Campus SteyrManagement

Projekte

Entwicklung eines Vorprüfungsverfahrens für die Direktion Bildung und Gesellschaft des Landes Oberösterreich

Die Direktion Bildung und Gesellschaft des Landes Oberösterreich finanziert heilpädagogische Transporte, die von privaten Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen durchgeführt werden. Die Kontrolle der Abrechnung dieser Leistung ist ebenfalls eine Aufgabenbereich dieser Direktion.Ziel des Unternehmensprojektes war es, ein möglichst effektives und ressourcenschonendes Tool für die Vorkontrolle der einlangenden Abrechnungen der Transportunternehmen zu entwickeln. Das Tool soll gröbere Abweichungen bei den Abrechnungen aufzeigen um gezielt Detailprüfung durchführen zu können.Gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Abteilung des Landes Oberösterreich wurde die Ausgangslage analysiert um im Anschluss die Anforderungen an ein Kontrollsystem zu erarbeiten. Im Rahmen der Ist-Analyse wurden externe Ansprechpersonen konsultiert um entsprechendes Fach-Know-how sowie Erfahrungen aus der Praxis in das Projekt einfließen zu lassen. Im Anschluss daran wurden drei Kontrollmechanismen entwickelt und vorgestellt, die auf einer stufenweisen Erweiterung des verfügbaren Datenmaterials aufbauen. Diese Untergliederung wurde gewählt, da die Effektivität und die Genauigkeit der Kontrolle positiv mit den vorhandenen Daten, die zur Kontrolle herangezogen werden, korrelieren. Durch den Kontrollmechanismus 1 kann im Zeitverlauf eine einfache und schnelle Vorkontrolle durchgeführt werden. Die wesentlichen Gefahrenpotenziale können jedoch nicht abgedeckt werden. Der Kontrollmechanismus 2 basiert auf einer Erweiterung des Datenmaterials die von den Transportunternehmen sowie den Rechtsträgern von heilpädagogischen Institute bereitzustellen sind. Durch den Vergleich der Informationsquellen, sowie dem Gegenüberstellen der Ausgaben im Zeitverlauf, lassen sich bereits vermehrt Gefahrenquellen des Abrechnungssystems überwachen. Für diese beiden Kontrollmechanismen wurden Muster Excel-Tools entwickelt, die bei Befüllung mit Echtdaten Gefahrenpotenziale erkennen lassen und damit gezielt Einzelfallkontrollen durchgeführt werden können.Für den Kontrollmechanismus 3 wurden die Rahmenbedingungen vorgestellt um eine automatisierte Abrechnung und Kontrolle zu ermöglichen. Dieser Vorschlag ist vom Auftraggeber vorweg einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse zu unterziehen.

Analyse und Optimierung der Prozesse im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der voestalpine und Entwicklung eines KPI-System

Die voestalpine mit Hauptsitz in Linz ist mit rund 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in über 60 Ländern vertreten. Die Unternehmensgruppe besteht aus insgesamt 5 Divisionen. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2010/11 rund 10,95 Mrd. EUR und die voestalpine beschäftigt weltweit fast 46.000 Mitarbeiter.  Die voestalpine ist einer der führenden europäischen Partner der Automobil-, Hausgeräte- und Energieindustrie. Sie ist zudem Weltmarktführer in der Weichentechnologie, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen sowie Europas Nummer 1 bei der Herstellung von Schienen. Stahl der voestalpine findet sich in zahlreichen Produkten wie der neuesten Airbus-Generation, aber auch in Bauwerken wie etwa dem Brüssel Atomium, dem Londoner Wembley-Stadion oder dem Burj Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt.

Der Unternehmensbereich Infrastruktur der voestalpine Stahl GmbH wurde mit April 2011 in die voestalpine Standortservice GmbH rechtlich verselbständigt, u.a. um eine bessere Fokussierung auf das Kerngeschäft Infrastruktur zu etablieren und die Effizienz des Bereiches zu erhöhen. In den Bereichen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement sollen Shared-Service-Einheiten implementiert werden, die für die Koordination der divisionalen Infrastrukturdienstleistungen verantwortlich sind. Hierbei werden derzeit dezentral verteilte Aufgaben gebündelt, neue Dienstleistungsstrukturen erarbeitet, Prozesse restrukturiert und Verrechnungsmodelle erstellt.Ziel des Unternehmensprojektes waren die Analyse und Optimierung der Prozesse im Gebäude- und Liegenschaftsmanagement und die daraus resultierende Entwicklung eines KPI-Systems. Aufgabenschwerpunkt der Zusammenarbeit mit der FH Steyr war die Analyse der wesentlichen Prozesse der Bereiche Gebäudemanagement und Liegenschafts- und Verkehrsmanagement (Prozessdarstellung, Beschreibung der Arbeitspakete, Schnittstellendefinition etc.) sowie ein Vorschlag zur Etablierung wesentlicher KPIs zur besseren Steuerbarkeit der Unternehmensbereiche zum Nachweis der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit des Unternehmensbereiches.