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Wie die Franzosen Häuser bauen

Studierende der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management entwickelten für das Unternehmen Loxone - eines der schnell wachsenden Unternehmen der Smart Home Branche – eine Internationalisierungsstrategie.


Studierende der FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management entwickelten für das Unternehmen Loxone - eines der schnell wachsenden Unternehmen der Smart Home Branche – eine Internationalisierungsstrategie. Im Jahre 2009 startete Loxone mit der Idee, ein Zuhause so auszustatten, damit es weiß, was es zu tun hat. 10 Jahre später zählt das oberösterreichische Unternehmen mit rund 250 Angestellten zu einem der schnell wachsenden Unternehmen in der Smart Home Branche. Viele namhafte Bau- und Immobilienunternehmen in Europa setzen auf Loxone und bieten ihren Kunden Immobilien mit intelligenter Technik.
Eine Studierendengruppe des Studiengangs Global Sales and Marketing entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Loxone eine Strategie zum Ausbau des internationalen Vertriebs.
Als Best-Practice-Beispiel nahmen die interessierten StudentInnen Frankreich genauer unter die Lupe. Für Rüdiger Keinberger, CEO und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Internationalisierung, ist Frankreich ein besonders attraktiver Markt: „Frankreich ist ein spannender, großer Markt für Loxone, braucht aber aufgrund der interkulturellen Unterschiede Adaptionen in der Marketing- und Vertriebsstrategie, um das volle Potential auszuschöpfen. Die Studierenden von Global Sales and Marketing haben uns wichtige Erkenntnisse dazu geliefert.“

Franzosen setzten auf Regionalität
Fragen, die sich die Studierenden in einem Cross-Cultural-Vergleich stellten: Wie bauen Franzosen Häuser? Wo findet man innovative Hausbauer, die auf neue Technologien setzen?

Herausgefunden wurde folgendes: Ebenso wie hierzulande lässt sich auch in Frankreich ein Trend zu einem nachhaltigen Lebensstil beobachten. So ist es auch den Franzosen besonders wichtig zu wissen, woher die Produkte stammen, welche sie kaufen. Am liebsten ist ihnen dabei ihr Heimatland, Frankreich.
Außerdem konnten Hauts-de-France im Norden, die Region Provence-Alpes-Cote d’Azur im Südosten, Ile-de-France mit Paris und Lyon als interessante Regionen für den Verkauf der Loxone-Produkte identifiziert werden. „Die Häuser dort fallen durch einen besonderen Baustil auf und sind deshalb auch interessant für die Ausstattung mit Smart-Home-Produkten“, erklärt Tanja Schöllhammer, eine Studentin der Projektgruppe.

Großes Potenzial durch Social Media
Zusätzlich zur Kulturanalyse erstellte die Studierendengruppe eine Liste mit möglichen Partnern und Anknüpfungsmöglichkeiten für Loxone als auch eine Marketingstrategie zur Steigerung der Markenbekanntheit. Margarethe Überwimmer, Studiengangsleiterin von Global Sales and Marketing erklärt: „Eine Internationalisierungsstrategie braucht das Know-How über den Markt und die Kunden im speziellen. Frankreich ist dafür ein Paradebeispiel. Die Wichtigkeit, Kunden in ihrer Sprache, sprich in Französisch, anzusprechen und alle Kanäle – von traditionell bis online – in der richtigen Intensität als Touchpoints mit den Kunden zu nutzen, ist die Kunst, um den Markterfolg zu garantieren.“
Gerade auch die Nutzung von Social Media könnte Loxone zu einem entscheidenden Vorteil im Verkauf verhelfen. So nutzen in Frankreich 82 Prozent der 25 – 39-jährigen Social Media regelmäßig (Daten laut Statista GmbH und The World Bank). „Damit würde sich Loxone von der Konkurrenz abheben und einen differenzierten Auftritt als bereits etablierte Marke haben“, so Überwimmer.

Über die FH OÖ Fakultät für Wirtschaft und Management
Ob man Markenauftritte oder Produktionsabläufe gestalten, neue Management-Tools oder digitalisierte Transportnetzwerke entwickeln oder mit Big Data der Konkurrenz einen Schritt voraus sein möchte. Der Campus Steyr bietet allen, die als ManagerIn international durchstarten und die digitale Welt von morgen gestalten wollen, 12 internationale, innovative Bachelor- und Masterstudiengänge. Controlling und Finance, Marketing und Sales, Produktion, Logistik, Digital Business oder Prozessmanagement und Business Intelligence stehen dabei thematisch im Fokus.

Über Loxone
Loxone, gegründet 2009, revolutionierte mit dem grünen Miniserver nachhaltig die Smart Home Branche und ist heute Marktführer in dem Segment. Die Loxone Group besteht mittlerweile aus drei Sparten, die sich in Core Development & Strategy, Market Organizations und Competence Centers unterteilen. Insgesamt beschäftigt die Loxone Group über 250 Mitarbeiter und zählt weltweit zu den schnellst wachsenden Unternehmen der Smart Home Branche. Mit neun Länderniederlassungen sind mehr als 140 Mitarbeiter weltweit an den Standorten mit dem Fokus auf Vertrieb und Support des Loxone Smart Home Systems betraut. Die Loxone Gruppe zählt 287 Mitarbeiter an 18 Standorten weltweit. In der Unternehmenszentrale im österreichischen Kollerschlag sind 90 Mitarbeiter beschäftigt. 2018 erzielte Loxone einen Umsatz von 67 Mio. Euro - und erreichte damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 17,5 Prozent. Insgesamt erreichte die Loxone Gruppe im Jahr 2018 einen Umsatz von 91 Mio. Euro.

www.loxone.com/dede/ueber-uns/kontakt/

Die Studierenden vom Steyrer Campus präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektarbeit bei Loxone in Kollerschlag mit Geschäftsführer Rüdiger Keinberger (links im Bild) und Studiengangsleiterin Margarethe Überwimmer (4.von rechts). Bildquelle: FH OÖ Campus Steyr

Die Studierenden vom Steyrer Campus präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektarbeit bei Loxone in Kollerschlag. Bildquelle: FH OÖ Campus Steyr