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FH Oberösterreich lud Partnerhochschulen aus 20 Ländern zur gemeinsamen Trainingswoche

Nicht nur Studierende, sondern auch MitarbeiterInnen von Universitäten und Hochschulen können über internationale Austauschprogramme ihre Partnereinrichtungen kennenlernen. Das Wissen um die Strategien und Arbeitsabläufe anderer Hochschulen in anderen Ländern hilft, die eigenen Leistungen zu verbessern. Vergangene Woche waren 32 ExpertInnen aus Hochschulverwaltungen in Oberösterreich, die aus 20 Ländern aus Europa, Asien und Amerika stammen. Vertreten waren unter anderem die USA, Kanada, Großbritannien, Schweden, Finnland, Malaysia und Tschechien.

„Im Mittelpunkt stehen die Studierenden – für sie wird Internationalisierung gemacht“, betonte Jim Bate vom Nova Scotia Community College in Kanada. Dafür müssten aber auch die HochschulmitarbeiterInnen ihre internationale Perspektive schärfen. Die FH Oberösterreich veranstaltete daher im Rahmen ihrer ersten „Staff Training Week“ Workshops zu den Themen Internationale Beziehungen, Marketing, Finanzen, Personal und Allgemeine Verwaltung. Diese fanden je einen Tag an ihren vier Fakultäten in Linz, Wels, Steyr und Hagenberg statt.

Internationale Achse stärken

„Der Vergleich mit anderen Hochschulen ist die beste Art, die eigenen Leistungen zu bewerten und sich dort zu verbessern, wo es notwendig ist“, erläuterte Alex Delaruelle von der Karel de Groote-Hochschule im belgischen Antwerpen. Basis dafür sind gute Kontakte der Hochschulen untereinander, welche „bei Treffen wie diesem hier multilateral gestärkt werden und wieder weitere Vernetzungen für den Einzelnen bringen“, ergänzt Chad Zahrt von der US-amerikanischen University of Wisconsin-Milwaukee. Darin besteht nach Ansicht von Andreas Zehetner, Director International Relations der FH Oberösterreich, auch der besondere Nutzen für seine Hochschule: „Will jemand von uns ein aktuelles Problem lösen, hat er nun viele Mailadressen von internationalen KollegInnen, die er zuvor um ihre Erfahrungen bitten kann.“ Im Rahmen der Arbeitswoche zeigte sich, so Zehetner weiter, dass die TeilnehmerInnen manchmal von völlig neuen Ansätzen sprachen, in anderen Fällen aber ihre bisherigen Arbeitsweisen dem Grunde nach bestätigt fanden.

Gelungene Premiere für „internationales Flair“

Cristina Gardini vom University College London bezeichnete die Trainingswoche als die beste, an der sie jemals teilgenommen hatte. Insofern wurden die Mühen der International Offices der FH OÖ belohnt, welche diese in ihre Premierenveranstaltung steckten. Gardini hob ebenfalls die Bedeutung von „best practices“ hervor und auch die Gelegenheit, mit internationalen KollegInnen etwas freie Zeit zu verbringen. Auf dem ergänzenden Sightseeing-Programm stand neben den vier FH-Städten das Innere Salzkammergut mit der UNESCO-Weltkulturerberegion Hallstatt. „Eine solche Woche ist für mich gelebte Internationalisierung“, befand Vanessa Prüller vom International Office am FH OÖ Campus Wels. Neben dem fachlichen Austausch unter KollegInnen geht es für sie auch darum, internationales Flair in alle Ebenen der Hochschule zu bringen.