengangsleiter Roland Hinterhölzl und Andreas Ockel. Foto: FACC