Campus LinzMedizintechnik & Angewandte Sozialwissenschaften

News/AktuellesFH OÖ Campus Linz

Rückendeckung für Gemeinden - Direktion für Inneres und Kommunales des Landes Oberösterreich stellt sich vor

Am 06. November 2019 präsentierte Direktor HR Mag. Alois Hochedlinger, Leiter der Direktion Inneres und Kommunales (IKD) Oberösterreich, seine Organisation den Studierenden des fünften Semesters des Studienganges „Public Management“. Mag. Hochedlinger leitet die Geschicke der Behörde seit 01. Oktober 2018, wo er Dr. Michael Gugler ablöste. Dieser war seit 2008 mit der Leitung der Behörde vertraut.

Wahrzunehmende Aufgabengebiete der Direktion

Die IKD ist eine von zehn Direktionen des Landes Oberösterreich. Diese gliedern sich wiederrum in sechs Lebensbereichsdirektionen und 4 Querschnittsdirektionen. Die IKD betreut die Aufgabengruppen Baurecht (BauR), Gemeinden (Gem), Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, Feuerwehrwesen und Zivildienst (KKM), Personenstandswesen (Pst), Sparkassen (Spa), Staatsbürgerschaft (Stb), Verwaltungspolizei (Pol) und Wahlen (Wahl). Die wahrzunehmenden Aufgabengruppen gehen aus der Geschäftsverteilung der Oö. Landesregierung, LGBl. Nr. 73/2019 hervor.

Die Behörde zeichnet sich durch eine hohe Affinität zur oberösterreichischen Landespolitik aus. Die Verwaltung vollzieht die Aufträge der Politik, muss dieser aber auch Vorschläge unterbreiten. Die Grundlage für die Planung der zu erreichenden Meilensteine der Behörde bilden das Regierungsprogramm und jährliche Zielvereinbarungen zwischen dem zuständigen Landesrat und der IKD. Des Weiteren gibt es festgelegte Informations- und Genehmigungsprozesse. Gegenüber den Gemeinden ist die IKD in einigen Bereichen als Aufsichtsbehörde tätigt. Jedoch sieht Herr Mag. Hochedlinger seine Direktion mehr als Servicestelle, die darauf achtet, wo den Gemeinden „der Schuh drückt“.

Aktuelle Herausforderungen

Mag. Hochedlinger schilderte einige Herausforderungen, die ihn in seiner Funktion begleiten. Dabei nannte er die steigende Anzahl der Gemeindekooperationen und -fusionen, Änderungen von Gesetzen und Verordnungen und die Neuregelung des Aufsichtsrechts. Des Weiteren führten zwei Wahlen im Jahr 2019 zu einem erhöhten Aufwand. Die „Gemeindefinanzierung NEU“ und „VRV 2015“ benötigte und benötigt verlangte ein besonders hohes Ausmaß an Unterstützung für die Gemeinden. Hierbei wurden die Gemeinden mit Workshops, Bewertungskatalogen und weiteren Hilfsmitteln unterstützt.

Abschließende Fragerunde

In einer abschließenden Fragerunde hatten die Studenten die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema Verwaltung und Politik zu stellen. Dabei betonte Mag. Hochedlinger, dass gute Verwaltung sich so einbringt, dass sie mitgestalten kann. Ein klar vorgezeichneter Weg und Vertrauen in die Mitarbeiter ermöglichen eine funktionierende Führung und Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Das Mitwirken in der Verwaltung ist für ihn eine spannende Aufgabe, die sich in einem Aspekt wesentlich von der Politik unterscheidet, und zwar dem der Zeit - „Politik geht, Verwaltung steht!“