Campus SteyrWirtschaft & Management

Unternehmensprojekte

Durch unseren besonderen Kontakt zur Wirtschaft erhalten die Studenten die Chance, bereits vor ihrem Berufspraktikum Projekte mit Unternehmen abzuwickeln und erste Kontakte mit potenziellen Arbeitsgebern zu knüpfen.

Projektschreibung Lenzing

Die Lenzing Gruppe ist ein Weltmarktführer mit Sitz in Österreich und Produktionsstätten in allen wichtigen Märkten sowie einem weltweiten Netz an Verkaufs- und Marketingbüros. Lenzing versorgt die globale Textil- und Nonwovens-Industrie mit hochwertigen industriell gefertigten („Man-made“) Cellulosefasern und ist der führende Anbieter in vielen Business-to-Business-Märkten. Die Palette reicht von Faserzellstoff, Cellulose-Standard- und Spezialfasern bis zu Engineering-Dienstleistungen. Für die Erstellung des Konzernabschlusses nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) ist es erforderlich, die Tochtergesellschaften über die in der Gruppe anzuwendenden Bilanzierungsgrundsätze zu informieren und Anweisungen über die einheitliche Ausübung von Bilanzierungswahlrechten innerhalb der Gruppe zu geben. Ebenso sind diese Informationen korrekt im Konzernkontenplan zu erfassen. Auf Grund der Änderungen von Rechnungslegungsstandards sowie erweiterten Informationsbedürfnissen der Konsolidierungsabteilung der Gruppe ist das – auf Grund der weltweiten Standorte der Gruppe - englischsprachige Bilanzierungshandbuch laufend zu aktualisieren.Ziel des Unternehmensprojektes war es, Vorschläge für Anpassungen im Bilanzierungshandbuch zu erarbeiten, die den aktuellen Anforderungen der IFRS entsprechen und gleichzeitig auf ein Erfordernis für die Einrichtung/Anpassung von Konten im Konzernkontenplan hinzuweisen. Im Zuge der Arbeit waren die Studentinnen gefordert, sich eingehend mit den Standards (in englischer Sprache) zu beschäftigen und daraus abgeleitet Anpassungsvorschläge zu erarbeiten. Im Rahmen einer abschließenden Besprechung wurden die wesentlichen Vorschläge präsentiert und das überarbeitete Bilanzierungshandbuch an die verantwortlichen MitarbeiterInnen der Lenzing Gruppe übergeben. Nach Durchsicht und Freigabe wird das Handbuch an die Bilanzierungsabteilungen der Tochtergesellschaft elektronisch versandt und dient als Grundlage für die Erstellung der Reporting Packages nach IFRS für den Konzernabschluss 2013.

Boards&More

Boards&More ist Weltmarktführer für Kitesurf-, Windsurf- und Paddleboardausrüstung. Die Produkte werden unter den Marken Fanatic, ION, North Kiteboarding und North Sails angeboten. Die Boards&More GmbH in Molln ist eine 100%-Tochter der börsenotierten Airesis SA, welche ihren Sitz in der Schweiz hat.

Ausgangsproblematik des Unternehmensprojektes waren Differenzen des GuV-Posten Umsatzerlöse in der UGB-Bilanz, dem IFRS-Package und dem Internen Reporting. Da die Eigentümer die Umsatzerlöse dem IFRS-Bericht und die Markenleiter die Werte dem Internen Reporting entnahmen, kam es bei Meetings zu unerklärbaren Differenzen. Ziel des Projektes war, den Grund unterschiedlicher Ergebnisse in den Umsatzerlösen (UGB-IFRS-Internes Reporting) zu finden und einen Lösungsvorschlag zur Umgliederung betroffener Erlöskonten und deren Zuteilung zu den GuV-Posten zu präsentieren. Der Posten Umsatzerlöse sollte im UGB, IFRS und Internen Reporting einen einheitlichen Betrag ausweisen und sowohl den nationalen als auch internationalen Rechnungslegungsvorschriften entsprechen. Die Ergebnisse des Projektes wurden bereits in das neue IT-System integriert. Als Dankeschön für das Engagement wurde die CRF-Studierendengruppe von Geschäftsführer Dipl. Ing. Gregor König  mit neuen Laptoptaschen der Marke ION und einem „Schlüssel zum Erfolg“ (Memorystick) verabschiedet.

