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Internationales Kolloquium im Bereich hochfester Leichtbaustähle am FH OÖ Campus Wels

Ökonomische und ökologische Vorgaben zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emmission forcieren den Einsatz höchstfester und leichter Fahrzeugkomponenten und Konstruktionen und damit die Verwendung innovativer, gewichtsoptimierter Werkstoffe. Die Automobilindustrie ist eine der innovativsten und dynamischsten Industrien.

Der Einsatz von neuen Generationen von hochfesten Leichtbaustählen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da diese Stähle eine Möglichkeit darstellen den zum Teil widersprüchlichen Forderungen der Automobilindustrie hinsichtlich Steigerung der Crash-Sicherheit bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion gerecht zu werden.

Am 29. April 2020 hat eine internationales Online-Kolloquium im Bereich hochfester Leichtbaustähle an der FH OÖ Wels stattgefunden. Die Veranstaltung zum Thema „Modern Steels Development and Modelling“ (MSDM) fand zum dritten Mal am Campus Wels statt. Die aktuellen Forschungsthemen waren Legierungsdesign, Phasenumwandlungen, mechanische Eigenschaften, Umformung sowie die Modellierung.

Professoren und Experten von namhaften Universitäten im Bereich Hochfeste Stähle nahmen daran teil: Prof. Daniel Krizan (voestalpine Stahl Linz),  Prof. Adam Grajcar (Silesian University of Technology, Polen), Prof. Ludovic Samek (FH OÖ Wels),  Res. Assistants Dr. Mateusz Morawiec und Dr. Aleksandra Kozlowska (Silesian University of Technology, Polen), Dr. Dipl.-Ing. Rana Radhakanta (Tata Steel), Dr. Dipl.-Ing. Mesplont (Beckaert), Dr. Dipl.-Ing. Eren Billur (Billur Metal Form, Ankara), Dr. Dipl.-Ing. Schaeffler (EQS Group).

Das Wichtigste an dieser Veranstaltung ist der Beitrag unserer StudentInnen und Studenten aus den Studiengängen Werkstoffwissenschaften und Fertigungstechnik, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben. Für die Studenten und Studentinnen bedeutet dies, dass sie an den modernsten Themen der Metallurgie arbeiten dürfen und hier ganz wertvolle theoretische und auch praktische Erfahrungen für ihr späteres akademisches Berufsleben sammeln können. Nach dem Studium sind die Studierenden wegen dieser praktischen Erfahrungen in anwendungsnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sehr gefragt, gerade in Oberösterreich mit einer sehr starken Industrie im Bereich der Metallurgie, der Werkstoffwissenschaften und der Produktionstechnik.

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