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Innovation Week der FH Oberösterreich brachte wieder disruptive Unternehmenslösungen hervor

Von 03.02.2020 bis 07.02.2020 fand im Coworking Space der factory300 in der Linzer Tabakfabrik die fünfte Innovation Week statt. Organisiert wird diese jährlich von der FH Oberösterreich. Dabei lösen Studierende von drei Fakultäten verschiedene Problemstellungen nach dem Ansatz des Design Thinking. Dieses Jahr begegneten Studierende aus acht Studiengängen in interdisziplinären Teams sechs realen Problemstellungen von verschiedenen Unternehmen.


Insgesamt 36 Masterstudierende der Studiengänge Digital Business Management, Digitales Transport- und Logistik-Management, Angewandte Energietechnik, Human-Centered Computing, Innovation and Product Management, Automotive Mechatronics and Management, Kommunikation, Wissen, Medien und Supply Chain Management entwickelten im Rahmen eines einwöchigen Bootcamps innovative Lösungen für sechs Unternehmen. Mit Hilfe der Design Thinking Methode bearbeiteten sie spannende Themenstellungen von der Energie AG, Kappa Filter Systems, Vivatis Holding, voestalpine, Greiner Packaging und Fretello. Begleitet und gecoacht wurden die Studierenden dabei von Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen.

„Design Thinking ermöglicht das Aufbrechen von Denkmustern durch kreatives und empathisches Problemlösen. Die Innovation Week schafft ein praxisbezogenes und realitätsnahes Umfeld, in dem die Studierenden diese effiziente und weithin etablierte Innovationsmethode kennenlernen können.“, so Dr.in Daniela Freudenthaler-Mayrhofer, Professorin für Innovation am Campus Steyr.

Dr. Josef Altmann, Studiengangsleiter Kommunikation, Wissen, Medien am Campus Hagenberg schließt sich dem an: „Der Erfolg von Design Thinking beruht auf seinem interdisziplinären Konzept, der Nutzerzentrierung und dem frühen Erarbeiten von Prototypen. Diesen Ansatz versuchen wir in der Innovation Week durch Masterstudierende dreier Fakultäten der FH OÖ anhand von zukunftsorientierten Fragestellungen aus der Industrie und Wirtschaft umzusetzen.“

Der enge Kontakt zur Wirtschaft und die Möglichkeit, unterschiedlichste Branchen kennenzulernen, ist ein weiterer Vorteil der Innovation Week. „Im Rahmen der Innovation Week lernen unsere Studierenden, systematisch relevante Probleme zu identifizieren und nutzerorientierte Lösungen zu entwickeln. Teamarbeit ist dabei ein Schlüsselfaktor zur Entwicklung von innovativen Ideen - eine Kompetenz die auch später im Arbeitsleben von enormer Bedeutung ist.“, ist Dr. Markus Kretschmer, Professor für Produktdesign und Design Management am Campus Wels, überzeugt.

Die Teilnahme an der Innovation Week bringt auch für die Unternehmen viele Vorteile mit sich und eröffnet neue Blickwinkel. Barbara Boucek MBA, Leitung Innovations- und Digitalisierungsmanagement der VIVATIS Holding AG ist begeistert: Die Studierenden waren unglaublich engagiert und haben ihre Aufgabe sehr ernst genommen. Das Ergebnis war äußerst überraschend und ging in eine völlig neue Richtung, in die wir bisher noch nie gedacht haben. Aus diesem Grund haben wir den Studierenden auch in Aussicht gestellt, dass sie konzernintern ein weiteres Mal präsentieren und das Projekt weitertreiben dürfen. Zusätzlich freuen wir uns über die Gelegenheit, Employer Branding zu betreiben und gut ausgebildete junge Leute in unser Unternehmen bringen zu können.“

Statements von einigen Studierenden

Matteo Demetz, Masterstudium Digitales Transport- und Logistikmanagement, Campus Steyr:
„Die Problemstellungen der Unternehmen waren äußerst vielseitig und hochrelevant – angefangen von neuen Energielösungen, nachhaltigen Mehrwegverpackungen, über Arbeitswelten der Zukunft bis hin zu gesunder Ernährung. Dadurch habe ich das Gefühl, dass unsere Lösungen nicht nur für den jeweiligen Auftraggeber, sondern für die gesamte Gesellschaft einen Mehrwert liefern. Nebenbei konnte ich wertvolle Unternehmenskontakte knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennenlernen.“

Alexandra Diendorfer, Masterstudium Kommunikation, Wissen, Medien, Campus Hagenberg:
„Die Innovation Week war eine tolle Möglichkeit, reale Problemstellungen in einem geschützten Umfeld unter professioneller Anleitung zu bearbeiten und den Prozess der wirkungsvollen Methode Design Thinking kennenzulernen. Das kreative Umfeld der Tabakfabrik war hierfür die perfekte Location.“

Janik Wadlinger, Masterstudium Innovation and Product Management, Campus Wels:
„Die interdisziplinären Teams ermöglichen es, viele verschiedene Blickwinkel in die Lösungsfindung einfließen zu lassen. Dadurch ergibt sich eine ganz andere Gruppendynamik und das Ergebnis ist besser geworden,als wenn nur ein Studiengang alleine daran gearbeitet hätte. Durch das campusübergreifende Format habe ich außerdem viele Studierende aus verschiedensten Studiengängen kennengelernt.“

Informationen zur Veranstaltung unter https://www.fh-ooe.at/innovation-week/

Das campusübergreifende Format der FH Oberösterreich führte dieses Jahr 36 Studierende aus acht verschiedenen Studiengängen zusammen. Bildquelle: FH OÖ

Präsentation der innovativen Ergebnisse vor den Unternehmenspartnern Bildquelle: FH OÖ