LiSEC

LiSEC ist eine global tätige Gruppe mit dem Firmenzentrale in Amstetten in Niederösterreich. Die Unternehmensgruppe bietet seit über 50 Jahren innovative Einzel- und Gesamtlösungen im Bereich der Flachglasverarbeitung und -veredelung. Das Leistungsportfolio umfasst Maschinen, Automationslösungen und Services. Die Gruppe ist aktuell mit 20 Standorten weltweit vertreten. Der Umsatz der Gruppe betrug im Jahr 2016 rd. 190 Mio EUR, weltweit sind rund 1.300 Dienstnehmer beschäftigt.

LiSEC entwickelt und fertigt Glaszuschnitt- und Sortiersysteme, Einzelkomponenten und komplette Produktionslinien für die Isolier- und Verbundglasfertigung sowie Glaskanten-Bearbeitungsmaschinen und Vorspannanlagen.

Studierende des 4. Semesters CRF-Bachelor beschäftigten sich im Rahmen eines Unternehmensprojekten mit möglichen Auswirkungen des neuen IFRS Standards zur Umsatzrealisierung (IFRS 15) und deren Konsequenzen auf die Bilanzierungspraxis im Konzernabschluss der Gruppe nach International Financial Reporting Standards. Im Fokus der Arbeit stand dabei die künftige Bilanzierungspraxis im Zusammenhang mit der Fertigung von Gesamtlösungen von Flachglasverarbeitungen für Kunden und dem Zeitpunkt- bzw. Zeitraum für die Erfassung der Umsatzerlöse. Nach einer ausführlichen Recherche der Literaturquellen und unternehmensinterner Standardverträgen wurden die möglichen Konsequenzen für die LiSEC-Gruppe im Rahmen einer Präsentation vor Repräsentanten der Gruppe vorgestellt.

SKF

Das Unternehmen SKF ist der weltweit führende Anbieter von Produkten, Systemlösungen und Serviceleistungen bei Wälzlagern und -einheiten, Dichtungen, Mechatronik und Schmiersystemen. Die SKF Gruppe hat ihren Sitz in Göteborg, Schweden, und ist in mehr als 130 Ländern präsent. Das Unternehmen hat mehr als 100 Produktionsstätten und Verkaufsgesellschaften, die von ca. 15 000 Vertragshändlern unterstützt werden.

Projektziel bei der SKF Österreich AG war die Analyse einer Produktions- und Montagelinie am Standort Steyr in Hinblick auf die dortige Auftragsmengenpolitik. Gemeinsam mit dem Controlling der SKF wurde auf Basis einer IST-Analyse ein Konzept zur Errechnung wirtschaftlicher Auftragsmindestmengen erarbeitet und dieses anhand eines ausgewählten Produktsamples umgesetzt. Aufgrund obiger Ausgangssituation ergab sich für dieses Unternehmensprojekt die Zielsetzung, gemeinsam mit Controlling, Logistik und Arbeitsvorbereitung ein Konzept für die Berechnung von wirtschaftlichen Produktionsmindestmengen zu erarbeiten und dies in der Praxis umzusetzen. Die Ergebnisse der Projektgruppe wurden der Unternehmensleitung, dem Controlling und der Logistik vorgestellt. Die berechneten Mindestmengen sollen Anstoß für weitere strategische Überlegungen hinsichtlich Beauftragungspolitik der Logistik bzw. des Vertriebs geben, Verbesserungsvorschläge dahingehend wurden in der Abschlusspräsentation von den Studierenden dargestellt. Das vorgestellte Modell soll die Basis für eine systemimmanente Berechnung von Mindestmengen in der SKF Österreich AG bilden.

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